Technische Demo — Exemplarischer Layoutentwurf, kein reales Kundenprojekt
Zwei Wohnhausdächer mit vollflächig belegten Solarmodulen über einer nebligen Tallandschaft

Sonnhaus Energietechnik · Detmold

Strom vom eigenen Dach, ausgelegt für das Haus darunter

Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpen für Eigenheime und kleine Betriebe. Wir planen, montieren, melden an und übergeben mit Messprotokoll.

60 kmEinzugsradius um Detmold — darüber hinaus fahren wir nicht
9 Wochentypisch von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme

Ablauf

Sieben Stufen von der ersten Frage bis zum laufenden Zähler

Jede Stufe hat ein Ergebnis, das Sie in der Hand halten: eine Notiz, ein Aufmaß, eine Zeichnung, ein Protokoll. Wählen Sie eine Stufe aus, um zu sehen, was dort passiert.

Werkbank im Betrieb mit Schraubzwingen, aufgerolltem Kabel und Messwerkzeug

Stufe 01

Erstberatung

Wir gehen Ihre letzte Jahresabrechnung durch, klären, wer tagsüber im Haus ist, und sehen uns Luftbilder des Dachs an. Das Gespräch dauert etwa 45 Minuten und lässt sich am Telefon oder bei uns im Betrieb führen. Am Ende steht keine Empfehlung, sondern eine Liste der Punkte, die vor Ort geklärt werden müssen.

Leitsatz aus dem Betrieb

Haltung

„Eine Anlage, die zum Haus passt, ist meistens kleiner als die, die auf das Dach passt.“

Technische Leitung · Sonnhaus Energietechnik

Stromkosten senken

Es zählt nicht, was das Dach liefert, sondern was im Haus bleibt

Eine Anlage senkt die Rechnung in dem Umfang, in dem der erzeugte Strom im Haus verbraucht wird. Entscheidend ist deshalb die Überschneidung zweier Kurven: wann das Dach liefert und wann Sie Strom ziehen.

Schematischer Tagesverlauf von Erzeugung und VerbrauchDie Erzeugung bildet einen Bogen um die Mittagszeit. Der Verbrauch hat eine Spitze am Morgen und eine höhere am Abend. Nur die Fläche, in der beide Kurven gleichzeitig liegen, wird direkt im Haus genutzt.06121824UhrzeitLeistung
  • Erzeugung am Dach
  • Verbrauch im Haus
  • direkt genutzt
Schematischer Verlauf eines wolkenlosen Sommertags, ohne Speicher. Kein Messwert, sondern die Form des Problems.

Warum die Ausrichtung mehr entscheidet als die Größe

Eine reine Südbelegung erzeugt über das Jahr am meisten. Die Erzeugung fällt dabei aber steil um die Mittagszeit an — genau dann, wenn im Einfamilienhaus wenig läuft. Eine Ost-West-Belegung liefert insgesamt weniger, verteilt die Leistung jedoch über Vormittag und Nachmittag und trifft damit häufiger auf tatsächlichen Verbrauch.

Ohne Speicher liegt die vermiedene Netzentnahme bei Ost-West-Belegung deshalb oft über der einer Südbelegung, obwohl die Gesamterzeugung niedriger ist. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt daran, wann bei Ihnen Wäsche läuft, gekocht wird und das Auto lädt.

Was ein Speicher verschiebt

Ein Speicher verschiebt Mittagsüberschuss in den Abend, also in die zweite Verbrauchsspitze. Er vergrößert den Anteil, der im Haus bleibt, erzeugt aber selbst keine zusätzliche Kilowattstunde. Deshalb legen wir ihn nach der Abendlast aus und nicht nach der Dachfläche.

Wo tagsüber niemand im Haus ist und abends viel läuft, trägt ein Speicher deutlich. Wo ein Betrieb den Strom ohnehin am Tag verbraucht, trägt er wenig — und wir sagen das dann auch.

Bodenstehender Hausspeicher im Technikraum neben Verteilerkästen und Leitungsführung
Der Speicher steht dort, wo es kühl und trocken ist — nicht dort, wo gerade Platz war.
Kabeltrasse mit gebündelten, abgebundenen Leitungen unter einem alten Dachstuhl
Der Leitungsweg vom Dach zum Zählerplatz wird geplant, bevor das erste Modul liegt.

Detailaufnahme einer Zelle

Makroaufnahme einer Solarzelle: Kristallstruktur, Kontaktbänder und Rahmenkante im Streiflicht

Detail

Über die Kontaktbänder verlässt der Strom die Zelle. Wie viel bei Teilverschattung übrig bleibt, entscheidet die Aufteilung der Fläche in Stränge — nicht die Zahl der Module.

Überschlag

Zwei Angaben, drei grobe Größen

Der Rechner ersetzt keine Auslegung. Er zeigt die Größenordnung, über die wir im Erstgespräch sprechen — und legt offen, wie er dorthin kommt.

Steht auf der Jahresabrechnung. Sinnvoll zwischen 1.000 und 50.000.

Dachausrichtung
Grobe Anlagengröße
5,5 kWpauf halbe Kilowatt-Peak gerundet
Geschätzter Eigenverbrauchsanteil
28 %Anteil der Erzeugung, der im Haus bleibt
Vermiedene Netzentnahme im Jahr
1.450 kWhweniger Strom aus dem Netz

So wird gerechnet

  1. Anlagengröße = Jahresverbrauch ÷ 1.000 × 1,2 kWp, auf halbe kWp gerundet, mindestens 3,0 kWp.
  2. Jahreserzeugung = Anlagengröße × Ertragswert der Ausrichtung (Süd 950, Ost-West 850, Nord 620 Kilowattstunden je kWp und Jahr).
  3. Deckungsgrad = Jahreserzeugung ÷ Jahresverbrauch.
  4. Eigenverbrauchsanteil = Grundanteil der Ausrichtung (Süd 30, Ost-West 36, Nord 32 Prozent) ÷ Wurzel des Deckungsgrads, höchstens 65 Prozent.
  5. Vermiedene Netzentnahme = Jahreserzeugung × Eigenverbrauchsanteil, höchstens der Jahresverbrauch.

Überschlag, kein Angebot: gerechnet ohne Speicher, ohne Verschattung, ohne Wärmepumpe und mit pauschalen Ertragswerten für Ostwestfalen-Lippe. Die tatsächlichen Werte hängen an Dachneigung, Verschattung, Eindeckung und Ihrem Lastprofil. Eine Aussage über Kosten oder Amortisation lässt sich daraus nicht ableiten — die entsteht erst im Angebot.

Heizung erneuern

Der Wärmebedarf ist dann am größten, wenn das Dach am wenigsten liefert

Diese Lücke lässt sich nicht wegrechnen, und niemand sollte sie Ihnen wegreden. Sie lässt sich aber verkleinern — über die Vorlauftemperatur, über die Betriebsweise und über die Frage, wann die Wärmepumpe läuft.

Jahresgang von Wärmebedarf und Ertrag am DachDer Wärmebedarf ist von November bis Februar am höchsten und im Sommer am niedrigsten. Der Ertrag am Dach verläuft genau umgekehrt und hat sein Maximum im Juni und Juli.JFMAMJJASONDMonatAnteil
  • Wärmebedarf im Haus
  • Ertrag am Dach
Schematischer Jahresgang, auf den jeweiligen Jahreshöchstwert bezogen. Keine Messreihe.

Die Vorlauftemperatur entscheidet

Eine Wärmepumpe arbeitet umso sparsamer, je niedriger die Temperatur ist, mit der das Wasser in die Heizkörper geht. Deshalb messen wir vor jedem Vorschlag über mehrere kalte Tage, mit welcher Vorlauftemperatur Ihr Haus tatsächlich warm wird — und nicht, welche am Kessel eingestellt ist.

Häufig lässt sich die Temperatur durch einen hydraulischen Abgleich und den Tausch einzelner Heizkörper senken. Wo das nicht reicht, sagen wir ab oder schlagen vor, den Schritt in zwei Abschnitte zu teilen.

Was Photovoltaik zur Wärme beiträgt

In der Übergangszeit deckt das Dach einen spürbaren Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe. Im Januar und Februar tut es das nicht — dort kommt der Strom aus dem Netz. Wer beides plant, sollte diese Monate im Kopf haben und nicht den Jahresmittelwert.

Sinnvoll ist die Kopplung trotzdem: Die Wärmepumpe verschiebt Verbrauch in den Tag, wenn man sie lässt. Warmwasserbereitung am Mittag statt am Morgen ist der einfachste Hebel dafür.

Außeneinheit einer Wärmepumpe mit Ventilatorgitter an einer Klinkerfassade
Der Aufstellort wird nach Schallweg und Abstand zur Grundstücksgrenze gewählt, nicht nach Optik.
Nahaufnahme der Lamellen am Wärmeübertrager einer Außeneinheit, mit Kondensat besetzt
Am Wärmeübertrager schlägt sich Feuchtigkeit nieder. Im Winter läuft dort regelmäßig eine Abtauphase, und die kostet Strom.

Bestandsanlage erweitern

Erweitern geht — aber nicht überall gleich einfach

Eine zweite Teilfläche hängt nicht einfach an der ersten. Sie braucht einen eigenen Strang, Platz am Zählerplatz und eine Bestandsanlage, deren Verschaltung dokumentiert ist. Genau das prüfen wir zuerst.

Aufbau einer ErweiterungBestandsfläche und neue Teilfläche führen über getrennte Stränge auf den Wechselrichter. Von dort geht es zum Zählerplatz, der Hausnetz und Netzanschluss verbindet. Der Speicher hängt am Wechselrichter.Bestandsflächeläuft weiterNeue Teilflächeeigener StrangWechselrichterzwei EingängeSpeicheroptionalZählerplatzMessungHausnetzNetzanschluss
Schematischer Aufbau. Ob zwei Stränge auf einen Wechselrichter dürfen, hängt an der Bestandsanlage und wird vor Ort geprüft.

Woran eine Erweiterung scheitert

Am häufigsten fehlt die Dokumentation: Wenn niemand weiß, wie die Bestandsanlage verschaltet ist, muss sie zuerst aufgenommen werden. Danach kommen der Platz im Zählerschrank und die Frage, ob die vorhandene Leitung den zusätzlichen Strang trägt.

Wir prüfen erst und schlagen dann vor, nicht umgekehrt. Kommt bei der Prüfung heraus, dass eine Erweiterung mehr Aufwand macht als eine getrennte zweite Anlage, sagen wir das.

Was die Prüfung liefert

Sie bekommen ein kurzes Protokoll: gemessene Strangspannungen, Sichtbefund der Module, Zustand der Steckverbinder, Belegung im Zählerschrank und eine klare Aussage, welche der drei Wege unten für Ihr Haus in Frage kommt.

Ausgangslage

Bestandsanlage

Die Anlage läuft, aber niemand weiß, was sie leistet. Vor jeder Entscheidung steht die Aufnahme des Ist-Zustands.

  • Aufwand vor Ortein Prüftermin
  • Was passiertMessung am Wechselrichter, Sichtprüfung der Module, Aufnahme der Verschaltung
  • Sinnvoll wennder Ertrag nachgelassen hat oder Unterlagen fehlen

Neubau auf freier Fläche

Neuanlage

Das Dach ist unbelegt. Die Auslegung folgt dem Verbrauch, nicht der verfügbaren Fläche.

  • Aufwand vor Ortzwei bis drei Arbeitstage
  • Was passiertGerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Leitungsweg, Zählerplatz
  • Sinnvoll wennkein Bestand vorhanden ist und die Fläche frei liegt

Ergänzung zum Bestand

Erweiterung

Die vorhandene Anlage bleibt in Betrieb, eine zweite Teilfläche kommt dazu. Der kürzeste Weg — wenn die Voraussetzungen stimmen.

  • Aufwand vor Ortein Arbeitstag
  • Was passiertzweite Teilfläche, eigener Strang, Abgleich am Zählerplatz
  • Sinnvoll wennder Verbrauch gestiegen ist und der Bestand technisch in Ordnung ist

Der Betrieb

Ein Hof in Detmold, vier Teams, ein Einzugsgebiet

Sonnhaus ist ein Handwerksbetrieb, kein Vertriebsnetz. Geplant, montiert und angemeldet wird von denselben Leuten, die auch zurückkommen, wenn später etwas nicht stimmt.

  • 2009gegründet, seitdem am selben Standort
  • 22Menschen im Betrieb, davon vier in der Planung
  • 4Montageteams, jedes mit fester Ansprechperson

Wir arbeiten in Ostwestfalen-Lippe und fahren nicht weiter. Eine Anlage, zu der im Störungsfall niemand in vertretbarer Zeit hinkommt, ist wenig wert — deshalb ist der Radius eine Entscheidung und kein Zufall.

Material liegt bei uns im Lager, nicht in einem Zentrallager. Das begrenzt die Auswahl und verkürzt die Wartezeit, wenn ein Bauteil getauscht werden muss. Welche Komponenten wir verbauen, steht mit Datenblatt im Angebot — nachlesbar, bevor Sie unterschreiben.

Wir schulen jährlich weiter, weil sich Anmeldewege und Anforderungen an die Elektroinstallation regelmäßig ändern. Was gestern zulässig war, ist es heute nicht zwingend — das betrifft vor allem Bestandsanlagen.

Betriebshof mit gestapelten Modulkisten auf Paletten vor den Hallentoren
Der Verladebereich am Hof. Was am Morgen aufgeladen wird, ist am selben Tag auf dem Dach.

Häufige Einwände

Was vor der Unterschrift geklärt sein sollte

Ob für Ihr Vorhaben eine Förderung in Frage kommt, hängt vom Umfang, vom Gebäude und vom Zeitpunkt ab; die Bedingungen ändern sich regelmäßig. Wir sagen Ihnen im Angebot, welche Stelle zuständig ist, welche Nachweise gebraucht werden und in welcher Reihenfolge sie eingereicht werden müssen. Den Antrag stellen Sie selbst, weil er auf Ihren Namen laufen muss — und in vielen Fällen muss er gestellt sein, bevor Sie beauftragen. Wir sagen Ihnen deshalb vorher, wann Sie unterschreiben dürfen und wann besser nicht.

Rückruf

Wir rufen zurück, wenn es Ihnen passt

Kein Vertreterbesuch, kein Termin im Wohnzimmer. Zuerst ein Gespräch darüber, ob sich der Aufwand für Sie überhaupt lohnt.

Wenn Sie den Überschlag oben schon ausgefüllt haben, nennen Sie uns die Zahl gerne mit — dann sind wir im Gespräch schneller beim Konkreten.

In dieser Demo wird nichts gesendet, nichts gespeichert und nichts weitergegeben. Das Formular prüft nur Ihre Eingaben.