
Die Krume
Unregelmäßige Poren, feucht und elastisch. Das entsteht durch lange Führung, nicht durch Zusatzstoffe.

Bäckerei und Konditorei · Region Hannover
Unsere Backstube steht in Wennigsen. Von dort geht jeden Morgen alles in die Läden: Brot aus Sauerteig, Brötchen aus der Hand, Feingebäck und Torten aus derselben Küche.
Aus der Nähe
Ein Gesamtbild zeigt, wie ein Brot aussieht. Wer wissen will, warum es schmeckt, muss näher heran: an die Krume, an das Mehl, an die Saaten, an die Fettschicht im Ziehteig.

Unregelmäßige Poren, feucht und elastisch. Das entsteht durch lange Führung, nicht durch Zusatzstoffe.

Weizen Type 812 und Roggen Type 1370, gemahlen in einer Mühle in der Nachbarschaft.

Sonnenblume, Leinsaat, Sesam. Vor dem Verkneten geröstet und in Wasser eingeweicht.

Für Plunder wird der Teig gefaltet, gekühlt und wieder gefaltet. Sichtbar wird das erst im Anschnitt.

Sortiment
Die Grundaufstellung bleibt das Jahr über gleich. Dazu kommen Sorten, die nur an bestimmten Tagen laufen, und Obst, das gerade reif ist. Wählen Sie eine Warengruppe, dann bleibt nur diese stehen.
Sechzehn Sorten im Sortiment
Brot
Roggenmischbrot mit dunkel ausgebackener Kruste, unser Alltagsbrot.
Brot
Reines Roggenbrot, kompakt in der Krume und lange saftig.
Brot
Im Kasten gebacken, feinporig und mild, gut für Kinderbrote.
Brot
Mit gekochten Kartoffeln im Teig, dadurch weich und länger haltbar.
Brötchen
Dünne Kruste, weiche Krume. Das Brötchen für den gewöhnlichen Werktag.
Brötchen
Mit gerösteter Saatenmischung im Teig und obenauf.
Brötchen
Von Hand geschlungen, mild und leicht nussig im Geschmack.
Brötchen
In Lauge getaucht, mit grobem Salz bestreut. Mittags häufig vergriffen.
Feingebäck
Gefalteter Hefeteig mit Butter, gebacken bis die Schichten aufgehen.
Feingebäck
Hefeteig mit Haselnussfüllung, aufgerollt und dünn glasiert.
Feingebäck
Äpfel aus dem Umland, mit Zimt gewürzt und im Ziehteig eingeschlagen.
Feingebäck
Aufgerollt, im Ofen gestreckt, außen blättrig und innen weich.
Torten
Quark und Sahne auf dünnem Boden, mit Puderzucker abgesiebt.
Torten
Gemahlene Haselnüsse im Boden, dazwischen eine dünne Schicht Creme.
Torten
Was gerade reif ist: Erdbeere, Zwetschge, später Apfel und Birne.
Torten
Biskuit mit Buttercreme, wie sie in der Konditorei seit jeher gerührt wird.
Zutaten und kennzeichnungspflichtige Stoffe sind in jeder Filiale schriftlich hinterlegt; unser Personal legt Ihnen die Übersicht auf Nachfrage vor. Alle Gebäcke entstehen in einer Backstube, in der Getreide mit Gluten, Sesam, Nüsse, Milch und Eier verarbeitet werden. Spuren davon lassen sich im Betrieb nicht ausschließen.
Herkunft und Handwerk
Zwischen der Ernte und dem Regal liegen vier Stellen, an denen sich entscheidet, wie ein Brot wird. Keine davon lässt sich beschleunigen.

01
Unser Ansatz stammt aus der ersten Backstube am Lindenhof und wird seither jeden Tag weitergeführt: ein Teil bleibt zurück, bekommt Mehl und Wasser und arbeitet bis zum nächsten Morgen. Er säuert nicht nur, er hält das Brot auch länger frisch.

02
Die Teiglinge werden am späten Nachmittag geformt und stehen dann im kühlen Gärraum. Kalte Führung braucht Platz und Planung, dafür entwickelt der Teig Aroma, das sich mit Wärme und Hefe nicht abkürzen lässt. Was nachts in Ruhe steht, liegt am Morgen als volles Blech im Laden.

03
Das Mehl kommt aus einer Mühle zwölf Kilometer westlich der Backstube. Wir holen es selbst und wissen, von welchen Höfen das Getreide stammt. Bei einem Wechsel der Charge stellen wir die Wasserführung neu ein, weil jede Ernte etwas anders aufnimmt.

04
Gebacken wird auf Stein, mit fallender Hitze: 250 Grad beim Einschießen, danach lässt die Temperatur nach. So bildet sich zuerst die Kruste, dann gart die Krume in Ruhe zu Ende. Der Schwaden zu Beginn sorgt für den Glanz.
Leitsatz
„Ein Teig, der Zeit bekommt, verlangt weniger von uns: kein Zusatzmittel, keine Abkürzung, nur die Stunden, die er braucht.“
Geschichte
Der Betrieb ist gewachsen, ohne den Ort zu wechseln. Sechs Jahreszahlen, die den heutigen Ablauf erklären.
Ein Ofen im Wohnhaus, verkauft wird durch das Küchenfenster zur Gasse.
In Barsinghausen entsteht die erste Filiale außerhalb von Wennigsen.
Torten und Feingebäck werden seither selbst hergestellt, nicht mehr zugekauft.
Mit dem Gärraum wird der Teig kalt geführt und über Nacht gestellt.
Die Mühle im Calenberger Land wird feste Bezugsquelle für alle Mehle.
Die Morgentour fährt seither bis in die Stadt und wieder zurück.

Tagesrhythmus
Der Backtag beginnt, wenn die Filialen noch dunkel sind, und endet, wenn die letzten Bleche verkauft sind. Wer weiß, wann was fertig wird, kommt zur richtigen Zeit.
Der Etagenofen wird hochgefahren, die über Nacht gekühlten Teiglinge kommen aus dem Gärraum.
Der erste Schub wird in Kisten gelegt und fährt in die Filialen.
Wennigsen, Barsinghausen und Wunstorf beginnen, die übrigen Häuser folgen kurz darauf.
Kastenbrote und Laibe, die noch etwas länger im Ofen standen, gehen in die Regale.
Das Feingebäck wird frisch aufgetragen, weil es warm anders schmeckt als am Morgen.
Die Konditorei arbeitet vormittags; nachmittags stehen die Torten in der Vitrine.
Ein kleiner Schub für den Feierabend. Was danach bleibt, geht am nächsten Tag als Brot vom Vortag in den Verkauf.
Filialen
Alle Häuser werden aus derselben Backstube beliefert. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich, weil sich die Orte unterscheiden. Wählen Sie einen Wochentag, dann stehen die Zeiten dieses Tages in jeder Karte.
Lindenhofweg 4, 30974 Wennigsen
Marktstraße 11, 30890 Barsinghausen
Am Kirchplatz 2, 30989 Gehrden
Hauptstraße 27, 30952 Ronnenberg
Deisterstraße 6, 31832 Springe
Nordstraße 14, 31515 Wunstorf
Falkenstraße 6, 30449 Hannover



Häufige Fragen
Was am Tresen am häufigsten gefragt wird. Für alles Weitere rufen Sie in Ihrer Filiale an oder fragen Sie in der Backstube nach.
Ja. Vor Weihnachten, Ostern und den langen Wochenenden nehmen wir Bestellungen in der Filiale oder telefonisch entgegen, sinnvollerweise einige Tage vorher. Diese Seite hat bewusst keine Bestellfunktion: Wir möchten wissen, wie viele Stück es werden, und das klärt sich im Gespräch schneller.
In jeder Filiale liegt eine schriftliche Übersicht zu Zutaten und kennzeichnungspflichtigen Stoffen bereit; das Personal legt sie Ihnen vor und beantwortet Rückfragen zur einzelnen Sorte.
Wir verarbeiten in einer gemeinsamen Backstube unter anderem Getreide mit Gluten, Sesam, Nüsse, Milch und Eier. Spuren in anderen Gebäcken lassen sich unter diesen Bedingungen nicht ausschließen. Wenn Sie auf eine Zutat reagieren, sprechen Sie uns bitte vor dem Kauf an.
Kindergärten, Kantinen und Tagungshäuser im Umkreis der Filialen beliefern wir morgens mit der Tour, die ohnehin fährt. Menge, Uhrzeit und Anlieferstelle klärt man am besten einmal telefonisch mit der Backstube in Wennigsen.
Brot vom Vortag verkaufen wir am Folgetag ausgewiesen weiter; besonders bei Roggenbrot spricht der Geschmack dafür. Was dann noch bleibt, geht an eine soziale Einrichtung in der Nachbarschaft, der Rest wird zu Semmelbröseln und Brotchips verarbeitet.
An einzelnen Samstagnachmittagen öffnen wir die Backstube für einen Sauerteigkurs: ansetzen, führen, formen, backen. Jede Person nimmt einen eigenen Ansatz mit nach Hause. Die Termine hängen in den Filialen aus, die Gruppen sind klein.