Technische Demo — Exemplarischer Layoutentwurf, kein reales Kundenprojekt
Kräftig ausgebackener Brotlaib auf einem Holzbrett vor dem Ofen, im Gegenlicht wirbelt Mehlstaub

Bäckerei und Konditorei · Region Hannover

Über Nacht geführt, am Morgen gebacken

Unsere Backstube steht in Wennigsen. Von dort geht jeden Morgen alles in die Läden: Brot aus Sauerteig, Brötchen aus der Hand, Feingebäck und Torten aus derselben Küche.

  • Drei GenerationenFamilienbetrieb seit der Gründung
  • 7Filialen in der Region
  • 20 StundenTeigruhe im Gärraum

Aus der Nähe

Vier Bestandteile, einzeln betrachtet

Ein Gesamtbild zeigt, wie ein Brot aussieht. Wer wissen will, warum es schmeckt, muss näher heran: an die Krume, an das Mehl, an die Saaten, an die Fettschicht im Ziehteig.

Aufgeschnittener Laib auf einem Holzbrett, die offene, feuchte Krume liegt frei
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Die Krume

Unregelmäßige Poren, feucht und elastisch. Das entsteht durch lange Führung, nicht durch Zusatzstoffe.

Bemehlte Holzarbeitsplatte mit Schneebesen, dahinter das offene Fenster zur Gasse
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Das Mehl

Weizen Type 812 und Roggen Type 1370, gemahlen in einer Mühle in der Nachbarschaft.

Nahaufnahme einer Saatenmischung aus Sonnenblumenkernen, Leinsaat und Sesam auf dunklem Holz
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Die Saaten

Sonnenblume, Leinsaat, Sesam. Vor dem Verkneten geröstet und in Wasser eingeweicht.

Anschnitt eines Ziehteiggebäcks, in dem sich viele dünne Butterschichten abzeichnen
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Die Butterschicht

Für Plunder wird der Teig gefaltet, gekühlt und wieder gefaltet. Sichtbar wird das erst im Anschnitt.

Holzregal mit Weidenkörben voller Brote und Stangenweißbrot neben einem Fenster

Sortiment

Was in der Auslage liegt

Die Grundaufstellung bleibt das Jahr über gleich. Dazu kommen Sorten, die nur an bestimmten Tagen laufen, und Obst, das gerade reif ist. Wählen Sie eine Warengruppe, dann bleibt nur diese stehen.

Sechzehn Sorten im Sortiment

Brot

Lindenhof-Kruste

Roggenmischbrot mit dunkel ausgebackener Kruste, unser Alltagsbrot.

  • Roggen und Weizen, Sauerteig
  • Ganzer und halber Laib

Brot

Roggen pur

Reines Roggenbrot, kompakt in der Krume und lange saftig.

  • Roggen, Sauerteig, Salz
  • Täglich in allen Filialen

Brot

Dinkelkasten

Im Kasten gebacken, feinporig und mild, gut für Kinderbrote.

  • Dinkel Type 1050
  • Täglich, auch geschnitten

Brot

Kartoffelbrot

Mit gekochten Kartoffeln im Teig, dadurch weich und länger haltbar.

  • Weizen und Kartoffel
  • Dienstag bis Samstag

Brötchen

Morgenbrötchen

Dünne Kruste, weiche Krume. Das Brötchen für den gewöhnlichen Werktag.

  • Weizen Type 550
  • Täglich ab Ladenöffnung

Brötchen

Körnerbrötchen

Mit gerösteter Saatenmischung im Teig und obenauf.

  • Weizen, Roggen, Saaten
  • Täglich in allen Filialen

Brötchen

Dinkelknoten

Von Hand geschlungen, mild und leicht nussig im Geschmack.

  • Dinkel Type 630
  • Täglich, vormittags

Brötchen

Laugenstange

In Lauge getaucht, mit grobem Salz bestreut. Mittags häufig vergriffen.

  • Weizen, Laugengebäck
  • Täglich, zwei Schübe

Feingebäck

Butterplunder

Gefalteter Hefeteig mit Butter, gebacken bis die Schichten aufgehen.

  • Ziehteig mit Butter
  • Täglich ab dem Vormittag

Feingebäck

Nussschnecke

Hefeteig mit Haselnussfüllung, aufgerollt und dünn glasiert.

  • Hefeteig, Haselnuss
  • Täglich, solange vorhanden

Feingebäck

Apfeltasche

Äpfel aus dem Umland, mit Zimt gewürzt und im Ziehteig eingeschlagen.

  • Ziehteig, Apfel, Zimt
  • September bis April

Feingebäck

Butterhörnchen

Aufgerollt, im Ofen gestreckt, außen blättrig und innen weich.

  • Ziehteig mit Butter
  • Täglich zum Frühstück

Torten

Käsesahne

Quark und Sahne auf dünnem Boden, mit Puderzucker abgesiebt.

  • Quark, Sahne, Biskuit
  • Ganze Torte nach Absprache

Torten

Nusstorte

Gemahlene Haselnüsse im Boden, dazwischen eine dünne Schicht Creme.

  • Haselnuss, Butter, Sahne
  • Ab Donnerstag im Haus

Torten

Obsttorte der Saison

Was gerade reif ist: Erdbeere, Zwetschge, später Apfel und Birne.

  • Mürbeboden, Obst, Guss
  • Wechselt mit der Ernte

Torten

Buttercremetorte

Biskuit mit Buttercreme, wie sie in der Konditorei seit jeher gerührt wird.

  • Biskuit, Buttercreme
  • Auf Bestellung in der Filiale

Zutaten und kennzeichnungspflichtige Stoffe sind in jeder Filiale schriftlich hinterlegt; unser Personal legt Ihnen die Übersicht auf Nachfrage vor. Alle Gebäcke entstehen in einer Backstube, in der Getreide mit Gluten, Sesam, Nüsse, Milch und Eier verarbeitet werden. Spuren davon lassen sich im Betrieb nicht ausschließen.

Herkunft und Handwerk

Vier Stationen zwischen Feld und Ladentisch

Zwischen der Ernte und dem Regal liegen vier Stellen, an denen sich entscheidet, wie ein Brot wird. Keine davon lässt sich beschleunigen.

Zu einer Schlaufe gelegter Teigstrang auf einer bemehlten Steinplatte

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Der Sauerteig

Unser Ansatz stammt aus der ersten Backstube am Lindenhof und wird seither jeden Tag weitergeführt: ein Teil bleibt zurück, bekommt Mehl und Wasser und arbeitet bis zum nächsten Morgen. Er säuert nicht nur, er hält das Brot auch länger frisch.

  • Zwei Ansätze: Roggen und Weizen
  • Aufgefrischt an jedem Backtag
Blech mit frisch gebackenen Brötchen auf einem Holztisch in der Backstube

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Die Nacht

Die Teiglinge werden am späten Nachmittag geformt und stehen dann im kühlen Gärraum. Kalte Führung braucht Platz und Planung, dafür entwickelt der Teig Aroma, das sich mit Wärme und Hefe nicht abkürzen lässt. Was nachts in Ruhe steht, liegt am Morgen als volles Blech im Laden.

  • Gärraum bei sechs Grad
  • Geformt am Vortag
Getreidekörner und Saaten, ausgebreitet auf einer dunklen Holzplatte

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Die Mühle

Das Mehl kommt aus einer Mühle zwölf Kilometer westlich der Backstube. Wir holen es selbst und wissen, von welchen Höfen das Getreide stammt. Bei einem Wechsel der Charge stellen wir die Wasserführung neu ein, weil jede Ernte etwas anders aufnimmt.

  • Getreide aus dem Calenberger Land
  • Abholung in Papiersäcken
Geöffneter Steinofen mit Feuerschein, davor lehnt ein hölzerner Brotschieber

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Der Ofen

Gebacken wird auf Stein, mit fallender Hitze: 250 Grad beim Einschießen, danach lässt die Temperatur nach. So bildet sich zuerst die Kruste, dann gart die Krume in Ruhe zu Ende. Der Schwaden zu Beginn sorgt für den Glanz.

  • Steinboden, drei Etagen
  • Beschickung von Hand

Leitsatz

„Ein Teig, der Zeit bekommt, verlangt weniger von uns: kein Zusatzmittel, keine Abkürzung, nur die Stunden, die er braucht.“

Notiert an der Ofenwand, weitergegeben in der zweiten Generation

Geschichte

Was seit der Gründung dazugekommen ist

Der Betrieb ist gewachsen, ohne den Ort zu wechseln. Sechs Jahreszahlen, die den heutigen Ablauf erklären.

  1. Gründung am Lindenhof

    Ein Ofen im Wohnhaus, verkauft wird durch das Küchenfenster zur Gasse.

  2. Der zweite Laden

    In Barsinghausen entsteht die erste Filiale außerhalb von Wennigsen.

  3. Konditorei im Haus

    Torten und Feingebäck werden seither selbst hergestellt, nicht mehr zugekauft.

  4. Neue Backstube am Ortsrand

    Mit dem Gärraum wird der Teig kalt geführt und über Nacht gestellt.

  5. Mehl aus der Nachbarschaft

    Die Mühle im Calenberger Land wird feste Bezugsquelle für alle Mehle.

  6. Ein Haus in Hannover-Linden

    Die Morgentour fährt seither bis in die Stadt und wieder zurück.

Verkaufsvitrine mit Torten, Törtchen und Kuchenstücken hinter Glas

Tagesrhythmus

Was wann aus dem Ofen kommt

Der Backtag beginnt, wenn die Filialen noch dunkel sind, und endet, wenn die letzten Bleche verkauft sind. Wer weiß, wann was fertig wird, kommt zur richtigen Zeit.

  1. Ofen an, erste Bleche

    Der Etagenofen wird hochgefahren, die über Nacht gekühlten Teiglinge kommen aus dem Gärraum.

  2. Brötchen und Laugengebäck

    Der erste Schub wird in Kisten gelegt und fährt in die Filialen.

  3. Die ersten Läden öffnen

    Wennigsen, Barsinghausen und Wunstorf beginnen, die übrigen Häuser folgen kurz darauf.

  4. Der zweite Brotschub

    Kastenbrote und Laibe, die noch etwas länger im Ofen standen, gehen in die Regale.

  5. Plunder und Schnecken

    Das Feingebäck wird frisch aufgetragen, weil es warm anders schmeckt als am Morgen.

  6. Torten aus der Konditorei

    Die Konditorei arbeitet vormittags; nachmittags stehen die Torten in der Vitrine.

  7. Letzte Brötchen des Tages

    Ein kleiner Schub für den Feierabend. Was danach bleibt, geht am nächsten Tag als Brot vom Vortag in den Verkauf.

Filialen

Wo Sie uns finden

Alle Häuser werden aus derselben Backstube beliefert. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich, weil sich die Orte unterscheiden. Wählen Sie einen Wochentag, dann stehen die Zeiten dieses Tages in jeder Karte.

Verkaufsraum einer Filiale mit Holztresen und Brotregal, die Stühle stehen noch auf den Tischen

Öffnungszeiten nach Wochentag

Angezeigt werden die Zeiten für Montag.

Karten seitlich verschiebbar

Stammsitz

Wennigsen

Lindenhofweg 4, 30974 Wennigsen

Montag
06:00 bis 18:30 Uhr
  • Backstube im Haus
  • Sitzplätze
  • Stufenlos
Filiale

Barsinghausen

Marktstraße 11, 30890 Barsinghausen

Montag
06:00 bis 18:00 Uhr
  • Sitzplätze
  • Stufenlos
Filiale

Gehrden

Am Kirchplatz 2, 30989 Gehrden

Montag
06:30 bis 18:00 Uhr
  • Stufenlos
  • Am Wochenmarkt
Filiale

Ronnenberg

Hauptstraße 27, 30952 Ronnenberg

Montag
06:00 bis 17:30 Uhr
  • Stufenlos
  • Parkplatz
Filiale

Springe

Deisterstraße 6, 31832 Springe

Montag
06:30 bis 17:30 Uhr
  • Sitzplätze
  • Sonntags geöffnet
Filiale

Wunstorf

Nordstraße 14, 31515 Wunstorf

Montag
06:00 bis 18:00 Uhr
  • Sitzplätze
  • Am Bahnhof
Filiale

Hannover-Linden

Falkenstraße 6, 30449 Hannover

Montag
06:30 bis 19:00 Uhr
  • Sitzplätze
  • Sonntags geöffnet
Siebträger und Tasse aus Steingut auf einem dunklen Tresen
Der TresenKaffee aus einer Rösterei in der Region, ausgeschenkt in Steingut.
Gefüllte Papiertüte auf einem Holztisch, dahinter Körbe mit Brötchen
Die TütePapier statt Folie. Wer einen Korb mitbringt, bekommt das Brot hineingelegt.
Sahnetorte mit Beerenspiegel auf einem Holzbrett in der Konditorei
Die KonditoreiTorten entstehen am Stammsitz und fahren am Mittag in die Häuser.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Was am Tresen am häufigsten gefragt wird. Für alles Weitere rufen Sie in Ihrer Filiale an oder fragen Sie in der Backstube nach.

Ja. Vor Weihnachten, Ostern und den langen Wochenenden nehmen wir Bestellungen in der Filiale oder telefonisch entgegen, sinnvollerweise einige Tage vorher. Diese Seite hat bewusst keine Bestellfunktion: Wir möchten wissen, wie viele Stück es werden, und das klärt sich im Gespräch schneller.