Technische Demo — Exemplarischer Layoutentwurf, kein reales Kundenprojekt
Kunsthalle HaldenStädtische Kunsthalle
Leerer Ausstellungssaal mit SichtbetonstĂĽtzen, Oberlicht und einer Bank aus Eichenholz

Wechselausstellungen, Sammlung, Vermittlung

Kunsthalle Halden

Ein Haus für Gegenwartskunst mit wechselnden Ausstellungen, einer kleinen städtischen Sammlung und einem Programm, das im selben Raum stattfindet wie die Arbeiten.

Haldenwall 7Dienstag bis SonntagDonnerstags langer Abend

Das Haus

Ein Raum, drei Aufgaben

Die Kunsthalle zeigt zeitgenössische Arbeiten, bewahrt den städtischen Bestand und vermittelt beides — ohne dass eines dem anderen den Platz nimmt.

Die Säle liegen um einen offenen Hof, das Untergeschoss nimmt Werkstatt und Vortragsraum auf. Wer nur eine halbe Stunde Zeit hat, geht durch das Obergeschoss; wer länger bleibt, findet im Hof und im Depotgang die ruhigeren Teile des Hauses. Die Wechselausstellungen bestimmen den Takt des Hauses — die Sammlung tritt darin auf, statt einen eigenen Flügel zu belegen.

Ausstellungsfläche
1.400 Quadratmeter
Sammlung
Rund 2.300 Arbeiten, davon ein wechselnder Teil im Depotgang sichtbar
Vermittlung
Führungen, offene Werkstatt und Vorträge, meist donnerstags
Träger
Stadt, mit Beteiligung des Kunstvereins

Ausstellungen

Was gerade hängt, was kommt, was war

Die Zuordnung ergibt sich aus der Laufzeit und dem heutigen Datum. Wählen Sie eine Ausstellung, um Beschreibung, Räume und kuratorische Verantwortung zu sehen — die Seite nimmt dabei die Farbe des jeweiligen Motivs an.

Drei Ausstellungen laufen derzeit.

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Sammlung

Ein Bestand, der arbeitet

Die städtische Sammlung ist klein und wird nicht dauerhaft gezeigt. Sie taucht in den Wechselausstellungen auf, geht als Leihgabe an andere Häuser und wird im Depotgang in Ausschnitten sichtbar gemacht.

Ausziehbare Gitterwände eines Kunstdepots vor einer Betonwand, teilweise herausgezogen

Depotgang statt Dauerausstellung

Hinter den Sälen liegt der Depotgang mit den Gitterwagen. Ein Abschnitt davon ist verglast und gehört zum Rundgang: Dort sieht man, wie Arbeiten gelagert, beschriftet und bewegt werden, ohne dass der Betrieb dafür unterbrochen wird.

Der Bestand wird laufend erfasst und in Zustandsberichten fortgeschrieben. Anfragen zu einzelnen Arbeiten beantwortet die Abteilung Sammlung; für Recherchen gibt es zwei Arbeitsplätze im Untergeschoss, die nach Absprache genutzt werden können.

Restaurierungstisch mit einer Reihe Pigmentgläser, Pinseln und Skalpellen unter einer Arbeitsleuchte
Werkstatt im Untergeschoss: Pigmentproben und Werkzeug für die Zustandsprüfung vor jeder Hängung.
Brettgeschalte Betonwand mit Ankerlöchern, angeschnitten von einer Eichenverkleidung
Die Wände des Hauses tragen die Maserung ihrer Schalbretter — sie sind selbst Gegenstand einer kommenden Ausstellung.

Leitbild

„Ein Haus für Gegenwartskunst ist kein Lager mit Aussicht. Es zeigt, was es aufbewahrt, und bewahrt, was es zeigt.“

Aus dem Leitbild des Hauses, fortgeschrieben 2014

Programm

Führungen, Werkstatt, Vorträge

Das Programm findet in den Ausstellungsräumen statt, nicht in einem Nebenraum. Der laufende Monat ist vorausgewählt; die Termine stehen mit Datum, Uhrzeit und Treffpunkt.

Fünf Termine im gewählten Monat.

  • 18 Uhr
    Führung

    Durch die Hängung von „Zwei Felder auf Papier“

    Treffpunkt Foyer, Dauer etwa eine Stunde

  • 18 Uhr
    Vortrag

    Wie Farbe altert

    Vortragsraum im Untergeschoss

  • 18 Uhr
    Kuratorischer Rundgang

    Oxid, langsam: Messreihe und Zustand

    Treffpunkt Saal 4

  • 16 Uhr
    Offene Werkstatt

    Papier schöpfen und trocknen

    Werkstatt im Untergeschoss, ohne Anmeldung

  • 18 Uhr
    Führung

    Drei Setzungen im Hof

    Treffpunkt Skulpturenhof, bei Regen im Foyer

  • 18 Uhr
    Führung

    Zwei Felder auf Papier, zweiter Saal

    Treffpunkt Foyer

  • 11 Uhr
    Familienwerkstatt

    Große Fläche, kleine Hand

    Werkstatt im Untergeschoss, für Kinder ab acht Jahren

  • 18 Uhr
    Vortrag

    Hängen, sichern, messen: Technik im Ausstellungsbetrieb

    Vortragsraum im Untergeschoss

  • 18 Uhr
    Führung

    Material im Freien: Stein, Beton, Holz

    Treffpunkt Skulpturenhof

  • 15 Uhr
    Rundgang zum Abschluss

    Letzter Tag im Hof

    Treffpunkt Skulpturenhof

  • 18 Uhr
    Werkstattgespräch

    Zustandsbericht: was vor einer Leihgabe geprüft wird

    Werkstatt im Untergeschoss, begrenzte Teilnehmerzahl

  • 11 Uhr
    Eröffnungsrundgang

    Drei Bahnen, eine rot

    Treffpunkt Treppenhaus

  • 18 Uhr
    Führung

    Drei Flächen, eine Entscheidung

    Treffpunkt Foyer

  • 18 Uhr
    Vortrag

    Über die Farbe Rot und ihre Bindemittel

    Vortragsraum im Untergeschoss

  • 15 Uhr
    Familienwerkstatt

    Drei Streifen, drei Farben

    Werkstatt im Untergeschoss

  • 18 Uhr
    Führung

    Oxid, langsam: Stand nach einem halben Jahr

    Treffpunkt Saal 4

  • 18 Uhr
    Vortrag

    Licht messen, Licht sparen

    Vortragsraum im Untergeschoss

  • 11 Uhr
    Offene Werkstatt

    Abdruck nehmen und sichern

    Werkstatt im Untergeschoss, ohne Anmeldung

  • 11 Uhr
    Eröffnungsrundgang

    Nachtstück, in kleinen Gruppen

    Treffpunkt Untergeschoss, Anmeldung an der Kasse

  • 19 Uhr
    Führung

    Sehen im Dunkeln

    Treffpunkt Untergeschoss, Anmeldung an der Kasse

Blick nach oben in ein gewendeltes Betontreppenhaus mit rundem Oberlicht

Das Gebäude

Beton, Oberlicht, kurze Wege

Der Bau kommt ohne Fensterfront aus: Alle Säle werden von oben belichtet, die Treppe führt um ein rundes Oberlicht nach oben. Das macht die Hängung frei von Blendung und den Rundgang eindeutig — man kann sich im Haus schwer verlaufen.

Weil Sichtbeton Feuchte und Wärme langsam abgibt, bleiben die Raumwerte auch an heißen Tagen stabil. Die Technik dazu liegt im Untergeschoss und ist an einer Stelle des Rundgangs einsehbar.

Eröffnung
1978, saniert 2014
Räume
Fünf Säle, ein Kabinett, Hof und Depotgang
Licht
Oberlicht mit Lamellen, Kunstlicht nur im Untergeschoss
Sitzgelegenheiten
In jedem Saal, zusätzlich Klapphocker an der Garderobe

Hausgeschichte

Sechs Jahreszahlen, ein Gebäude

Das Haus ist mehrfach umgebaut worden, ohne seinen Grundriss zu verlieren. Die Achse nennt die Eingriffe, die den Betrieb heute noch bestimmen.

  1. 1978

    Eröffnung

    Vier Säle, Oberlicht mit festen Lamellen, kein Depot im Haus. Die Sammlung lagert zunächst im städtischen Archiv.

  2. 1986

    Hof wird Ausstellungsort

    Der Innenhof erhält Kiesboden, Entwässerung und Lastpunkte. Seither stehen dort Arbeiten ohne Sockel.

  3. 1994

    Depotgang

    Hinter den Sälen entsteht der Gang mit Gitterwagen. Ein Abschnitt wird verglast und Teil des Rundgangs.

  4. 2003

    Kabinett und Werkstatt

    Das Untergeschoss wird ausgebaut: Restaurierungswerkstatt, Vortragsraum und ein kleiner Kabinettraum im Erdgeschoss.

  5. 2014

    Sanierung

    Neue Lamellensteuerung, gedämmte Dachhaut, fünfter Saal aus dem alten Verwaltungsteil. Das Leitbild wird fortgeschrieben.

  6. 2021

    Zustandserfassung

    Der Bestand wird durchgehend erfasst und in Zustandsberichten fortgeschrieben. Leihanfragen laufen seither über diese Akten.

Besuch

Öffnungszeiten, Anfahrt, Barrierefreiheit

Alles, was vor dem Besuch geklärt sein sollte. Die Angaben gelten für das ganze Haus einschließlich Hof und Depotgang.

Öffnungszeiten

Montag
geschlossen
Dienstag bis Mittwoch
11 bis 18 Uhr
Donnerstag
11 bis 21 Uhr
Freitag bis Sonntag
11 bis 18 Uhr

Dienstag bis Sonntag geöffnet, donnerstags mit langem Abend.

Kunsthalle Halden Haldenwall 7, Innenstadt
Straßenbahn Linie 4, Haltestelle Haldenwall
Vom Hauptbahnhof zehn Gehminuten
Foyer mit Terrazzoboden, Garderobe aus Eiche und Blick durch die Glasfront auf den Vorplatz

Häufige Fragen

Der Eintritt wird an der Kasse im Foyer erhoben und gilt für alle Ausstellungen des Tages, auch für einen zweiten Besuch am selben Tag.

  • Ermäßigt: Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende
  • Ohne Eintritt: Kinder unter sechs Jahren, Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehindertenausweis, Mitglieder des Kunstvereins
  • Am ersten Donnerstagabend im Monat ist der Eintritt für alle frei

Der Depotgang und der Teil im Treppenhaus sind ohne Ticket zugänglich.