Technische Demo — Exemplarischer Layoutentwurf, kein reales Kundenprojekt
Kontor WeissenhofStuttgart
Holzvertäfelter Raum mit Bogenfenster, Fischgrätparkett und einfallendem Nachmittagslicht

Vermögensverwaltung · Stuttgart

Erst ordnen, dann verwalten

Inhabergeführtes Haus für Privatpersonen, Familien und Stiftungen. Wir arbeiten auf Honorarbasis und nehmen keine Provisionen von Produktanbietern an.

Das Haus

Ein Kontor, das zuerst zuhört

Das Kontor Weissenhof arbeitet von Stuttgart aus und betreut heute 214 Mandate. Gewachsen ist das Haus langsam und ohne Zukauf — wir nehmen nur so viele Mandate an, wie sich in Ruhe führen lassen.

Vor der ersten Entscheidung steht dieselbe Arbeit: verstehen, wofür das Vermögen da ist, wann Geld gebraucht wird und was auf keinen Fall passieren soll. Erst danach sprechen wir über Anlagen.

Wir werden ausschließlich von unseren Mandantinnen und Mandanten vergütet. Zahlungen von Produktanbietern nehmen wir nicht an; erreichen uns doch welche, reichen wir sie an das Mandat weiter. Das ist keine Haltung, sondern eine Bedingung dafür, dass Beratung und Interesse zusammenfallen.

Was wir tun, steht schriftlich in einer Anlagerichtlinie. Was wir getan haben, steht in den Berichten. Beides gehört Ihnen, nicht uns.

Chronik

Ledermappe, Füllfederhalter und Brieföffner auf einer Marmorplatte vor einer Buchwand

Der Weg des Hauses in Jahreszahlen

Jede dieser Stufen war eine Entscheidung und keine Gelegenheit. Wir schreiben sie auf, weil sie erklärt, warum heute so gearbeitet wird und nicht anders.

  1. 1998

    Gründung

    Das Haus beginnt als Bürogemeinschaft zweier Kaufleute im Stuttgarter Westen. Verwaltet wird zunächst nur das Vermögen der eigenen Familien.

  2. 2002

    Mandate von außen

    Die ersten Aufträge kommen aus dem Bekanntenkreis. Aus der mündlichen Absprache wird ein Regelwerk, das vor der Umsetzung unterschrieben wird.

  3. 2007

    Handel und Kontrolle getrennt

    Wer einen Auftrag erteilt, prüft ihn nicht selbst. Die beiden Aufgaben werden mit unterschiedlichen Personen besetzt und seither getrennt geführt.

  4. 2012

    Erstes Stiftungsmandat

    Mit der Satzung kommt eine neue Ausgangslage ins Haus. Die Herleitung des Zwecks wird zu einem eigenen Arbeitsschritt vor jeder Strukturüberlegung.

  5. 2016

    Berichte aus eigener Hand

    Die Berichte werden nicht mehr von der Verwahrstelle übernommen, sondern im Haus geschrieben — in gleicher Gliederung und in eigener Sprache.

  6. 2021

    Erste vollständige Übergabe

    Ein Mandat geht geordnet auf die nächste Generation über. Daraus entsteht der Ablauf, nach dem wir Übergaben heute begleiten.

Mandate

Für wen wir arbeiten

Drei Ausgangslagen, drei Arten zu arbeiten. Wählen Sie, was Ihrer Lage am nächsten kommt — der Block darunter wechselt mit.

Ein Mandat für eine Person

Sie haben über Jahre etwas aufgebaut und möchten es nicht länger nebenher steuern. Wir übernehmen die laufende Arbeit: Struktur festlegen, Aufträge erteilen, Fristen einhalten, alles dokumentieren.

Die Richtung bleibt bei Ihnen. Sie steht in der Anlagerichtlinie, die wir gemeinsam schreiben und die wir ohne Ihre Zustimmung nicht ändern.

  • Ordnung in gewachsenen Depots mit vielen Einzelposten
  • Geld für geplante Vorhaben getrennt bereithalten
  • Übergang in den Ruhestand ohne Produktdruck
  • Übergabe an die nächste Generation vorbereiten

Ansprechpartner bleibt dieselbe Person — im Erstgespräch, bei jeder Umsetzung und im Bericht.

Lesesessel aus Leder vor einer Bibliothekswand unter einer Messingleuchte

Anlagegrundsätze

Sechs Sätze, an die wir uns halten

Sie stehen so auch in jeder Anlagerichtlinie. Geändert werden sie nur schriftlich und nur gemeinsam.

Ein Mandat wird über Anlageklassen, Regionen und Währungen verteilt. Einzelne Positionen bleiben klein genug, dass keine von ihnen das Ergebnis bestimmt. Wir setzen nicht auf einen Ausgang, weil wir ihn nicht kennen — und wer etwas anderes behauptet, kennt ihn auch nicht.

Verwahrung und Kontrolle

Wo Ihr Vermögen liegt

Wir verwahren nichts selbst. Konten und Depots laufen auf Ihren Namen bei einer Verwahrstelle Ihrer Wahl; wir erhalten allein eine Vollmacht zur Verwaltung. Auszahlungen an Dritte können wir weder auslösen noch veranlassen.

Aufträge gibt bei uns niemand allein frei. Jede Order wird von einer zweiten Person geprüft, mit ihrem Anlass verknüpft und abgelegt. Später lässt sich zu jedem Vorgang die Entscheidung nachlesen, aus der er stammt.

  • Depot und Konto auf Ihren Namen, nicht auf unseren
  • Vollmacht ausschließlich zur Verwaltung, jederzeit widerrufbar
  • Jede Freigabe wird gegengezeichnet und protokolliert
  • Unterlagen bleiben im Haus und werden nicht weitergegeben
Sichtbetonwand neben einer Nische aus Nussbaum, Messing und Marmor

Getrennte Verwahrung

Alter Karteischrank aus Eiche mit Messinggriffen auf einer Marmorbank

Lückenlose Ablage

Berichtswesen

Berichte, die man auch liest

Zu jedem Mandat gehören vier schriftliche Berichte im Jahr. Sie kommen zu festen Terminen, in gleicher Gliederung und in einer Sprache, die ohne Nachschlagen auskommt.

Darin steht, was im Depot liegt, was sich seit dem letzten Bericht verändert hat, welche Entscheidungen wir getroffen haben und warum, und welche Kosten angefallen sind. Wo wir uns geirrt haben, steht es ebenfalls dort.

  • Bestand und Struktur gegen die vereinbarte Richtlinie gestellt
  • Jede Veränderung mit Datum, Anlass und Verantwortung
  • Alle angefallenen Kosten in einer Aufstellung
  • Offene Punkte für das nächste Gespräch

Zwischendurch erreichen Sie uns ohne Terminvereinbarung. Ein Bericht ersetzt kein Gespräch.

Gefaltete Papierbogen aus grauem Karton auf Nussbaum und Marmor im Streiflicht

Ablauf

Der Weg in ein Mandat

Von der ersten Frage bis zum ersten Bericht vergehen in der Regel einige Wochen. Wählen Sie eine Stufe, um zu sehen, was dort geschieht und wer daran beteiligt ist.

Makroaufnahme eines Messing-Uhrwerks mit Zahnrädern und Rubinlager

Erstgespräch

Ein ruhiges Gespräch ohne Unterlagenpflicht. Wir fragen, wofür das Vermögen da ist, wann Geld gebraucht wird, welche Verpflichtungen bestehen und was auf keinen Fall geschehen soll. Am Ende sagen wir offen, ob wir das passende Haus sind. Wenn nicht, sagen wir das auch.

Beteiligt

  • Mandatsverantwortung
  • Sie, auf Wunsch mit Begleitung
Langer Besprechungstisch aus Nussbaum unter einer Glasleuchte am Abend

Das Kontor

Klein genug, um zu antworten

Im Haus arbeiten neun Personen: Mandatsverantwortung, Analyse, Handel, Kontrolle und Berichtswesen. Jede Aufgabe hat einen Namen, und dieser Name bleibt Ihnen erhalten.

Mandate bleiben im Schnitt zwölf Jahre bei uns. Das ist die Zahl, an der wir uns messen lassen — sie sagt mehr über ein Haus aus als jede Selbstbeschreibung.

Unser Kontor liegt in einem Stuttgarter Altbau oberhalb des Kessels. Gespräche führen wir dort, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Unternehmen — wie es Ihnen lieber ist.

Risikohinweis

Anlagen an den Kapitalmärkten schwanken im Wert. Kursverluste sind möglich, auch über längere Zeiträume, und sie können das eingesetzte Kapital dauerhaft mindern. Was in der Vergangenheit geschehen ist, lässt keinen Schluss auf die Zukunft zu.

Welche Schwankungen ein Mandat tragen soll, besprechen wir vor dem ersten Auftrag und halten es in der Anlagerichtlinie fest. Diese Seite ist ein Layoutentwurf und ersetzt weder ein Gespräch noch eine Prüfung des Einzelfalls.

Erstgespräch

Ein Gespräch, kein Termin­verkauf

Sagen Sie uns, wann wir Sie erreichen. Wir rufen einmal zurück, stimmen einen Termin ab und schicken Ihnen vorher, worüber wir sprechen möchten.

Unterlagen brauchen Sie für das erste Gespräch nicht mitzubringen.

Vorbelegt aus Ihrer Auswahl oben, änderbar.

Diese Demo versendet und speichert nichts.