E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness und ist das zentrale Qualitätsframework von Google für die Bewertung von Webinhalten. Nach dem Google Core Update im Dezember 2025 verzeichneten Websites mit starken E-E-A-T-Signalen durchschnittlich 23% mehr organischen Traffic (Search Engine Journal). Gleichzeitig prüfen 70% der Online-Käufer gezielt Vertrauenssignale, bevor sie eine Bestellung aufgeben (Baymard Institute). Für Online-Shops ist E-E-A-T damit kein optionales SEO-Thema mehr, sondern ein entscheidender Faktor für Rankings, Conversions und nachhaltiges Wachstum.

google.com/search?q=shopAnzeigeMusterShop.de - Trusted Storehttps://www.mustershop.deGeprüfter Online-Shop mit SSL-Verschlüsselung,transparenten Rückgaberichtlinien und Experten-beratung. Von Dr. M. Weber, E-Commerce Experte.★★★★★4.9 (2.847 Bewertungen)SicherGeprüftSSL ✓ExperienceErfahrungExpertiseFachwissenAuthorityAutoritätTrustVertrauenE-E-A-T Vertrauenssignale 2026

Was bedeutet E-E-A-T?

E-E-A-T ist ein Akronym aus den Google Quality Rater Guidelines und beschreibt vier Dimensionen, anhand derer menschliche Qualitätsbewerter Webinhalte beurteilen. Google setzt weltweit tausende dieser Quality Rater ein, um die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit von Suchergebnissen zu evaluieren.

Experience (Erfahrung)

Hat der Autor nachweisbare Erfahrung mit dem Thema? Bei Online-Shops: Wurden Produkte selbst getestet, gibt es echte Nutzererfahrungen und authentische Kundenberichte?

Expertise (Fachwissen)

Verfügt der Autor über relevantes Fachwissen? Für E-Commerce bedeutet das: detaillierte Produktkenntnisse, branchenspezifisches Wissen und fundierte Beratungskompetenz.

Authoritativeness (Autorität)

Wird die Website als anerkannte Quelle in ihrem Bereich wahrgenommen? Brand Mentions, Backlinks von Fachmedien und Branchenzertifizierungen stärken die Autorität.

Trustworthiness (Vertrauen)

Ist die Website vertrauenswürdig? SSL-Verschlüsselung, transparente Kontaktdaten, klare Rückgaberichtlinien und geprüfte Kundenbewertungen sind die Grundlage.

Trustworthiness bildet dabei das Zentrum des Frameworks. Google betont in den Quality Rater Guidelines ausdrücklich: Ohne Vertrauen sind Erfahrung, Expertise und Autorität weniger relevant. Für Shop-Betreiber bedeutet das, dass technische und inhaltliche Vertrauenssignale die Basis jeder SEO-Strategie sein sollten.

Warum E-E-A-T für Online-Shops entscheidend ist

Online-Shops fallen in die Kategorie YMYL (Your Money or Your Life). Google hält YMYL-Seiten - also Inhalte, die sich auf Gesundheit, Finanzen oder Kaufentscheidungen auswirken - an besonders hohe Qualitätsstandards. Ein Shop, der Produkte verkauft und Zahlungsdaten verarbeitet, muss nachweisen, dass er vertrauenswürdig, kompetent und seriös ist.

Die Auswirkungen sind messbar: Trust Badges erhöhen Conversions um bis zu 42% (CXL/Baymard), während die durchschnittliche Warenkorbabbruchrate bei 70,19% liegt (Baymard Institute). Mangelndes Vertrauen in den Shop ist dabei der dritthäufigste Grund für Kaufabbrüche. Shops, die in E-E-A-T investieren, verbessern also nicht nur ihre Google-Rankings, sondern senken gleichzeitig die Abbruchrate im Checkout.

YMYL und Google Quality Rater

Googles Quality Rater Guidelines definieren YMYL-Seiten als Inhalte, die das finanzielle Wohlergehen, die Gesundheit oder die Sicherheit von Nutzern beeinflussen können. Online-Shops gehören eindeutig in diese Kategorie. Die Quality Rater bewerten unter anderem: Transparenz des Anbieters, Qualität der Produktinformationen, Vorhandensein von Kontaktmöglichkeiten und Klarheit der Geschäftsbedingungen.

Experience: Erfahrung nachweisen

Das erste E in E-E-A-T steht für Experience und wurde von Google 2022 ergänzt. Für Online-Shops ist dieses Kriterium besonders relevant, weil Kunden zunehmend nach authentischen, erlebten Informationen suchen statt nach generischen Produktbeschreibungen.

93% der Verbraucher geben an, dass Kundenbewertungen ihre Kaufentscheidung beeinflussen (Podium). Echte Kundenstimmen, detaillierte Erfahrungsberichte und User-Generated Content sind damit die stärksten Experience-Signale, die ein Online-Shop aussenden kann. Google bewertet First-Party-Inhalte - also selbst erstellte, auf echten Erfahrungen basierende Texte - typischerweise höher als generisch erstellte Inhalte (Google Search Central).

  • Kundenbewertungen integrieren: Ein verifiziertes Bewertungssystem mit echten Kundenstimmen aufbauen
  • Produkttests und Erfahrungsberichte: Eigene Produkte testen und authentische Nutzungserfahrungen dokumentieren
  • User-Generated Content nutzen: Kundenfotos, Unboxing-Videos und Community-Beiträge einbinden
  • Detaillierte Produktbeschreibungen: Auf Basis echter Nutzung geschrieben, nicht aus Herstellertexten kopiert
  • FAQ-Bereiche erweitern: Echte Kundenfragen sammeln und mit Praxiserfahrung beantworten

Professionelle Produktfotografie und detaillierte Beschreibungen signalisieren ebenfalls Expertise und Erfahrung. Ein Shop, der Produkte nur mit Herstellerbildern und Standardtexten listet, wirkt weniger erfahren als ein Shop mit eigenen Fotos, Anwendungsbeispielen und individuellen Beschreibungen.

Expertise und Autorität aufbauen

Expertise und Authoritativeness hängen eng zusammen: Expertise bezieht sich auf das nachweisbare Fachwissen einzelner Personen, während Autorität die Reputation der gesamten Website oder Marke beschreibt. Für E-Commerce-Websites gibt es mehrere bewährte Hebel, um beide Dimensionen zu stärken.

Autorenseiten mit Qualifikationen sind einer der direktesten Wege, Expertise zu demonstrieren. Wenn Produktberater, Einkäufer oder Fachexperten mit ihrem Namen, ihrer Qualifikation und relevanten Erfahrungen hinter den Inhalten stehen, signalisiert das sowohl Google als auch den Nutzern Kompetenz. Diese Autorenseiten sollten mit strukturierten Daten (Schema.org Author-Markup) ausgezeichnet werden.

  • Autorenseiten erstellen: Detaillierte Profile mit Qualifikationen, Erfahrung und Fachgebieten
  • Brand Mentions aufbauen: Erwähnungen in Fachmedien, Branchenverzeichnissen und Partnerportalen stärken die Autorität
  • Backlinks von themenrelevanten Quellen: Gastartikel, Studien und Kooperationen mit Branchenexperten
  • Content-Strategie mit Mehrwert: Ratgeber, Anleitungen und Fachbeiträge im Blog positionieren den Shop als Wissensquelle
  • Branchenzertifizierungen zeigen: Trusted Shops, TÜV-Siegel oder branchenspezifische Zertifikate prominent platzieren
  • Regelmäßige Aktualisierungen: Veraltete Inhalte schaden der Autorität - Produkt- und Ratgeberinhalte sollten aktuell gehalten werden
Helpful Content System

Googles Helpful Content System priorisiert People-First-Content: Inhalte, die primär für Menschen geschrieben sind und echten Mehrwert bieten. Für Online-Shops bedeutet das: Produktbeschreibungen, Ratgeber und Blog-Beiträge sollten Kundenfragen beantworten und nicht nur auf Keywords optimiert sein.

Autorenseiten und Autoren-Bios: Best Practices

Autorenseiten sind einer der wirksamsten Hebel, um Expertise gegenüber Google und Nutzern nachzuweisen. Laut den Google Quality Rater Guidelines prüfen Qualitätsbewerter gezielt, ob Inhalte einem identifizierbaren Autor zugeordnet werden können und ob dieser über relevante Qualifikationen verfügt. Für Online-Shops bedeutet das: Jeder Ratgeber, jede Kaufberatung und jeder Blog-Beitrag sollte mit einem Autorenprofil verknüpft sein.

Eine wirkungsvolle Autorenseite enthält den vollständigen Namen, eine professionelle Kurzbiografie, relevante Qualifikationen (z. B. Branchenzertifikate, Ausbildung, Berufserfahrung), eine Liste veröffentlichter Beiträge sowie Links zu professionellen Profilen wie LinkedIn. Ergänzend sollte das Author-Schema (Schema.org Person-Markup) implementiert werden, damit Google die Autorenschaft maschinenlesbar erfassen kann. Die technische Umsetzung kann als JSON-LD direkt in den Seitenquellcode eingebettet werden.

Shops, die Produktberatung durch Fachleute anbieten, profitieren besonders: Ein Outdoorshop, dessen Kaufratgeber von einem zertifizierten Bergführer verfasst wird, sendet stärkere E-E-A-T-Signale als ein Shop mit anonymen Texten. Die Autorenseite fungiert dabei als Vertrauensanker, der sowohl die SEO-Performance als auch die Nutzerwahrnehmung verbessert. Google Search Central empfiehlt ausdrücklich, bei YMYL-Inhalten die Expertise des Autors transparent darzustellen.

Trust-Signale für höhere Conversions

Vertrauenssignale wirken doppelt: Sie verbessern die E-E-A-T-Bewertung durch Google und erhöhen gleichzeitig die Conversion Rate im Shop. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Trust Signals und ihren typischen Einfluss auf das Kaufverhalten.

Trust SignalUmsetzungTypischer Conversion-Einfluss
Trust Badges / GütesiegelTrusted Shops, TÜV, SSL-Badge im Header und CheckoutBis zu +42% (CXL/Baymard)
KundenbewertungenVerifiziertes Bewertungssystem mit Sternebewertungen93% prüfen vor Kauf (Podium)
SSL/HTTPSSSL-Zertifikat, Schloss-Symbol in der BrowserleisteBasis-Vertrauensfaktor
Transparente RückgabepolitikKlar formulierte Rückgabebedingungen, prominent verlinktSenkt Abbruchrate deutlich
KontaktinformationenTelefon, E-Mail, Adresse im Footer und auf KontaktseiteStärkt E-E-A-T erheblich
Sichere ZahlungsmethodenBekannte Payment-Logos (PayPal, Klarna, Kreditkarte)Reduziert Checkout-Abbrüche
AutorenseitenProfile mit Qualifikationen für Ratgeber-AutorenVerbessert Rankings bei YMYL
VersandinformationenKlare Lieferzeiten, VersandkostenübersichtTop-3 Abbruchgrund wenn fehlend

Die Warenkorbabbruchrate von 70,19% (Baymard Institute) zeigt, wie viel Potenzial in der Optimierung von Vertrauenssignalen steckt. Neben den genannten Faktoren spielen auch schnelle Ladezeiten, ein professionelles Design und eine barrierefreie Benutzeroberfläche eine wichtige Rolle für das Nutzervertrauen.

YMYL: Verschärfte Anforderungen an Online-Shops

Die Quality Rater Guidelines von Google unterteilen YMYL-Inhalte in mehrere Kategorien, von denen Online-Shops gleich mehrere betreffen: finanzielle Transaktionen (Zahlungsabwicklung, Preisangaben), Produktsicherheit (insbesondere bei Lebensmitteln, Kosmetik, Elektronik) und Verbraucherschutz (Rückgaberecht, Gewährleistung). Shops, die in diesen Bereichen operieren, werden von Googles Algorithmen und Quality Ratern an strengere Standards gemessen als rein informationelle Websites.

Konkret bedeutet das: Eine Produktseite für Nahrungsergänzungsmittel muss höhere E-E-A-T-Standards erfüllen als eine Produktseite für Schreibwaren. Google prüft bei YMYL-Shops besonders die Transparenz des Anbieters (vollständiges Impressum, erreichbare Kontaktdaten), die Qualität der Produktinformationen (Inhaltsstoffe, Sicherheitshinweise, Zertifikate) und die Nachvollziehbarkeit von Beratungsinhalten. Auch die Sicherheit der Zahlungsabwicklung und der Schutz personenbezogener Daten spielen eine zentrale Rolle. Shops, die auf Cloud-Infrastruktur mit aktuellen Sicherheitsstandards setzen, schaffen hier eine solide technische Basis.

YMYL-Sonderfall: Gesundheitsprodukte und Finanzdienstleistungen

Shops, die Gesundheitsprodukte, Medizinprodukte oder Finanzdienstleistungen anbieten, unterliegen den strengsten YMYL-Anforderungen. Hier erwartet Google medizinisch oder fachlich qualifizierte Autoren, Quellenangaben für Gesundheitsaussagen und die Einhaltung branchenspezifischer Regulierungen. Fehlerhafte oder irreführende Angaben können zu erheblichen Ranking-Verlusten führen.

Technische Umsetzung mit Schema.org

Strukturierte Daten helfen Google, die E-E-A-T-Signale eines Shops besser zu verstehen und in den Suchergebnissen darzustellen. Mit Schema.org-Markup können Shop-Betreiber Informationen zu Organisation, Autoren, Produkten, Bewertungen und FAQs maschinenlesbar auszeichnen.

Organization Schema
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "Organization",
  "name": "Ihr Shop-Name",
  "url": "https://www.ihr-shop.de",
  "logo": "https://www.ihr-shop.de/logo.png",
  "contactPoint": {
    "@type": "ContactPoint",
    "telephone": "+49-XXX-XXXXXXX",
    "contactType": "customer service",
    "availableLanguage": ["German", "English"]
  },
  "sameAs": [
    "https://www.linkedin.com/company/ihr-shop",
    "https://www.instagram.com/ihr-shop"
  ]
}

Für Produktseiten ist das Product-Schema mit integriertem Review-Markup besonders wertvoll. Es ermöglicht Rich Snippets mit Sternebewertungen, Preisen und Verfügbarkeit direkt in den Google-Suchergebnissen.

Product + Review Schema
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "Product",
  "name": "Produktname",
  "description": "Detaillierte Produktbeschreibung",
  "image": "https://www.ihr-shop.de/produkt.jpg",
  "brand": {
    "@type": "Brand",
    "name": "Markenname"
  },
  "aggregateRating": {
    "@type": "AggregateRating",
    "ratingValue": "4.8",
    "reviewCount": "347"
  },
  "offers": {
    "@type": "Offer",
    "price": "49.99",
    "priceCurrency": "EUR",
    "availability": "https://schema.org/InStock"
  }
}

Zusätzlich empfehlen sich Author-Schema für Ratgeberinhalte, FAQPage-Schema für häufig gestellte Fragen und BreadcrumbList-Schema für eine klare Seitenstruktur. Die technische Implementierung sollte mit dem Google Rich Results Test validiert werden, um Fehler im Markup auszuschließen. Ein professionelles Hosting stellt sicher, dass die strukturierten Daten performant ausgeliefert werden.

Content-Audit für E-E-A-T-Verbesserung

Ein systematischer Content-Audit ist die Grundlage jeder E-E-A-T-Optimierung. Dabei werden alle bestehenden Inhalte eines Online-Shops auf ihre Qualität, Aktualität und Vertrauenswürdigkeit geprüft. Google aktualisiert seine Algorithmen regelmäßig, und Inhalte, die vor zwei Jahren noch gut rankten, können durch veraltete Informationen oder fehlende Trust Signals an Sichtbarkeit verlieren.

Ein E-E-A-T-fokussierter Content-Audit umfasst typischerweise vier Schritte: Zunächst werden alle indexierten Seiten erfasst und nach Traffic, Rankings und Engagement-Metriken sortiert. Im zweiten Schritt wird jede Seite auf E-E-A-T-Kriterien geprüft: Ist ein Autor zugeordnet? Gibt es strukturierte Daten? Sind Quellen angegeben? Sind die Informationen aktuell? Im dritten Schritt werden Maßnahmen priorisiert - Seiten mit hohem Traffic-Potenzial, aber schwachen E-E-A-T-Signalen haben die höchste Priorität. Abschließend werden die Optimierungen umgesetzt und deren Wirkung über SEO-Monitoring nachverfolgt.

  • Veraltete Inhalte identifizieren: Produkte, die nicht mehr verfügbar sind, oder Ratgeber mit überholten Empfehlungen aktualisieren oder entfernen
  • Thin Content ausbauen: Seiten mit weniger als 300 Wörtern und ohne Mehrwert erweitern oder konsolidieren
  • Fehlende Autorenangaben ergänzen: Jeden Ratgeber und Blog-Beitrag mit einem Autorenprofil versehen
  • Quellenangaben nachpflegen: Statistiken und Fachaussagen mit seriösen Quellen belegen
  • Schema.org Markup prüfen: Strukturierte Daten mit dem Google Rich Results Test auf Fehler testen
  • Duplicate Content beheben: Doppelte Produktbeschreibungen durch individuelle Texte ersetzen

Besonders bei B2B-Online-Shops mit großen Produktkatalogen empfiehlt sich ein quartalsweiser Content-Audit-Zyklus. Automatisierte Tools wie Screaming Frog oder Sitebulb können die Bestandsaufnahme beschleunigen, aber die qualitative Bewertung der E-E-A-T-Signale erfordert erfahrungsgemäß eine manuelle Prüfung durch SEO-Experten.

Linkaufbau für mehr Autorität

Backlinks bleiben einer der stärksten Indikatoren für Autorität im E-E-A-T-Framework. Google interpretiert Links von themenrelevanten, vertrauenswürdigen Quellen als Empfehlung und Bestätigung der Expertise einer Website. Für Online-Shops gibt es dabei Strategien, die über klassisches Linkbuilding hinausgehen und gezielt auf E-E-A-T-Signale einzahlen.

Digital PR und Studien sind besonders wirksam: Shops, die eigene Daten erheben - etwa zur Kundenzufriedenheit, zu Markttrends oder zu Produktvergleichen - und diese als Studie veröffentlichen, erhalten typischerweise Verlinkungen von Fachmedien, Branchenblogs und Nachrichtenportalen. Diese redaktionellen Links signalisieren Google eine hohe Autorität. Laut einer Analyse von Ahrefs korreliert die Anzahl verlinkender Domains weiterhin stark mit organischen Rankings (Ahrefs).

  • Fachbeiträge und Gastpublikationen: Expertise in Branchenmedien und Fachmagazinen demonstrieren
  • Produktvergleiche und Studien: Eigene Daten erheben und als Ressource für Journalisten bereitstellen
  • Branchenverzeichnisse und Zertifizierungen: Einträge in relevanten Verzeichnissen wie Trusted Shops, IHK oder Fachverbänden
  • Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Gemeinsame Projekte oder Sponsorings führen zu hochwertigen .edu-Links
  • Lieferanten- und Herstellerseiten: Partnerschaften mit verlinkten Händlerverzeichnissen nutzen
  • Content, der verlinkt wird: Umfassende Ratgeber, interaktive Tools oder KI-gestützte Beratungsangebote bieten natürliche Linkanreize

Wichtig ist dabei die Qualität vor der Quantität: Ein einzelner Backlink von einem anerkannten Fachmedium ist wertvoller als dutzende Links von thematisch irrelevanten Websites. Google erkennt zunehmend unnatürliche Linkprofile und kann manipulatives Linkbuilding mit Ranking-Verlusten sanktionieren. Eine nachhaltige Strategie setzt daher auf Mehrwert-Content und echte Partnerschaften statt auf gekaufte Links. Die Integration von ERP-Systemen und Warenwirtschaft kann dabei helfen, Daten für Branchenanalysen und Studien aufzubereiten.

E-E-A-T Checkliste für Shop-Betreiber

Die folgende Checkliste fasst die wichtigsten Maßnahmen zusammen, mit denen Online-Shop-Betreiber ihre E-E-A-T-Signale systematisch stärken können. Je mehr Punkte umgesetzt werden, desto besser stehen die Chancen für verbesserte Rankings und höhere Conversions.

  • SSL/HTTPS aktiviert - Basis-Vertrauenssignal und Ranking-Faktor
  • Impressum und Kontaktseite vollständig mit Adresse, Telefon und E-Mail (Kontakt)
  • Rückgaberichtlinien und AGB klar formuliert und prominent verlinkt
  • Kundenbewertungssystem implementiert mit verifizierten Bewertungen
  • Trust Badges und Gütesiegel im Header, auf Produktseiten und im Checkout
  • Autorenseiten für Ratgeber- und Blog-Autoren mit Qualifikationen
  • Schema.org Markup für Organization, Product, Review, FAQ und Author
  • Professionelle Produktfotos und individuelle Produktbeschreibungen
  • Sichere Zahlungsmethoden mit bekannten Payment-Logos
  • Versandinformationen mit klaren Lieferzeiten und Kosten
  • Regelmäßige Content-Aktualisierung für Blog, Ratgeber und Produktseiten
  • Technische Performance mit schnellen Ladezeiten und Core Web Vitals (PageSpeed)
  • Barrierefreiheit nach BFSG-Anforderungen (BFSG-Optimierung)
  • Brand Mentions durch PR, Gastartikel und Branchenverzeichnisse aufbauen
  • First-Party Content erstellen statt auf rein KI-generierte Texte zu setzen
Prioritäten setzen

Beginnen Sie mit den technischen Grundlagen (SSL, Kontaktdaten, Impressum) und arbeiten Sie sich zu den inhaltlichen Maßnahmen (Autorenseiten, Content-Strategie, strukturierte Daten) vor. Die Schnittstellen-Integration von Bewertungssystemen und Payment-Providern kann parallel erfolgen.

Google hat 2022 das zusätzliche E für Experience (Erfahrung) eingeführt. Während E-A-T nur Expertise, Autorität und Vertrauen umfasste, bewertet E-E-A-T zusätzlich, ob der Content-Ersteller nachweisbare Erfahrung mit dem Thema hat. Für Online-Shops bedeutet das: Echte Produkterfahrungen und authentische Kundenstimmen sind wichtiger geworden.

E-E-A-T ist kein einzelner technischer Ranking-Faktor wie etwa die Ladezeit, sondern ein Qualitätsframework, das Google über viele einzelne Signale bewertet. Dazu gehören unter anderem Backlinks, strukturierte Daten, Content-Qualität und Nutzersignale. Websites mit starken E-E-A-T-Signalen verzeichneten nach dem Dezember-2025-Core-Update durchschnittlich 23% mehr Traffic (Search Engine Journal).

Zu den wirksamsten Vertrauenssignalen gehören Trust Badges und Gütesiegel (bis zu 42% mehr Conversions laut CXL/Baymard), verifizierte Kundenbewertungen (93% der Käufer prüfen diese laut Podium), SSL-Verschlüsselung, transparente Kontaktdaten und klare Rückgabebedingungen. Eine professionelle SEO-Strategie berücksichtigt alle diese Faktoren.

Schema.org-Markup macht Vertrauenssignale für Google maschinenlesbar. Organization-Schema identifiziert den Shop-Betreiber, Product-Schema liefert Preise und Verfügbarkeit, Review-Schema zeigt Bewertungen in Suchergebnissen und Author-Schema verknüpft Inhalte mit qualifizierten Experten. Die technische Umsetzung sollte mit dem Google Rich Results Test validiert werden.

Technische Maßnahmen wie SSL und Schema.org Markup können innerhalb weniger Wochen Wirkung zeigen. Der Aufbau von Autorität durch Content-Strategie, Brand Mentions und Backlinks ist typischerweise ein mittelfristiger Prozess von 3-6 Monaten. Google bewertet E-E-A-T kontinuierlich, weshalb eine nachhaltige Strategie erfahrungsgemäß erfolgreicher ist als einmalige Maßnahmen.

Google hat klargestellt, dass KI-generierter Content nicht per se abgestraft wird. Entscheidend ist die Qualität und der Mehrwert für Nutzer. Allerdings betont Google Search Central, dass First-Party-Content - also selbst erstellte, auf echten Erfahrungen basierende Inhalte - typischerweise besser für E-E-A-T-Signale geeignet ist. Für Online-Shops empfiehlt sich ein Mix: KI-gestützte Texterstellung mit redaktioneller Überarbeitung und echtem Fachwissen.

Quellen und Studien

Dieser Artikel basiert auf Daten von Search Engine Journal, Baymard Institute, CXL, Podium, Google Search Central und den Google Quality Rater Guidelines. Informationen zu Schema.org Markup stammen aus der offiziellen Schema.org-Dokumentation. Die genannten Zahlen können je nach Erhebungszeitraum und Methodik variieren.

E-E-A-T für Ihren Online-Shop optimieren

Wir analysieren Ihre bestehenden Vertrauenssignale und entwickeln eine maßgeschneiderte E-E-A-T-Strategie für bessere Rankings und höhere Conversions.

SEO-Analyse anfragen