Knapp 69% aller Google-Suchen endeten im Mai 2025 ohne einen einzigen Klick auf eine Website (Similarweb). Für Online-Shops und Unternehmen, die auf organischen Traffic angewiesen sind, ist das eine alarmierende Entwicklung. Googles AI Overviews beantworten immer mehr Suchanfragen direkt in den Ergebnissen – und verdrängen dabei klassische organische Resultate. Doch es gibt Strategien, mit denen Sie Sichtbarkeit, Traffic und Conversions trotzdem sichern können. Dieser Guide zeigt, was sich verändert hat und wie Ihr Shop darauf reagieren sollte.
Was sind Zero-Click Searches?
Zero-Click Searches sind Suchanfragen, bei denen der Nutzer seine Antwort direkt auf der Google-Ergebnisseite findet – ohne auf ein Suchergebnis zu klicken. Das umfasst Knowledge Panels, Featured Snippets, Wetter-Widgets und vor allem: AI Overviews. Letztere sind KI-generierte Zusammenfassungen, die Informationen aus mehreren Quellen zusammenführen und als kompakte Antwort oben in den Suchergebnissen anzeigen.
Während klassische Zero-Click-Suchen (Wetter, Taschenrechner, Uhrzeiten) einen begrenzten Anwendungsbereich hatten, erweitern AI Overviews dieses Prinzip auf praktisch jede informationelle und zunehmend auch kommerzielle Suchanfrage. Das Ergebnis: Zero-Click wird zur Regel statt zur Ausnahme.
Die Zahlen: So stark ist der Einfluss von AI Overviews
Die Datenlage ist eindeutig und für Website-Betreiber besorgniserregend. Laut Similarweb stiegen Zero-Click-Suchen bei Nachrichtenanfragen zwischen Mai 2024 und Mai 2025 von 56% auf 69% – ein Anstieg um 13 Prozentpunkte in nur einem Jahr (Similarweb). Für das Jahr 2024 weist SparkToro/Datos 58,5% der US-Suchen und 59,7% der Suchen in der EU als Zero-Click-Suchen aus.
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Zero-Click-Rate gesamt (Mai 2025) | knapp 69% | Similarweb |
| Zero-Click-Rate mit AI Overview | knapp 80% | Similarweb |
| Zero-Click-Rate Google AI Mode | rund 93% | Semrush |
| CTR-Rückgang Position 1 | -58% | Ahrefs |
Besonders bemerkenswert: Googles experimenteller AI Mode erzeugt eine Zero-Click-Rate von rund 93% (Semrush) – und liegt damit noch über dem Wert für reguläre AI Overviews.
Das traditionelle Suchmaschinenvolumen geht zurück – hauptsächlich durch KI-Chatbots und virtuelle Agenten. Laut Press Gazette/Chartbeat ist der Google-Traffic von Publishern 2025 bereits um ein Drittel eingebrochen.
Auswirkungen auf E-Commerce und Online-Shops
E-Commerce-Shops sind unterschiedlich betroffen. Informationelle Produktanfragen wie „beste Laufschuhe für Plattfüße“ werden zunehmend durch AI Overviews beantwortet, die Produktempfehlungen zusammenfassen – ohne dass der Nutzer einen einzelnen Shop besucht.
Gleichzeitig sind rein transaktionale Suchen („Nike Air Max kaufen Größe 43“) noch vergleichsweise geschützt. Aber auch hier verschiebt sich die Grenze: Im Januar 2025 waren 91,3% der AI-Overview-Anfragen informationell; bis Oktober sank dieser Anteil auf 57,1%, während der Anteil kommerzieller und transaktionaler Anfragen stieg (Semrush).
Höhere Conversion
KI-Referral-Traffic konvertierte im E-Commerce mit 11,4% gegenüber 5,3% bei organischer Suche – mehr als doppelt so hoch (Similarweb)
Besseres Engagement
Nutzer aus ChatGPT sehen im Schnitt mehr Seiten je Sitzung und bleiben länger als Besucher aus der klassischen organischen Suche (Similarweb)
Zitations-Vorteil
Seiten, die als Rich Result erscheinen, verzeichnen eine um 82% höhere Klickrate als Seiten ohne Rich Result (Google Search Central)
Die gute Nachricht: Der verbleibende Traffic wird wertvoller. Besucher, die über KI-Suchergebnisse kommen, konvertieren laut Similarweb mehr als doppelt so häufig wie organische Besucher. Die Herausforderung liegt darin, überhaupt noch in diesen KI-Antworten sichtbar zu sein.
GEO: Generative Engine Optimization als neue Disziplin
Neben klassischem SEO etabliert sich 2026 eine zweite Disziplin: Generative Engine Optimization (GEO). Während SEO dafür sorgt, dass KI-Systeme Ihre Inhalte finden und indexieren, optimiert GEO dafür, dass KI-Systeme Ihre Inhalte zitieren und referenzieren. Marken müssen künftig sowohl für die klassische als auch für die KI-gestützte Suche optimieren und verstärkt in Sichtbarkeit über KI-Plattformen investieren.
GEO basiert auf drei Säulen:
Semantischer Fußabdruck
Breitere Themen-Cluster abdecken, topische Autorität aufbauen. Je mehr Expertise Sie nachweisen, desto wahrscheinlicher die Zitation.
Fakten-Dichte
Jede Seite liefert einzigartige, verifizierbare Informationen: eigene Statistiken, Zitate, Original-Daten. KI bevorzugt Inhalte mit nachprüfbarem Mehrwert.
Strukturierte Daten
Schema.org-Markup, Merchant Feeds, Entity-Daten. JSON-LD ist das Format, das Google in seiner Dokumentation empfiehlt.
Stufe 1 – Retrieval: Kann die KI Ihre Inhalte finden und parsen? Hier zählen technische Grundlagen wie Schema-Markup, Crawlability und saubere Seitenstruktur. Stufe 2 – Generation: Wählt die KI Ihre Inhalte für die Zitation? Hier entscheiden Vertrauen, Autorität und Markensignale.
Structured Data für E-Commerce 2026
Strukturierte Daten beschreiben den Inhalt einer Seite maschinenlesbar und können sie für bestimmte Suchfunktionen und Rich Results berechtigen (Google Search Central). Google dokumentiert messbare Effekte: Nestlé verzeichnete für Seiten, die als Rich Result erscheinen, eine um 82% höhere Klickrate als für Seiten ohne Rich Result; Rotten Tomatoes maß über 100.000 mit strukturierten Daten ausgezeichnete Seiten hinweg eine um 25% höhere Klickrate (Google Search Central).
- Product Schema (JSON-LD): Name, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bewertungen, Bilder, SKU, Marke
- Organization Schema: Unternehmensinfos, Logo, Kontaktdaten
- Offer mit Versand und Rückgabe (shippingDetails, hasMerchantReturnPolicy): Angaben für Händlereinträge in der Google Suche
- BreadcrumbList: Navigationsstruktur für KI-Verständnis
- AggregateRating und Review: Kundenbewertungen strukturiert auszeichnen
- Article: Autor, Datum und Bild für Ratgeber im Shop-Blog
FAQ- und HowTo-Schema fehlen in dieser Liste bewusst: Rich-Suchergebnisse zu Anleitungen zeigt Google seit dem 13. September 2023 nicht mehr an, FAQ-Rich-Suchergebnisse seit dem 7. Mai 2026 (Google Search Central). Für Übersichten mit KI und den KI-Modus nennt Google keine zusätzlichen Anforderungen; wer strukturierte Daten nutzt, soll aber darauf achten, dass alle Inhalte im Markup auch auf der Seite sichtbar sind (Google Search Central). Als Format empfiehlt Google in den meisten Fällen JSON-LD. Für Shopware-Shops und andere E-Commerce-Plattformen ist eine vollständige, zum sichtbaren Inhalt passende Auszeichnung damit eine solide Grundlage.
Content-Strategien, die 2026 funktionieren
In einer Welt, in der KI Inhalte zusammenfasst und kondensiert, müssen Sie Inhalte schaffen, die über eine bloße Zusammenfassung hinaus Wert bieten. E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trust) wird zum entscheidenden Faktor, wenn KI-Systeme auswählen, welche Quellen sie zitieren.
- Answer-First-Struktur: Die direkte Antwort kommt in den ersten Absatz. Klare H2/H3-Überschriften, nummerierte Listen, prägnante Absätze von 40–60 Wörtern für optimale Extraktion.
- Original-Daten und eigene Studien: Einzigartige Statistiken, eigene Tests, Case Studies – Inhalte, die KI nicht anderswo zusammenfassen kann.
- Experten-Content mit Autorenschaft: Namentlich gekennzeichnete Autoren mit nachweisbarer Expertise. Anonyme Inhalte werden 2026 selten zitiert.
- Video und Multimedia: YouTube-Inhalte werden stark von KI zitiert. Videos können nicht vollständig in einem AI Overview zusammengefasst werden.
- Interaktive Tools und Konfiguratoren: Produktkonfiguratoren, Rechner, Vergleichstools – Erlebnisse, die KI nicht in einer Textantwort replizieren kann.
- Community-Content und Bewertungen: Authentische Diskussionen und Nutzererfahrungen. Reddit und Quora werden überproportional von KI-Systemen zitiert.
Die KI-Suchlandschaft: Mehr als nur Google
Die Suchlandschaft hat sich 2025/2026 erheblich fragmentiert. Neben Googles AI Overviews und AI Mode gibt es ein wachsendes Ökosystem von KI-Suchplattformen, die alle um Nutzeraufmerksamkeit konkurrieren. Zusätzliches Potenzial bietet Google Discover, das Inhalte ganz ohne aktive Suchanfrage ausspielt.
| Plattform | Marktanteil/Nutzung | Relevanz |
|---|---|---|
| Google AI Overviews | über 2 Mrd. Nutzer/Monat | Hohe Reichweite |
| ChatGPT | rund 53% der Gen-AI-Besuche | Anteil rückläufig |
| Google Gemini | rund 27–28% der Gen-AI-Besuche | Anteil wachsend |
| Perplexity AI | 780 Mio. Anfragen (Mai 2025) | KI-native Suche |
| Bing Copilot | Integration in Windows/Edge | Enterprise-relevant |
Bei der Verteilung der Gen-AI-Website-Besuche haben sich die Anteile binnen zwölf Monaten deutlich verschoben: Der Anteil von ChatGPT ging laut Similarweb von rund 76% im Juni 2025 auf rund 53% im Mai 2026 zurück, während Gemini im selben Zeitraum von unter 9% auf rund 27–28% zulegte (Similarweb). Für Online-Shops bedeutet das: Sichtbarkeit muss plattformübergreifend gedacht werden. Wer nur für Google optimiert, verschenkt Sichtbarkeit in der KI-Suche.
Praktische Schritte für Shop-Betreiber
Basierend auf den aktuellen Daten und Entwicklungen empfehlen wir folgende Maßnahmen für E-Commerce-Betreiber:
Sofort-Maßnahmen
- Product Schema auditieren: Jede Produktseite benötigt vollständiges JSON-LD Product Schema mit Name, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bewertungen, Bildern, SKU und Marke.
- Robots.txt prüfen: Entscheiden Sie bewusst, welche KI-Crawler Ihre robots.txt zulässt. Das Token Google-Extended steuert laut Google nur Training und Fundierung von Gemini-Modellen und hat keinen Einfluss auf die Aufnahme in die Google Suche (Google Search Central). Mehr dazu im Beitrag KI-Crawler steuern.
- Markup am sichtbaren Inhalt ausrichten: Strukturierte Daten nur für Angaben setzen, die auch auf der Seite stehen. Für Übersichten mit KI nennt Google keine zusätzlichen Anforderungen; alle Inhalte im Markup sollen aber auf der Seite sichtbar sein (Google Search Central).
Kurzfristig (1–3 Monate)
- Produktinhalte für KI-Zitation umstrukturieren: Die wichtigsten Produktinformationen (Specs, USPs) an den Anfang jeder Seite setzen. Klare Header, Aufzählungen, prägnante Absätze verwenden.
- Original-Vergleichsinhalte erstellen: Produktvergleiche mit eigenen Testdaten, Fotos und Expertise. KI zitiert diese Art von Inhalten bevorzugt.
- KI-Sichtbarkeit messen: Tools einsetzen, die tracken, ob Ihre Produkte in KI-generierten Antworten bei ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews erscheinen.
- PageSpeed optimieren: Schnelle Ladezeiten bleiben Grundvoraussetzung. Wenn Inhalte nicht indexiert werden, können sie nicht in KI-Ergebnissen erscheinen.
Strategisch (3–12 Monate)
- Markenaufbau intensivieren: Seiten mit Rich Results erzielen eine um bis zu 82% höhere Klickrate als Seiten ohne (Google Search Central). Digital-PR, Experten-Content und Medienpräsenz sind direkte Hebel für KI-Sichtbarkeit.
- Traffic-Quellen diversifizieren: E-Mail-Listen, Social Media, YouTube-Produktcontent, Community-Engagement aufbauen. Nicht von einem einzigen Kanal abhängig sein.
- Für Agentic Commerce vorbereiten: Produktdaten maschinenlesbar und API-zugänglich machen. KI-Shopping-Agenten benötigen strukturierte Daten, um Ihre Produkte empfehlen und verkaufen zu können.
- GEO-Strategie parallel zu SEO entwickeln: Zitationen tracken, nicht nur Rankings. Überwachen, auf welchen KI-Plattformen Ihre Marke erwähnt wird.
Wir analysieren Ihre aktuelle Sichtbarkeit in AI Overviews, ChatGPT und Perplexity, prüfen Ihr Schema-Markup und entwickeln eine individuelle GEO-Strategie. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Ersteinschätzung.
Technische SEO-Anpassungen für die KI-Suche
Die technische Basis entscheidet darüber, ob KI-Systeme Ihre Inhalte überhaupt finden und verarbeiten können. Neben bewährten SEO-Grundlagen gibt es 2026 einige spezifische Anforderungen:
- JSON-LD Structured Data: das Format, das Google in den meisten Fällen empfiehlt. Sauber vom HTML getrennt und leicht zu pflegen.
- Semantisches HTML: Saubere Heading-Hierarchie, korrekte Verwendung von Listen, Tabellen und Definition-Elementen.
- Interne Verlinkung und Topic Clustering: Stärkt topische Autoritätssignale, auf die KI-Modelle zurückgreifen. Durchdachte Seitenarchitektur ist entscheidend.
- Maschinenlesbare Produkt-Feeds: Für Agentic Commerce benötigen KI-Agenten API-zugängliche Bestands-, Preis- und Verfügbarkeitsdaten.
- Core Web Vitals und PageSpeed: Weiterhin fundamental. Nicht indexierte Inhalte erscheinen nicht in KI-Ergebnissen.
- XML-Sitemaps: Umfassend und aktuell halten für die Erkennung durch KI-Crawler.
- Robots.txt-Management: Such- und Trainings-Crawler getrennt behandeln. Laut OpenAI lässt sich OAI-SearchBot für die Anzeige in den Suchergebnissen zulassen und GPTBot zugleich für das Training sperren (OpenAI); PerplexityBot dient laut Perplexity der Anzeige in den Suchergebnissen und nicht dem Training von KI-Modellen (Perplexity).
Vom Klick zur Zitation
Die Ära der Zero-Click-Suche zwingt Online-Shops und Unternehmen zum Umdenken. Der reine Fokus auf Rankings und organische Klicks reicht 2026 nicht mehr aus. Die neue Währung heißt Zitation – wird Ihre Marke in KI-generierten Antworten erwähnt, empfohlen und verlinkt?
Die Daten zeigen aber auch: Seiten mit Rich Results ziehen mit einer um bis zu 82% höheren Klickrate deutlich mehr Klicks als Seiten ohne (Google Search Central) und der verbleibende KI-Traffic konvertiert mit 11,4% mehr als doppelt so häufig wie organische Suche (Similarweb). Die Herausforderung liegt nicht darin, den Wandel aufzuhalten, sondern ihn für sich zu nutzen.
Investitionen in strukturierte Daten, Content-Qualität und Markenautorität zahlen sich doppelt aus: Sie stärken sowohl klassisches SEO als auch die neue GEO-Disziplin. Wer jetzt handelt, sichert sich einen entscheidenden Vorsprung gegenüber Wettbewerbern, die noch abwarten.
So könnte Ihr optimierter Online-Shop aussehen:
Hofladen mit Abo-Kiste
Facharztpraxis
Immobilienmakler
Nicht zwangsläufig. Zero-Click-Suchen betreffen vor allem informationelle Anfragen. Transaktionale Suchen mit klarer Kaufabsicht sind weniger betroffen. Entscheidend ist eine starke Präsenz mit strukturierten Daten – denn Seiten mit Rich Results erzielen Googles eigenen Fallbeispielen zufolge eine deutlich höhere Klickrate (bei Nestlé 82% höher als bei Seiten ohne Rich Result, Google Search Central). Zudem führten Besuche aus KI-Antworten im Juni 2025 mit 11,4% mehr als doppelt so oft zum Kauf wie Besuche aus der organischen Suche mit 5,3% (Similarweb). Wir helfen Ihnen, Ihre SEO-Strategie entsprechend anzupassen.
GEO umfasst Maßnahmen, mit denen Inhalte für KI-gestützte Suchsysteme wie Google AI Overviews, ChatGPT oder Perplexity aufbereitet werden. Ziel ist, dass diese Systeme die Inhalte auffinden, korrekt verstehen und als Quelle zitieren. Typischerweise geht es um drei Bereiche: den semantischen Fußabdruck erweitern, die Faktendichte erhöhen und strukturierte Daten ausbauen – etwa über eine llms.txt und zitierfähige Inhaltsblöcke. GEO ersetzt klassisches SEO nicht, sondern ergänzt es.
Das hängt davon ab, wofür ein Crawler sammelt. Die Betreiber trennen Such- und Trainings-Crawler: Wer OAI-SearchBot sperrt, erscheint laut OpenAI nicht mehr in den Suchantworten von ChatGPT, höchstens noch als Navigationslink; wer GPTBot sperrt, widerspricht nur der Nutzung für das Training (OpenAI). PerplexityBot dient laut Perplexity der Anzeige in den Suchergebnissen, nicht dem Modelltraining (Perplexity). CCBot sammelt für das offene Webarchiv der gemeinnützigen Common Crawl Foundation (Common Crawl). Wer in KI-Antworten sichtbar bleiben, aber nicht ins Training einfließen will, lässt die Such-Crawler zu und sperrt die Trainings-Crawler. Wie Sie den Nutzungsvorbehalt maschinenlesbar setzen, zeigt der Beitrag KI-Crawler steuern; für eine individuelle Bewertung sprechen Sie uns an.
Mindestens Product Schema (JSON-LD) mit Name, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bewertungen, Bildern und SKU. Dazu Organization Schema und BreadcrumbList. Seiten mit Rich Results erzielen Googles eigenen Fallbeispielen zufolge eine deutlich höhere Klickrate (bei Nestlé 82% höher, bei Rotten Tomatoes über 100.000 Seiten hinweg 25% höher, Google Search Central). Für Shopware-Shops und andere Systeme implementieren wir das im Rahmen unserer SEO-Betreuung.
Das hängt stark von Ihrer Branche und Ihrem Content-Mix ab. Das Suchvolumen geht zurück. Publisher verzeichnen laut Chartbeat/Press Gazette bereits einen Rückgang von rund einem Drittel. Für E-Commerce ist das Bild differenzierter: Informationelle Inhalte sind stärker betroffen als transaktionale Kaufseiten. Der verbleibende Traffic kann dabei wertvoller sein: Besuche aus KI-Antworten führten im Juni 2025 mit 11,4% mehr als doppelt so oft zum Kauf wie Besuche aus der organischen Suche mit 5,3% (Similarweb).
Agentic Commerce ist die logische Weiterentwicklung: KI-Agenten suchen nicht nur Antworten, sondern führen komplette Kaufprozesse autonom durch. Dafür brauchen sie maschinenlesbare Produktdaten, strukturierte Feeds und API-Zugänge. Online-Shops, die darauf nicht vorbereitet sind, werden von KI-Shopping-Agenten schlicht nicht berücksichtigt. Lesen Sie dazu unseren Agentic Commerce Guide und informieren Sie sich über unsere KI-Datenanreicherung.
Dieser Artikel basiert auf Daten von Similarweb (Zero-Click-Daten Mai 2025, Gen-AI-Stats Mai 2026, KI-Referral-Analyse 2025), Semrush (AI-Overviews-Studie 2025, AI-Mode-Analyse Juli 2025), Ahrefs (AI-Overviews-CTR-Studie, Stand Februar 2026), Chartbeat/Press Gazette/Reuters Institute (Publisher Traffic 2025), SparkToro/Datos (Zero-Click-Studie 2024) und Google Search Central (Fallbeispiele Nestlé/Rotten Tomatoes zu Rich-Result-Klickraten). Die genannten Zahlen können je nach Erhebungszeitraum und Methodik variieren.