Aktuelle Beiträge Zum Blog
In einfachen Worten: Worum geht es auf dieser Seite?

Diese Frage klärt, was ein professioneller Online-Shop kostet. Der Preis hängt vom Umfang der Funktionen ab. Auch Gestaltung, Verbindungen zu anderen Programmen und die Datenübernahme zählen. Für den Anfang gibt es feste Pakete mit festem Preis. Was darüber hinausgeht, klären wir im Gespräch. Fragen Sie uns nach einer Einschätzung für Ihr Vorhaben.

Kurz beantwortet

Die Kosten eines professionellen Online-Shops hängen vom Funktionsumfang, dem Design-Aufwand, den benötigten Schnittstellen und der Datenmigration ab. Unsere Shop-Pakete auf Shopware 6 beginnen bei 9.900 € netto als Festpreis (bis 300 Artikel) oder bei 649 € netto im Monat bei 24 Monaten Mindestlaufzeit zzgl. 2.900 € Einrichtung; was darüber hinausgeht, beziffern wir nach dem Erstgespräch in einem Festpreisangebot. Die Pakete richten sich an Unternehmen, Selbstständige, Vereine und öffentliche Stellen, auch in der Gründungsphase.

Für den Einstieg gibt es feste Shop-Pakete mit Festpreis, die Übersicht steht unter Website- und Shop-Pakete. Darüber hinaus ist ein Online-Shop ein individuelles Softwareprojekt: Zwei Shops auf demselben Shopsystem können sich im Umsetzungsaufwand erheblich unterscheiden – je nachdem, wie viele Produkte verwaltet werden, welche Funktionen benötigt werden und wie tief der Shop in bestehende Systeme wie Warenwirtschaft oder Buchhaltung integriert werden soll. Eine belastbare Aufwandsschätzung für Vorhaben jenseits der Pakete setzt daher in der Regel eine strukturierte Anforderungsanalyse voraus.

Die wichtigsten Kostenfaktoren im Überblick

  • Shopsystem und Lizenzmodell: Open-Source-Systeme wie Shopware 6 sind in der Community Edition lizenzkostenfrei; ab einem Jahresumsatz (GMV) von über 1 Million Euro verlangt Shopware für Account und Store einen kostenpflichtigen Plan. Kommerzielle Pläne und kostenpflichtige Plugins erhöhen die laufenden Kosten.
  • Design und Nutzerführung: Ein angepasstes Standard-Theme ist deutlich schneller umgesetzt als ein vollständig individuelles Design mit eigener Markenwelt und maßgeschneiderten Komponenten.
  • Funktionsumfang: Zahlungsarten, Mehrsprachigkeit, Kundengruppen, Produktkonfiguratoren oder Abo-Modelle – jede Zusatzfunktion bedeutet Konzeptions-, Entwicklungs- und Testaufwand.
  • B2B-Anforderungen: Staffelpreise, Freigabeprozesse sowie kundenindividuelle Preise und Sortimente machen B2B-Shops typischerweise aufwendiger als reine B2C-Projekte.
  • Schnittstellen: Anbindungen an ERP, Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Marktplätze über Schnittstellen sind erfahrungsgemäß ein eigener Aufwandstreiber.
  • Datenmigration: Die Übernahme von Produkten, Kunden, Bestellungen und SEO-Weiterleitungen aus einem Altsystem ist ein eigenes Teilprojekt mit eigenem Test- und Korrekturaufwand.
  • Inhalte und Produktdaten: Produkttexte, Bilder, Kategoriestruktur und rechtliche Texte müssen erstellt oder aufbereitet werden – dieser Posten wird häufig unterschätzt.

Eine wichtige Stellschraube ist die Nähe zum Standard: Je mehr Anforderungen sich mit Bordmitteln des Shopsystems oder etablierten Plugins abdecken lassen, desto geringer fällt der Entwicklungsaufwand in der Regel aus. Individualentwicklung lohnt sich vor allem dort, wo sich Ihr Geschäftsmodell vom Wettbewerb unterscheidet – etwa bei besonderen Bestellprozessen, Konfiguratoren oder branchenspezifischen Workflows. In der Konzeptionsphase trennen wir deshalb bewusst zwischen Funktionen, die zum Start zwingend nötig sind, und Ausbaustufen, die nach dem Launch folgen können.

Auch die Projektgröße selbst ist ein Faktor: Ein Shop mit überschaubarem Sortiment, Standard-Checkout und einer Sprache bewegt sich in einer anderen Größenordnung als ein mehrsprachiger Shop mit zehntausenden Artikeln, mehreren Vertriebskanälen und automatisierten Datenflüssen. Hinzu kommen rechtliche Anforderungen wie korrekte Preisangaben, Widerrufsbelehrung und barrierefreie Umsetzung, die bei der Kalkulation von Anfang an berücksichtigt werden sollten – nachträgliche Korrekturen sind in der Regel teurer als eine saubere Erstumsetzung.

Einmalige Projektkosten und laufende Kosten trennen

Neben den einmaligen Projektkosten für Konzeption, Design und Entwicklung sollten Sie die laufenden Kosten von Anfang an einplanen: Hosting und Wartung, regelmäßige Updates, Security-Patches, Backups sowie gegebenenfalls Lizenz- und Plugin-Gebühren. Für eine realistische Budgetplanung empfiehlt sich der Blick auf die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre statt nur auf den Projektpreis – ein vermeintlich günstiger Start kann durch hohe Folgekosten am Ende teurer werden als eine von Beginn an solide umgesetzte Lösung.

Ihr Budget setzen Sie am effizientesten ein, wenn Sie Funktionen klar priorisieren: Ein fokussierter Start mit den umsatzrelevanten Kernfunktionen, gefolgt von geplanten Ausbaustufen, ist erfahrungsgemäß wirtschaftlicher als der Versuch, alle Wünsche in einem einzigen großen Wurf umzusetzen. Auch selbst beigesteuerte Inhalte – etwa Produkttexte und Bilder – können den Agenturaufwand reduzieren.

Achten Sie bei Pauschal- und Paketpreisen auf den beschriebenen Umfang: Ein Preis ohne Leistungsbeschreibung beruht auf Annahmen und enthält häufig nicht alle Posten, die für einen regelkonformen und dauerhaft betreibbaren Shop nötig sind. Ein seriöses Angebot beschreibt nachvollziehbar, welche Leistungen enthalten sind, welche Annahmen getroffen wurden und wie mit Änderungswünschen umgegangen wird.

Kostenlose Ersteinschätzung

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihre Anforderungen, priorisieren Funktionen und sagen Ihnen anschließend, ob ein Paket passt, oder erstellen ein Festpreisangebot für Ihr Shop-Projekt – unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.