Die Kosten einer Unternehmens-Website richten sich nach Umfang und Struktur, Design-Anspruch, dem eingesetzten CMS, den benötigten Funktionen und dem Aufwand für Inhalte. Eine konkrete Zahl lässt sich seriös erst nennen, wenn diese Anforderungen geklärt sind – in der Regel in einem kostenlosen Erstgespräch.
Für Unternehmens-Websites gibt es keine allgemeingültige Preisliste, denn der Aufwand unterscheidet sich von Projekt zu Projekt erheblich: Eine kompakte Präsenz mit wenigen Seiten ist etwas anderes als ein mehrsprachiger Auftritt mit Karrierebereich, Standortseiten und Anbindung an interne Systeme. Wer die Kostenfrage realistisch beantworten will, muss deshalb zunächst die Anforderungen klären – genau das ist der erste Schritt in unserer Beratung und Konzeption.
Diese Faktoren bestimmen den Aufwand
- Umfang und Struktur: Entscheidend ist weniger die reine Seitenzahl als die Anzahl unterschiedlicher Seitentypen – jede eigenständige Vorlage (Startseite, Leistungsseite, Team, Karriere, Blog) muss konzipiert, gestaltet und umgesetzt werden.
- Design: Ein professionell angepasstes Theme ist schneller umgesetzt als ein vollständig individuelles Design mit eigener Bildsprache und maßgeschneiderten Komponenten.
- Content-Management-System: Ob WordPress oder ein anderes CMS – die Systemwahl beeinflusst Umsetzungsaufwand, Erweiterbarkeit und laufende Kosten.
- Funktionen: Kontaktformulare, Mehrsprachigkeit, Stellenportale, Veranstaltungskalender, geschützte Bereiche oder Newsletter-Anbindungen erhöhen den Entwicklungs- und Testaufwand.
- Inhalte: Texte, Fotos, Grafiken und Übersetzungen müssen erstellt oder aufbereitet werden – einer der am häufigsten unterschätzten Posten.
- Suchmaschinenoptimierung: Saubere Technik, sinnvolle Seitenstruktur und gepflegte Meta-Daten sind die Basis für Sichtbarkeit; weiterführende SEO-Maßnahmen sind ein eigenes Arbeitspaket.
- Barrierefreiheit: Für viele Angebote mit Verbraucherbezug gelten seit Juni 2025 die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) – barrierefreie Umsetzung sollte von Anfang an eingeplant werden.
In der Praxis lohnt es sich, zwischen Pflicht und Kür zu unterscheiden: Eine saubere technische Basis, schnelle Ladezeiten, rechtssichere Pflichtseiten und barrierearme Umsetzung gehören in jedes Projekt. Aufwendige Animationen, individuelle Illustrationen oder Sonderfunktionen sind dagegen bewusste Investitionsentscheidungen, die sich am erwarteten Nutzen messen lassen sollten.
Ein weiterer Kostenfaktor ist die Ausgangslage: Bei einem Relaunch müssen bestehende Inhalte gesichtet, übernommen oder überarbeitet, Weiterleitungen von alten auf neue URLs eingerichtet und vorhandene Suchmaschinen-Rankings geschützt werden. Dieser Aufwand entfällt bei einem Neuaufbau auf der grünen Wiese – dafür starten Sie dort ohne vorhandene Inhalte und Strukturen. Beide Szenarien haben eigene Arbeitspakete, die ein seriöses Angebot getrennt ausweist.
Oft unterschätzt: Inhalte und laufende Kosten
Texte, Bilder und Übersetzungen verzögern Website-Projekte erfahrungsgemäß häufiger als die technische Umsetzung. Klären Sie deshalb früh, wer welche Inhalte liefert: Übernimmt die Agentur Texterstellung und Bildauswahl, steigt der Projektumfang – liefern Sie selbst zu, sinkt er. Beides ist legitim, sollte aber im Angebot eindeutig geregelt sein.
Auch nach dem Launch fallen Kosten an: Domain, Hosting und Wartung, regelmäßige Updates von CMS und Erweiterungen sowie gegebenenfalls die fortlaufende Pflege von Inhalten. Wer diese Posten von Anfang an einkalkuliert, vermeidet Überraschungen und kann Angebote verschiedener Anbieter realistisch vergleichen – nämlich über die Gesamtkosten mehrerer Jahre statt nur über den Projektpreis.
Beim Vergleich von Angeboten lohnt zudem der Blick auf Qualitätsmerkmale, die nicht sofort sichtbar sind: saubere semantische Struktur, schnelle Ladezeiten, durchdachte mobile Darstellung und wartbarer Code entscheiden darüber, wie gut die Website über Jahre funktioniert und wie aufwendig spätere Erweiterungen werden. Diese Punkte unterscheiden professionell umgesetzte Projekte von rein optisch ansprechenden Lösungen.
Ein bewährter Weg für begrenzte Budgets: mit einer fokussierten Website starten, die die wichtigsten Inhalte professionell präsentiert, und den Auftritt anschließend in geplanten Schritten ausbauen – etwa um einen Blog, weitere Sprachen oder einen Karrierebereich. So verteilt sich die Investition, ohne dass die Qualität der Basis leidet.
Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ziele, Umfang und Funktionen Ihrer Website und geben Ihnen anschließend eine ehrliche Einschätzung zum erwartbaren Aufwand – unverbindlich.