B2B-Shop für den Großhandel
Ein B2B-Shop für den Großhandel muss vor allem eines können: gewachsene Handelsbeziehungen digital abbilden. Staffelpreise, Kundengruppen, Rahmenverträge und Schnellbestellung gehören ebenso dazu wie die nahtlose Anbindung Ihrer Warenwirtschaft. Wir entwickeln Großhandelsportale, die Telefon, Fax und Außendienst spürbar entlasten — und Ihren Kunden Bestellungen rund um die Uhr ermöglichen.
Großhandel digitalisieren, ohne Beziehungen zu verlieren
Konditionenvielfalt ist kein Hindernis — sie ist die Anforderung
Kaum eine Branche hat so individuelle Preisstrukturen wie der Großhandel: Staffelpreise, kundenindividuelle Preislisten, Rabattgruppen und Rahmenverträge sind über Jahre gewachsen und Teil der Kundenbeziehung. Ein B2B-Shop darf diese Vielfalt nicht plattbügeln, sondern muss sie präzise abbilden — jeder Kunde sieht nach dem Login exakt seine Konditionen, seine Sortimente und seine Zahlungsbedingungen.
Gleichzeitig bestellen Großhandelskunden anders als Endverbraucher: Sie ordern wiederkehrend, in großen Positionen und oft direkt aus ihrer eigenen Warenwirtschaft. Funktionen wie Schnellbestellformulare, CSV-Upload, Bestelllisten und Artikelnummern-Suche sind deshalb keine Extras, sondern Kernfunktionen. Für die elektronische Anbindung größerer Abnehmer kommen EDI-Verfahren und API-Schnittstellen hinzu.
Damit all das funktioniert, muss der Shop tief in Ihre Systemlandschaft integriert sein: Wir verbinden Großhandelsportale mit JTL-Wawi, Microsoft Dynamics, SAP Business One und der Buchhaltung über DATEV — als Teil unserer Spezialisierung auf B2B-E-Commerce.
Typische Anforderungen der Branche
- PreislogikStaffeln, Kundengruppen, individuelle Preislisten
- BestellwegeSchnellbestellung, CSV-Import, Bestelllisten, EDI
- SystemeJTL-Wawi, Dynamics, SAP, DATEV, Lagerverwaltung
- OrganisationMehrbenutzer-Konten, Budgets, Liefersperren
Worauf es bei Großhandelsportalen ankommt
Drei Themen entscheiden in der Praxis darüber, ob ein Großhandelsportal angenommen wird — von Ihren Kunden ebenso wie von Ihrem Innendienst.
Konditionen & Kundengruppen
Wir bilden Ihre gewachsene Preisarchitektur vollständig digital ab: Staffelpreise, Rabattmatrix, Aktionspreise und kundenindividuelle Preislisten — gepflegt in Ihrer Warenwirtschaft, ausgespielt im Shop. Sortimentssteuerung und Liefersperren je Kundengruppe sorgen dafür, dass jeder Abnehmer genau das sieht, was für ihn gilt.
- Staffel- und kundenindividuelle Preise aus der Wawi
- Kundengruppen mit eigenem Sortiment und Zahlarten
- Netto-Darstellung und Konditionsnachweis im Konto
Bestellkomfort für Profis
Wiederbesteller wollen keine Produktwelten durchklicken — sie wollen schnell ordern. Schnellbestellung per Artikelnummer, CSV- und Excel-Upload, persönliche Bestelllisten und Bestellhistorie mit Ein-Klick-Nachbestellung verkürzen den Weg vom Bedarf zur Bestellung erheblich. Das senkt die Hemmschwelle, vom Telefon auf den Shop umzusteigen.
- Schnellbestellformulare und Barcode-fähige Suche
- CSV-/Excel-Import ganzer Warenkörbe
- Bestelllisten, Favoriten und Nachbestell-Funktionen
Warenwirtschaft, EDI & Buchhaltung
Der Shop ist im Großhandel nur ein Glied der Prozesskette. Wir integrieren Bestände in Echtzeit, übergeben Aufträge automatisch an Ihre Warenwirtschaft und binden auf Wunsch EDI-Partner sowie die Finanzbuchhaltung an. So entsteht ein durchgängiger Belegfluss vom Auftrag bis zur Rechnung — ohne manuelle Zwischenschritte.
- Echtzeit-Bestände und automatische Auftragsübergabe
- EDI- und API-Anbindung für Großabnehmer
- Rechnungs- und Zahlungsabgleich mit DATEV
E-Commerce-Leistungen für den Großhandel
Vom geschützten Händlerportal bis zur vollautomatisierten Auftragsstrecke: Wir entwickeln B2B-Lösungen, die sich an der Arbeitsweise Ihrer Kunden orientieren.
Großhandelsportal
Wir entwickeln Ihr geschütztes B2B-Portal mit Login-Pflicht, kundenindividuellen Konditionen, Mehrbenutzer-Konten und Budgetregeln — als digitale Heimat Ihrer Handelskunden.
- Geschlossener Login-Bereich
- Mehrbenutzer- und Rollenkonzepte
- Individuelle Preislisten je Kunde
- Wiederkehrende Bestellprozesse
Wawi- & ERP-Anbindung
Bestände, Preise, Kunden und Aufträge fließen automatisch zwischen Shop und Warenwirtschaft. Wir binden JTL-Wawi, Microsoft Dynamics, SAP Business One und DATEV an.
- JTL-Wawi
- Microsoft Dynamics
- DATEV
- EDI- und API-Schnittstellen
Vertriebs-Digitalisierung
Wir verzahnen Shop und Außendienst: Bestellungen im Kundenauftrag, Angebotsfunktionen und Auswertungen geben Ihrem Vertrieb digitale Werkzeuge an die Hand, statt ihn zu ersetzen.
- Bestellung im Namen des Kunden
- Digitale Angebots-Workflows
- Kunden- und Umsatzübersichten
- Schulung des Innendiensts
So könnte Ihr Großhandelsportal aussehen
Designbeispiele für digitale Handelsplattformen — vom Teilegroßhandel bis zum Sortiment mit Altersprüfung.
Großhandelskatalog mit Schnellbestellung
Dieses Designbeispiel zeigt, wie ein umfangreiches Handelssortiment digital bestellbar wird: präzise Zuordnungssuche, Staffelkonditionen und Schnellbestellung für gewerbliche Abnehmer.
Geschütztes Portal für Handelskunden
Dieses Designbeispiel zeigt, wie ein geschlossenes Händlerportal aufgebaut sein kann — mit Login-Bereich, kundenspezifischen Preisen und strukturierter Navigation für große Sortimente.
Sortimentsshop mit Zugangsprüfung
Dieses Designbeispiel zeigt, wie sich ein beratungsintensives Sortiment hochwertig präsentieren lässt — inklusive Zugangs- und Altersprüfung, wie sie auch im Fachgroßhandel relevant sein kann.
Anbindung an die Einkaufssysteme Ihrer Kunden
Je tiefer Ihr Shop in den Systemen Ihrer Kunden verankert ist, desto stabiler wird die Geschäftsbeziehung. Diese Anbindungen machen aus einem Webshop einen Beschaffungskanal.
Vom Webshop zum Beschaffungskanal Ihrer Großkunden
Größere Abnehmer bestellen häufig nicht im Browser, sondern direkt aus ihrem eigenen ERP- oder E-Procurement-System. Schnittstellen wie OCI oder Punchout lassen Einkäufer aus ihrer Beschaffungssoftware in Ihren Katalog wechseln und den Warenkorb automatisch zurückübertragen; elektronische Katalogformate versorgen Einkaufsplattformen mit aktuellen Artikeln, Preisen und Medien. Solche Anbindungen erfüllen eine Voraussetzung, die Konzerneinkauf und öffentliche Auftraggeber häufig an ihre Lieferanten stellen — und verankern Ihr Sortiment dauerhaft in den Bestellroutinen Ihrer Kunden.
Dazu kommen die Eigenheiten des Großhandelssortiments: Verpackungseinheiten und Gebinde, Mindestbestellmengen, lagerabhängige Verfügbarkeiten und kundenindividuelle Sortimente. Diese Logik muss der Shop nicht nur anzeigen, sondern vom Listing bis zum Warenkorb konsequent durchsetzen, damit keine unbrauchbaren Bestellungen entstehen. Die Stammdaten dafür liefert Ihre Warenwirtschaft — etwa über eine Anbindung an JTL-Wawi, die Artikel, Einheiten, Lagerbestände und Kundenpreise synchron hält.
Auch Ihr Innendienst profitiert von dieser Durchgängigkeit: Angebote lassen sich digital erstellen und vom Kunden im Portal bestätigen, Bestellvorlagen und Budgetgrenzen reduzieren Rückfragen, und Belege fließen automatisiert in die Buchhaltung — zum Beispiel über eine DATEV-Anbindung. So entsteht aus Shop, Warenwirtschaft und Buchhaltung eine durchgängige Auftragsstrecke ohne Medienbrüche und Doppelerfassung.
Wichtig ist dabei der Übergang: Viele Bestandskunden bestellen zunächst weiter per Telefon, E-Mail oder Fax, während neue Kunden direkt digital starten. Wir planen diesen Parallelbetrieb bewusst ein — mit Innendienst-Werkzeugen, die telefonische Bestellungen im selben System erfassen, und einer schrittweisen Heranführung der Stammkunden, die niemanden zum Kanalwechsel zwingt. So wächst die digitale Quote, ohne dass gewachsene Kundenbeziehungen darunter leiden.
Typische Anbindungen im Großhandel
- E-ProcurementOCI, Punchout, elektronische Kataloge
- WarenwirtschaftJTL-Wawi, SAP Business One, Dynamics
- BelegflussAuftrag, Lieferschein, Rechnung, DATEV
- LogistikGebinde, Lagerbestände, Streckengeschäft
Vom Fax-Eingang zur digitalen Auftragsstrecke
Großhandelsprojekte starten bei uns immer mit den bestehenden Bestellwegen — denn der Shop muss besser sein als das Telefon, sonst wird er nicht genutzt.
Bestellwege-Analyse
Wir untersuchen, wie Ihre Kunden heute bestellen — Telefon, Fax, E-Mail, EDI — und welche Konditionsstrukturen in Ihrer Warenwirtschaft gepflegt sind.
Portal-Konzeption
Preislogik, Kundengruppen, Bestellfunktionen und Schnittstellen werden in ein Konzept überführt, das Ihr Innendienst mitträgt.
Entwicklung & Integration
Portal-Entwicklung und Wawi-Anbindung laufen parallel; getestet wird gegen echte Kondition- und Bestandsdaten Ihrer Systeme.
Kundenmigration & Betrieb
Wir unterstützen Sie dabei, Bestandskunden schrittweise auf das Portal zu holen — mit Onboarding-Material, Auswertungen und laufender Betreuung.
FAQ — B2B-Shop im Großhandel
Antworten auf häufige Fragen von Großhändlern und Distributoren.
Ja — das ist in der Regel sogar die wichtigste Anforderung. Staffelpreise, Rabattgruppen und kundenindividuelle Preislisten bleiben in Ihrer Warenwirtschaft gepflegt und werden über die Schnittstelle in den Shop ausgespielt. Jeder Kunde sieht nach dem Login ausschließlich seine eigenen Konditionen, Netto- oder Bruttodarstellung inklusive.
Erfahrungsgemäß ja, wenn das Portal schneller ist als der bisherige Weg. Entscheidend sind Schnellbestellung per Artikelnummer, Bestelllisten, Nachbestellung aus der Historie und verlässliche Bestandsanzeigen. Wir empfehlen eine schrittweise Einführung mit ausgewählten Pilotkunden und begleiten das Onboarding mit Anleitungen und persönlicher Unterstützung.
Ja. Für Kunden, die direkt aus ihrem eigenen System bestellen möchten, richten wir EDI-Verfahren oder API-Schnittstellen ein — von der Bestellübermittlung bis zu Lieferavis und Rechnung. Kleinere Abnehmer nutzen parallel das Portal; beide Wege laufen in derselben Auftragsstrecke Ihrer Warenwirtschaft zusammen.
Wir binden unter anderem JTL-Wawi, SAP Business One, Microsoft Dynamics und DATEV an. Auch ältere oder individuelle Systeme lassen sich typischerweise über Standardformate oder eigens entwickelte Schnittstellen integrieren — das prüfen wir in der Anforderungsanalyse.
Ja. Viele Großhändler starten mit einem geschlossenen Händlerportal und öffnen später Teilsortimente für Endkunden oder neue Zielgruppen. Wir legen die Architektur so an, dass Kundengruppen, Preislogik und Sortimente getrennt steuerbar bleiben — ein späterer Ausbau erfordert dann kein neues System.