E-Commerce für Hersteller & Zulieferer

E-Commerce für Maschinenbau & Industrie

Als E-Commerce Agentur für Maschinenbau und Industrie digitalisieren wir den Vertrieb erklärungsbedürftiger Produkte: Variantenkonfiguration, Ersatzteilkataloge, Anfrage- und Freigabeprozesse sowie die tiefe Integration in SAP und andere ERP-Systeme. So wird aus Ihrem Produktkatalog ein Vertriebskanal, der rund um die Uhr erreichbar ist.

CPQ & VariantenErsatzteilportaleSAP-IntegrationTechnische Datenblätter
Branchen-Herausforderungen

Warum Industrievertrieb eigene Regeln hat

Erklärungsbedürftige Produkte verlangen mehr als einen Warenkorb

Im Maschinen- und Anlagenbau ist kaum ein Produkt wie das andere: Baugrößen, Werkstoffe, Anschlussmaße und Zubehör ergeben schnell tausende mögliche Varianten. Ein klassischer Shop mit starren Artikelnummern bildet das nicht ab — gefragt sind Konfigurationslogik (CPQ), geführte Produktfinder und eine saubere Merkmalsstruktur, die Ingenieure und Einkäufer gleichermaßen ans Ziel führt.

Hinzu kommt: Industriekunden kaufen selten spontan. Beschaffungen durchlaufen Freigabewege mit mehreren Beteiligten, werden über Budgets gesteuert und oft als Anfrage statt als Sofortkauf gestartet. Ein Industrie-Shop braucht deshalb Angebots- und Anfrageprozesse, kundenspezifische Konditionen und Rollenkonzepte für Einkauf, Technik und Geschäftsleitung — Funktionen, die wir im B2B-E-Commerce regelmäßig umsetzen.

Die dritte Konstante ist die IT-Landschaft: Ohne ERP-Anbindung bleibt jeder Industrie-Shop ein Datensilo. Artikelstammdaten, Preise, Verfügbarkeiten und Aufträge müssen bidirektional mit Systemen wie SAP Business One oder Microsoft Dynamics synchronisiert werden. Wir konzipieren diese Schnittstellen von Anfang an mit — nicht als Nachrüstung.

Typische Anforderungen der Branche

  • ProduktlogikVarianten, Konfiguratoren, Ersatzteil-Zuordnung
  • KaufprozessAnfragen, Angebote, Freigabe-Workflows, Budgets
  • SystemeSAP, Microsoft Dynamics, PIM, CAD-Datenexporte
  • InhalteDatenblätter, Zeichnungen, Normen, Zertifikate
Lösungsfelder

Was Industrie-Shops leisten müssen

Drei Aufgabenfelder prägen nahezu jedes E-Commerce-Projekt im Maschinenbau. Für jedes davon bringen wir erprobte Lösungsansätze mit.

Varianten & Konfiguration

Wenn ein Produkt in dutzenden Baugrößen und Ausführungen existiert, entscheidet die Konfigurationslogik über die Nutzbarkeit des Shops. Wir entwickeln geführte Konfiguratoren mit Plausibilitätsprüfung, Abhängigkeitsregeln und automatischer Artikelnummern-Generierung — damit Ihre Kunden in wenigen Schritten zur korrekten Bestellposition kommen, ohne Rückfragen im Innendienst auszulösen.

  • Geführte Produktkonfiguratoren mit Regelwerk
  • Merkmalsbasierte Produktfinder und Vergleichsfunktionen
  • Automatische Generierung von Stücklisten und Positionen

Ersatzteil- & Servicegeschäft

Das Ersatzteilgeschäft ist für viele Hersteller ein margenstarker, aber prozessual aufwendiger Bereich. Ein digitales Ersatzteilportal mit Maschinenzuordnung, Explosionszeichnungen und Seriennummern-Suche verkürzt Bestellwege und entlastet den Service. Auf Wunsch ergänzen wir Wartungspläne, Retouren-Abwicklung und einen geschützten Kundenbereich je Maschine.

  • Ersatzteilkataloge mit Explosionszeichnungen
  • Seriennummern- und Maschinensuche
  • Geschützte Kundenportale mit Bestellhistorie

ERP-Integration & Datenqualität

Industrielle Sortimente leben von Daten: technische Merkmale, Zeichnungen, Normbezeichnungen und Dokumente. Wir binden Ihren Shop an ERP- und PIM-Systeme an, automatisieren die Übernahme von Stammdaten und sorgen dafür, dass Preise, Bestände und Aufträge ohne Doppelpflege fließen.

  • Bidirektionale SAP- und Dynamics-Anbindung
  • PIM-Integration für technische Merkmale und Dokumente
  • Automatisierter Auftrags- und Belegfluss
Unsere Leistungen

E-Commerce-Leistungen für Industrieunternehmen

Von der Vertriebsanalyse bis zum laufenden Betrieb: Wir begleiten Hersteller, Zulieferer und technische Händler auf dem Weg zum digitalen Vertrieb.

B2B-Industrieshop

Wir entwickeln Ihren Industrie-Shop mit Variantenlogik, Anfrageprozessen, kundenspezifischen Preisen und Freigabe-Workflows — zugeschnitten auf die Beschaffungsrealität Ihrer Kunden.

  • Varianten- und Konfigurationslogik
  • Anfrage- statt Sofortkauf-Prozesse
  • Kundenspezifische Konditionen
  • Rollen- und Rechtekonzepte
Projekt anfragen

ERP- & PIM-Anbindung

Wir verbinden Ihren Shop mit SAP Business One, Microsoft Dynamics oder Ihrem PIM-System — für konsistente Stammdaten, Echtzeit-Bestände und automatisierte Auftragsübergabe.

Mehr erfahren

Technischer Content

Datenblätter, CAD-Downloads, Normen und Zertifikate gehören in der Industrie zum Kaufprozess. Wir strukturieren Ihre technischen Inhalte so, dass Suchmaschinen und Einkäufer sie finden.

  • Strukturierte Produktdatenmodelle
  • Download-Center für Dokumente
  • Suchmaschinenoptimierte Kategorien
  • Mehrsprachige Produktdaten
Beratung anfragen
Showcase

So könnte Ihr Industrie-Portal aussehen

Designbeispiele, die zeigen, wie digitaler Industrievertrieb gestaltet sein kann — von der Teilesuche bis zum Unternehmensauftritt.

B2B E-CommerceDemo

Industrieteile-Portal mit Teilesuche

Dieses Designbeispiel zeigt, wie ein B2B-Portal für technische Komponenten aussehen kann: strukturierte Teilesuche, Staffelpreise und ein klar geführter Bestellprozess für Einkäufer.

B2B-PortalTeilesucheStaffelpreiseERP-Anbindung
Corporate WebsiteDemo

Unternehmensauftritt für Maschinenbauer

Dieses Designbeispiel zeigt, wie sich ein Maschinenbau-Unternehmen digital präsentieren kann — mit Referenz-Struktur, Karrierebereich und mehrsprachigem Aufbau für internationale Märkte.

Corporate DesignMehrsprachigReferenzenResponsive
B2B-KatalogDemo

Teilekatalog mit Fahrzeugzuordnung

Dieses Designbeispiel zeigt, wie ein umfangreicher Teilekatalog nutzbar bleibt: Zuordnungslogik, Filterführung und Schnellbestellung für wiederkehrende Beschaffungsvorgänge.

Katalog-LogikZuordnungssucheSchnellbestellungB2B-Konditionen
Demo
Vertrieb & Märkte

Händlernetz, Direktvertrieb und Export

Ob Direktvertrieb, Händlernetz oder Auslandsmärkte: Der digitale Kanal muss zum gewachsenen Vertriebsmodell passen — nicht umgekehrt. Drei Felder, die wir in Industrieprojekten regelmäßig mitdenken.

Ein digitaler Kanal, der Außendienst und Handelspartner stärkt

Viele Maschinen- und Anlagenbauer vertreiben über Außendienst, Werksvertretungen und Handelspartner — und stellen sich die Frage, ob ein eigener Online-Kanal diese gewachsenen Strukturen gefährdet. In der Praxis lässt sich beides verbinden: Geschlossene Händlerportale mit Partnerkonditionen, Bestellungen im Kundenauftrag durch den Außendienst und eine klare Zuordnung von Anfragen zu Vertriebsgebieten machen den Shop zum Werkzeug des bestehenden Vertriebs statt zu seiner Konkurrenz. Ihr Außendienst gewinnt Zeit für beratungsintensive Projekte, während Routinebestellungen digital laufen — und bleibt über Benachrichtigungen und Auswertungen trotzdem nah am Kunden.

Wer exportiert, braucht mehr als eine Übersetzung: mehrsprachige Produktdaten, länderspezifische Sortimente und Preislisten, abweichende Maßeinheiten und Normbezeichnungen sowie die passenden Zertifikate und Dokumente je Zielmarkt. Ein zentral gepflegtes Produktdatenmodell — etwa über ein PIM-System — hält diese Vielfalt beherrschbar und versorgt daraus Shop, Kataloge und Datenfeeds gleichermaßen. Auch Währungen, Steuersätze und Lieferbedingungen je Land gehören von Anfang an ins Konzept, damit der Auslandsvertrieb nicht an Details scheitert.

Hinzu kommt die Langlebigkeit der Produkte: Maschinen laufen oft Jahrzehnte, und Kunden suchen Ersatzteile über Seriennummern, Typenschilder oder längst abgekündigte Artikelnummern. Eine durchdachte Nachfolgeartikel-Logik, historische Stücklisten und versionssichere Dokumentation stellen sicher, dass auch der Maschinenbestand von gestern im Shop von heute bestellbar bleibt. Wie tief diese Logik reichen soll, klären wir gemeinsam mit Ihrem Service-Team in der Konzeptionsphase.

Sichtbar wird dieser Kanal nicht von allein: Einkäufer und Instandhalter suchen nach Normbezeichnungen, Typenkürzeln und konkreten Problemlösungen. Strukturierte technische Daten und sauber aufgebaute Kategorieseiten sorgen dafür, dass Ihre Produkte genau bei diesen Suchanfragen auftauchen — ein Zusammenspiel aus Datenmodell und Suchmaschinenoptimierung, das wir von Beginn an mitplanen.

Vertriebswege digital abgebildet

  • DirektvertriebAnfragen, Angebote, Bestellung im Kundenauftrag
  • HändlernetzGeschützte Portale, Partnerkonditionen, Gebietslogik
  • ExportSprachen, Einheiten, Sortimente je Markt
  • AftermarketSeriennummern, Nachfolgeartikel, Altdokumentation
Arbeitsweise

Vom Maschinenkatalog zum digitalen Vertrieb

Industrieprojekte verlangen saubere Vorarbeit. Unser Vorgehen stellt sicher, dass Datenmodell, Prozesse und Schnittstellen zusammenpassen, bevor die erste Zeile Code entsteht.

1

Prozess- & Datenanalyse

Wir analysieren Ihre Vertriebsprozesse, Artikelstruktur und ERP-Landschaft — und identifizieren, welche Abläufe sich digitalisieren lassen.

2

Datenmodell & Konzept

Merkmale, Varianten und Dokumente werden in ein tragfähiges Produktdatenmodell überführt; parallel entsteht das Funktions- und Schnittstellenkonzept.

3

Umsetzung & Anbindung

Shop-Entwicklung, Konfigurator-Logik und ERP-Integration entstehen in Sprints mit regelmäßigen Abstimmungen und Tests gegen reale Daten.

4

Rollout & Ausbau

Nach dem Go-Live begleiten wir Schulung, Betrieb und Weiterentwicklung — etwa den Ausbau um Ersatzteilportal oder Auslandsmärkte.

Häufige Fragen

FAQ — E-Commerce im Maschinenbau

Antworten auf häufige Fragen von Herstellern, Zulieferern und technischen Händlern.

Ja, gerade dann. Erklärungsbedürftige Produkte profitieren von geführten Konfiguratoren, Produktfindern und gut strukturierten technischen Inhalten, die Vorauswahl und Beratung digital abbilden. Der Shop ersetzt Ihren Vertrieb nicht, sondern entlastet ihn: Wiederkehrende Bestellungen, Ersatzteile und Standardanfragen laufen digital, während sich Ihr Team auf beratungsintensive Projekte konzentriert.

Grundlage ist ein sauberes Merkmals- und Variantenmodell, das wir gemeinsam mit Ihnen aus Ihren ERP- und PIM-Daten entwickeln. Darauf setzen geführte Konfiguratoren mit Abhängigkeitsregeln und Plausibilitätsprüfung auf, die ungültige Kombinationen ausschließen. In der Regel lassen sich so auch Sortimente mit tausenden Varianten übersichtlich und fehlerarm bestellbar machen.

Ja, die Anbindung von SAP Business One und anderen ERP-Systemen gehört zu unseren Kernkompetenzen. Artikel, Preise, Bestände, Kunden und Aufträge werden bidirektional synchronisiert, sodass Ihr Innendienst ohne Doppelpflege arbeitet. Auch Sonderfälle wie kundenindividuelle Preislisten oder Werksbestände lassen sich typischerweise abbilden.

Industrielle Beschaffung läuft häufig über Anfragen, Angebote und mehrstufige Freigaben. Wir bilden diese Prozesse im Shop ab: Warenkörbe können als Anfrage eingereicht, Angebote digital bestätigt und Bestellungen über Rollen- und Budgetregeln freigegeben werden. So passt sich der Shop Ihren Kunden an — nicht umgekehrt.

Beides hängt vom Funktionsumfang ab — insbesondere von Variantenlogik, Schnittstellen und Datenqualität. Nach einem kostenlosen Erstgespräch und einer Anforderungsanalyse erhalten Sie von uns ein transparentes Angebot mit realistischem Zeitplan. Erfahrungsgemäß empfiehlt sich ein stufenweiser Start mit einem klar abgegrenzten ersten Ausbauschritt.