Als Kunde tragen Sie vor allem drei Dinge bei: das Wissen über Ihr Unternehmen und Ihre Ziele, zeitnahes Feedback in den Abstimmungsrunden sowie Inhalte und Zugänge – etwa Texte, Bilder, Produktdaten und Domain-Zugangsdaten. Ein fertiges Lastenheft ist nicht nötig, die Anforderungen werden gemeinsam mit der Agentur entwickelt.
Ein Webprojekt ist Teamarbeit: Die Agentur bringt Konzeption, Design und Entwicklung ein – Sie bringen das Wissen über Ihr Unternehmen, Ihre Kunden und Ihre internen Prozesse mit. Beides zusammen entscheidet über das Ergebnis. Damit Sie Ihren Aufwand realistisch einplanen können, ist in unserem Projektablauf für jede Phase festgehalten, welcher Beitrag von Ihrer Seite gebraucht wird. Technisches Vorwissen setzt dabei keiner dieser Punkte voraus – Ihre Perspektive als Unternehmer und Ihre Kenntnis der eigenen Kunden sind wertvoller als jedes Fachvokabular.
Ihre Beiträge in den einzelnen Phasen
- Erstgespräch – Ihre Idee, Ihre Ziele und offene Fragen; eine fertige Anforderungsliste ist ausdrücklich nicht nötig.
- Analyse & Konzept – Zugang zu relevanten Informationen über bestehende Systeme und Abläufe sowie Feedback in kurzen Abstimmungen.
- Angebot – Prüfung der Positionen, Rückfragen und die Priorisierung der Leistungen: Was muss zum Start fertig sein, was kann später folgen?
- Design – Vorhandene Markenelemente wie Logo, Farben und Bildmaterial sowie Feedback in den Abstimmungsrunden.
- Entwicklung – Inhalte wie Texte, Bilder und Produktdaten, soweit die Agentur sie nicht für Sie erstellt.
- Qualitätssicherung – Eine Abnahmerunde aus Nutzersicht: Sie kennen Ihre Kunden und deren Erwartungen am besten.
- Launch – Die Freigabe für den Go-Live-Termin sowie Zugänge zu Domain und bestehenden Systemen.
- Betrieb – Ihre Erfahrungen aus dem Alltag und Wünsche für die Weiterentwicklung.
Der erfahrungsgemäß wichtigste Beitrag sind Inhalte. Texte, Bilder und Produktdaten liegen selten vollständig vor, und ihre Erstellung wird im Tagesgeschäft gern aufgeschoben. Verzögerungen in Webprojekten entstehen häufiger durch fehlende Inhalte als durch die Entwicklung selbst. Es lohnt sich deshalb, früh zu klären, wer welche Inhalte bis wann liefert – und ob die Agentur Teile übernimmt, etwa durch professionelle Texterstellung oder KI-gestützte Datenanreicherung bei umfangreichen Produktsortimenten. Auch Bildmaterial verdient frühe Aufmerksamkeit: Professionelle Produkt- oder Teamfotos haben Vorlaufzeiten, die im Projektplan berücksichtigt werden sollten.
Wie viel Zeit sollten Sie einplanen?
Eine pauschale Stundenzahl wäre unseriös, aber die Verteilung ist in den meisten Projekten ähnlich: Zu Projektbeginn ist Ihr Einsatz am höchsten – Anforderungen klären, Konzept-Feedback geben, Angebot prüfen. Während der Entwicklung sinkt er auf regelmäßige, kurze Abstimmungen, und vor dem Launch steigt er noch einmal für Abnahmetests und Freigaben. In der Regel reichen fest eingeplante, kompakte Termine. Wichtiger als viel Zeit ist verlässliche Zeit: Ein zugesagtes Feedback, das wochenlang aussteht, bremst das Projekt stärker als jede technische Hürde. Ihre Ansprechpartner sagen Ihnen dabei rechtzeitig, wann welcher Beitrag gebraucht wird – Sie müssen die Termine nicht selbst im Blick behalten.
Zwei organisatorische Entscheidungen erleichtern die Zusammenarbeit erfahrungsgemäß deutlich. Erstens: Benennen Sie eine zentrale Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis, die Rückmeldungen aus Ihrem Haus bündelt – widersprüchliches Feedback aus mehreren Abteilungen ist einer der häufigsten Gründe für zusätzliche Abstimmungsschleifen. Zweitens: Planen Sie Freigabefenster fest in Ihren Kalender ein, statt Entwürfe nur bei Gelegenheit zu prüfen. Wenn intern noch unklar ist, was das Projekt überhaupt erreichen soll, hilft eine vorgelagerte strategische Beratung, Ziele und Prioritäten zu schärfen, bevor die Umsetzung beginnt.
Sie müssen kein fertiges Pflichtenheft mitbringen. Im kostenlosen Erstgespräch reichen Ihre Ziele und offene Fragen – die Anforderungen entwickeln wir anschließend gemeinsam Schritt für Schritt.