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In einfachen Worten: Worum geht es auf dieser Seite?

Diese Frage klärt, wie ein Umzug des Shops zu Shopware abläuft. Es gibt meist fünf Schritte, von der Planung bis zum Start. Der alte Shop bleibt in dieser Zeit online. So läuft der Verkauf weiter. Die Dauer hängt von der Datenmenge und den Verbindungen ab. Fragen Sie uns zu Ihrem Umzug.

Kurz beantwortet

Eine Migration zu Shopware 6 läuft typischerweise in fünf Phasen ab: Analyse und Planung, Aufbau des neuen Shops, Datenmigration, Tests samt SEO-Weiterleitungen und schließlich der Go-Live. Der bestehende Shop bleibt währenddessen online, sodass der Verkauf weiterläuft. Die Dauer hängt von Datenmenge, Individualfunktionen und Schnittstellen ab.

Eine Shop-Migration ist mehr als ein technisches Update: Produktdaten, Kundenkonten, Bestellhistorie, Design und Suchmaschinen-Rankings müssen den Systemwechsel unbeschadet überstehen. Mit einem strukturierten Vorgehen ist das gut beherrschbar – entscheidend ist, dass die kritischen Punkte früh identifiziert werden. Als Shopware-Agentur arbeiten wir dafür mit einem erprobten Phasenmodell.

Der Anlass ist häufig das Support-Ende eines Altsystems – etwa Shopware 5, dessen offizieller Support ausgelaufen ist – oder gewachsene Anforderungen, die das bestehende System nicht mehr abbildet. Unabhängig vom Auslöser gilt: Eine Migration ist eine gute Gelegenheit, Datenqualität, Prozesse und Design auf den Prüfstand zu stellen, statt Altlasten eins zu eins zu übernehmen.

Die typischen Projektphasen

  1. Analyse und Planung: Bestandsaufnahme von Altsystem, Datenstrukturen, Plugins, Schnittstellen und URLs. Daraus entstehen das Migrationskonzept, ein realistischer Zeitplan und eine Prioritätenliste der Funktionen.
  2. Aufbau des neuen Shops: Einrichtung von Shopware 6, Umsetzung des Themes, Konfiguration von Zahlungsarten, Versandregeln und Steuern sowie Entwicklung der benötigten Erweiterungen auf einer Staging-Umgebung.
  3. Datenmigration: Übernahme von Produkten, Kategorien, Kunden und Bestellungen – bei Standardfällen mit dem Shopware Migration Assistant, bei individuellen Datenstrukturen mit maßgeschneiderten Skripten. Mehrere Probeläufe sichern die Datenqualität.
  4. Tests und SEO-Vorbereitung: Funktionstests, Testbestellungen, Performance-Checks und ein vollständiger Weiterleitungsplan von alten auf neue URLs, damit Rankings so weit wie möglich erhalten bleiben.
  5. Go-Live und Nachbetreuung: Umstellung der Domain, finale Datensynchronisation, Monitoring der ersten Tage und zeitnahe Korrekturen, falls Unerwartetes auftritt.

Die kritischen Punkte: Daten und SEO

Die Datenmigration ist erfahrungsgemäß das Herzstück des Projekts. Der Shopware Migration Assistant deckt Standardfälle ab; individuelle Felder, komplexe Produktstrukturen oder historische Daten erfordern dagegen oft eigene Migrationsskripte und mehrere Testdurchläufe. Genauso wichtig ist die SEO-Migration: Ändern sich URLs ohne saubere 301-Weiterleitungen, können über Jahre aufgebaute Rankings verloren gehen. Ein vollständiges URL-Inventar und ein Redirect-Konzept gehören deshalb in jedes Migrationsprojekt.

Auch die Systemlandschaft will mitgedacht sein: Anbindungen an ERP, Warenwirtschaft, Zahlungsanbieter und Versanddienstleister müssen im neuen System neu aufgesetzt oder angepasst werden. Dank der API-First-Architektur von Shopware 6 lassen sich bestehende Schnittstellen bei dieser Gelegenheit häufig sogar verbessern – etwa durch kürzere Abgleichintervalle oder sauberere Fehlerbehandlung. Planen Sie diese Anbindungen früh ein, denn beteiligte Drittanbieter haben oft eigene Vorlaufzeiten.

Gut vorbereiten lässt sich eine Migration auch auf Betreiberseite: Räumen Sie Ihre Produktdaten vor der Übernahme auf, statt veraltete Artikel, Dubletten und ungepflegte Kategorien mitzunehmen. Klären Sie früh, welche Plugins des Altsystems wirklich noch gebraucht werden – erfahrungsgemäß ist ein Teil davon verzichtbar oder in Shopware 6 bereits Kernfunktion. Und definieren Sie messbare Abnahmekriterien, etwa welche Testbestellungen vor dem Go-Live erfolgreich durchlaufen müssen. Das verkürzt die Testphase und reduziert Überraschungen nach der Umstellung.

Während des gesamten Projekts bleibt der bestehende Shop online – der Verkauf läuft also ohne Unterbrechung weiter. Die Dauer hängt vom Umfang ab: Überschaubare Shops mit Standardfunktionen sind deutlich schneller migriert als komplexe Projekte mit vielen Individualentwicklungen und Schnittstellen. Einen belastbaren Zeitplan erhalten Sie nach der Analysephase; wie wir Projekte generell strukturieren, zeigt unser Projektablauf.

Noch Shopware 5 im Einsatz?

Der offizielle Support für Shopware 5 ist ausgelaufen. Ohne Sicherheitsupdates steigt das Risiko für Ihren Shop mit der Zeit – planen Sie die Migration in diesem Fall zeitnah. Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ausgangslage und sinnvolle nächste Schritte.