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Elze im Landkreis Hildesheim

Handy-Repa­ratur für Elze: das Gerät vorbereiten

Wer aus Elze zu uns nach Hildesheim fährt oder sein Gerät einsendet, erspart sich Rückfragen, wenn vorher drei Punkte geklärt sind: die eigene Datensicherung, der Entsperrcode und die Frage, welche Sperren aktiv bleiben dürfen. Diese Seite geht sie der Reihe nach durch.

Der Kurzcheck vor der Abgabe

  • Sicherung anlegenSolange sich das Gerät noch bedienen lässt.
  • Entsperrcode bereithaltenOhne ihn endet der Funktionstest am Sperrbildschirm.
  • Karten herausnehmenSIM und Speicherkarte bleiben bei Ihnen.
  • Hülle und Panzerglas abnehmenBeides muss vor dem Öffnen ohnehin herunter.
  • Fehlerbild notierenSeit wann, wie oft, mit welchem Auslöser.
Punkt eins

Sichern, obwohl nichts gelöscht wird

Beim Tausch von Display, Akku, Kamera oder Ladebuchse wird der Speicher nicht angefasst. Trotzdem gehört die Sicherung an den Anfang — aus einem einfachen Grund: Ein defektes Gerät ist unberechenbar, und die Sicherung kostet Sie einmal etwas Zeit, ihr Fehlen im Ernstfall sehr viel mehr.

Was eine brauchbare Sicherung ausmacht

Beide großen Systeme bringen eine eigene Sicherungsfunktion mit, zu finden in den Einstellungen unter dem Kontoeintrag beziehungsweise unter „System“. Sie läuft in der Regel nachts im WLAN und am Ladekabel. Prüfen Sie deshalb nicht nur, ob die Funktion eingeschaltet ist, sondern auch das Datum der letzten Sicherung — es ist häufig älter als gedacht.

Wer nichts in eine Cloud legen möchte, hängt das Gerät an einen Rechner und zieht Fotos, Videos und Dokumente per Kabel herüber. Das dauert länger, liegt dafür vollständig in Ihrer Hand. Ein zusätzlicher Blick lohnt sich auf alles, was am Gerät hängt und nicht im Systembackup steckt: Messenger sichern ihre Verläufe teils getrennt in der App selbst, und Codes aus einer Authenticator-App wandern nicht bei jeder Sicherungsart mit. Legen Sie sich die Wiederherstellungscodes Ihrer wichtigen Konten bereit, bevor das Gerät aus dem Haus geht.

Und wenn die Sicherung nicht mehr gelingt, weil das Gerät nicht mehr startet: Sagen Sie uns das bitte gleich bei der Anmeldung. Dann behandeln wir es entsprechend vorsichtig. Was in solchen Fällen versucht werden kann, beschreibt die Seite zur Datenrettung.

Woran viele erst hinterher denken

Speicherplatz: Eine Sicherung bricht ab, wenn im Konto kein Platz mehr frei ist. Das merkt man meist erst beim Versuch.

Zwei-Faktor-Codes: Ohne das Gerät fehlt der zweite Faktor. Notieren Sie die Ersatzcodes vorher auf Papier.

Zeit: Eine erste vollständige Sicherung braucht je nach Datenmenge Stunden. Sie beginnt besser am Vorabend als eine Stunde vor der Fahrt.

Punkt zwei

Code, Gerätesperre, Kontoschutz

Drei verschiedene Schlösser, die oft verwechselt werden. Nur eines davon betrifft uns.

Betrifft uns

Der Entsperrcode

Die vier- bis sechsstellige PIN oder das Muster. Wir brauchen sie für den Test nach dem Einbau: Touch über die gesamte Fläche, Kameras, Mikrofone, Lautsprecher, Mobilfunk. Ein Hinweis für iPhone-Nutzer: Nach jedem Neustart verlangt das Gerät den Code, Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung allein reicht dann nicht. Sagen Sie den Code bei der Abgabe an der Werkbank oder legen Sie ihn der Sendung bei — nicht per Klebezettel am Display.

Bleibt aktiv

Die Aktivierungssperre

Sie hängt an Ihrem Konto und verhindert, dass ein zurückgesetztes Gerät ohne Ihre Zugangsdaten wieder in Betrieb geht. Für einen Bauteiltausch spielt sie keine Rolle, wir setzen dabei nichts zurück. Lassen Sie den Schutz also eingeschaltet. Nur wenn ein Softwarefehler ein Zurücksetzen nötig macht, sprechen wir Sie vorher darauf an.

Sonderfall

Abmelden vor dem Verkauf

Abmelden und zurücksetzen gehört nicht zur Reparatur, sondern zur Weitergabe eines Geräts. Wer sein altes Smartphone bei uns in Zahlung geben oder verkaufen möchte, findet die nötigen Schritte auf der Seite zum Ankauf. Solange ein Gerät nur repariert wird, bleibt alles, wie es ist.

Sie möchten den Code nicht herausgeben? Verständlich. Deaktivieren Sie die Sperre vor der Abgabe und richten Sie sie hinterher neu ein. Rechnen Sie dann aber damit, dass der Funktionstest knapper ausfällt, weil sich manche Sensoren nur im entsperrten Zustand prüfen lassen.

Der schwierige Fall

Wenn der Bildschirm nicht mehr mitspielt

Genau dann fragt jeder nach der Sicherung — und genau dann ist sie am schwersten. Drei Situationen, drei unterschiedliche Wege.

Ein Smartphone mit dunklem Bildschirm liegt neben einem Notizblock und einem Stift zur Abgabe bereit.

Bild steht, Touch reagiert nicht

Der häufigste Fall nach einem Sturz. Hier hilft eine gewöhnliche USB-Maus: über einen passenden Adapter an den Ladeanschluss gesteckt, erscheint auf dem Bildschirm ein Zeiger. Damit klicken Sie sich durch die Einstellungen und starten die Sicherung, als wäre nichts. Bei vielen Android-Geräten funktioniert das direkt, bei iPhones über die Bedienungshilfen. Danach kann der Displaytausch in Ruhe folgen.

Anzeige schwarz, Gerät läuft aber noch

Erkennbar an Vibration, Tönen oder daran, dass Anrufe durchgehen. Schließen Sie das Gerät an den Rechner an, mit dem es schon einmal verbunden war: Die Vertrauensfrage wurde dort in der Regel bereits beantwortet, sodass sich der Speicher ohne Bildschirm auslesen lässt. An einem fremden Rechner scheitert es meist genau an dieser Bestätigung.

Gerät startet gar nicht mehr

Dann führt der Weg über die Werkstatt. Häufig genügt ein neues Display oder ein neuer Akku, und anschließend lässt sich alles sichern — dieser Reihenfolge folgen wir, wenn Sie uns sagen, dass Daten im Vordergrund stehen. Eine Zusage, dass es gelingt, kann seriös niemand geben, und wir geben sie deshalb nicht. Prüfen Sie parallel im Webzugang Ihres Kontos, ob dort eine automatische Sicherung liegt.

Punkt drei

Was mitkommt und was zu Hause bleibt

SIM-Karte
Nehmen Sie sie heraus. Die Schublade lässt sich mit dem beiliegenden Werkzeug oder einer Büroklammer öffnen. So bleiben Sie außerdem erreichbar, wenn Sie ein Ersatzgerät nutzen. Eine eSIM bleibt einfach im Gerät, hier ist nichts zu tun.
Speicherkarte
Sie steckt bei vielen Android-Modellen in derselben Schublade und trägt oft die gesamte Fotosammlung. Für die Reparatur wird sie nicht gebraucht, in einem Paket hat sie nichts verloren.
Schutzhülle
Kommt vor dem Öffnen ohnehin herunter, also nehmen Sie sie gleich ab und behalten sie. Prüfen Sie dabei, ob sich Sand oder Krümel angesammelt haben — daraus entstehen später Kratzer auf dem neuen Glas.
Panzerglas
Es liegt auf dem Display und muss beim Tausch weichen. Ganz bleibt es dabei selten. Planen Sie also gedanklich einen neuen Schutz ein; passende Folien und Hüllen führen wir im Zubehör.

PHONARIA unterhält keine Filiale in Elze — Annahme, Reparatur und Rückgabe laufen über unsere Werkstatt in Hildesheim, und ob Sie das Gerät vorbeibringen oder einsenden, Anschrift, Öffnungszeiten und Anfahrt stehen gebündelt auf der Seite Kontakt. Welche weiteren Orte zu unserem Umfeld gehören, zeigt die Übersicht zum Einsatzgebiet.

Ihre Daten während der Reparatur

Ein Smartphone ist kein Werkstück wie ein Wasserkocher. Deshalb halten wir uns an eine einfache Linie: Wir öffnen nur das, was der Funktionstest verlangt. Das ist der Startbildschirm, die Kamera-App, die Telefon-App und ein Blick in die Einstellungen. Fotos, Nachrichten, Notizen und Konten bleiben zu.

Wir kopieren nichts vom Gerät, wir geben nichts weiter und wir richten nichts ein, worum Sie nicht gebeten haben. Notierte Entsperrcodes gehören zum Auftrag und werden nach der Übergabe vernichtet. Geräte lagern während der Bearbeitung nicht im Verkaufsraum. Wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wenn Ihnen etwas besonders wichtig ist — ein Ordner, eine App, ein Konto —, sagen Sie es bitte bei der Anmeldung. Ein Satz vorher erspart beiden Seiten die Unsicherheit hinterher.

Kurz vorab abgestimmt

Nennen Sie uns bei der Anfrage das genaue Modell und das Fehlerbild. Dann sehen wir nach, ob das Ersatzteil bereitliegt, und Sie fahren nicht umsonst nach Hildesheim.

Telefonisch unter 0171 3920044 oder per E-Mail an info@phonaria.de.

Was ein Tausch bei Ihrem Modell kostet, steht vorab in der Geräteliste. Den endgültigen Preis nennen wir nach dem Befund, bevor wir das Gerät öffnen.

Fragen zur Vorbereitung

Pflicht ist es nicht. Bei Display-, Akku-, Kamera- und Anschlussreparaturen wird der Speicher nicht berührt. Wir raten trotzdem zur eigenen Sicherung: Ein Gerät, das bereits einen Defekt hat, kann während der Arbeit weitere Schwächen zeigen, und eine aktuelle Kopie nimmt dieser Möglichkeit ihr Gewicht. Es genügt die Sicherungsfunktion des Systems oder eine Kopie der Fotos und Dokumente auf einen Rechner.

Für den Funktionstest nach dem Einbau. Am gesperrten Bildschirm lässt sich fast nichts prüfen. Erst im entsperrten Gerät sehen wir, ob der Touch über die ganze Fläche reagiert, ob Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung, Kameras, Mikrofone, Lautsprecher und Mobilfunk arbeiten. Wer den Code nicht nennen möchte, deaktiviert die Sperre vor der Abgabe und richtet sie danach neu ein.

Steht das Bild noch und nur der Touch ist ausgefallen, hilft oft eine USB-Maus am passenden Adapter: Auf dem Bildschirm erscheint ein Zeiger, damit lässt sich die Sicherung starten. Ist die Anzeige schwarz, probieren Sie den Rechner, mit dem das Gerät schon einmal verbunden war, denn die Freigabe dafür ist dort meist erteilt. Prüfen Sie außerdem im Webzugang Ihres Kontos, ob eine automatische Sicherung vorliegt und wie alt sie ist.

Wir öffnen nur, was der Funktionstest verlangt: Startbildschirm, Kamera, Telefon-App und Einstellungen. Fotos, Nachrichten und Konten sehen wir uns nicht an, wir kopieren nichts und geben nichts weiter. Den Entsperrcode notieren wir zum Auftrag und vernichten die Notiz nach der Übergabe. Wie wir mit Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Ja, beides gehört Ihnen und wird für die Reparatur nicht gebraucht. Die Schublade öffnen Sie mit dem beiliegenden Werkzeug oder einer Büroklammer. Auf Speicherkarten liegen häufig Fotos, deshalb nehmen Sie sie besonders vor einer Einsendung heraus. Eine eSIM bleibt im Gerät und muss nicht gelöscht werden, das Neueinrichten liefe sonst über Ihren Mobilfunkanbieter.

Für Display-, Akku- und Anschlussreparaturen nicht. Die Aktivierungssperre und der Kontoschutz stehen dem Tausch eines Bauteils nicht im Weg, denn dabei wird nichts zurückgesetzt. Abmelden ist nur nötig, wenn ein Gerät zurückgesetzt werden muss oder wenn Sie es verkaufen. Lassen Sie den Schutz aktiv, solange das Gerät unterwegs ist.

Vorbereitet ist halb repariert

Sicherung angelegt, Code notiert, Karten heraus — dann geht der Rest bei uns seinen Weg.