Handy abgeben: welche Sperren vorher weg müssen und welche bleiben
Der Termin steht, das Gerät ist eingepackt, und kurz vorher kommt die Unsicherheit, welche Sperren jetzt aus müssen und welche Zugangsdaten am Tresen jemand von Ihnen hören will. Es sind wenige Handgriffe, aber einige davon lassen sich nur vorher erledigen und nicht mehr im Laden.
Kurz gefasst
- Für den Funktionstest muss sich das Gerät entsperren lassen; das Passwort Ihres Apple- oder Google-Kontos braucht dafür niemand.
- Die Aktivierungssperre steht einem Display- oder Akkutausch in der Regel nicht im Weg, wohl aber einem Zurücksetzen.
- Ist der Schutz für gestohlene Geräte aktiv, verlangen neuere iOS-Fassungen für Änderungen an Code und Konto eine biometrische Bestätigung und außerhalb vertrauter Orte zusätzlich eine Wartezeit von in der Regel einer Stunde — erledigen Sie solche Änderungen deshalb zu Hause und nicht auf dem Weg zum Termin.
- Ein Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm muss nach einem Displaytausch in der Regel neu eingelernt werden; die Gesichtserkennung ist davon nicht betroffen.
- Bei Dienstgeräten und gebraucht gekauften Geräten klären Sie die Kontofrage, bevor Sie eine Reparatur beauftragen.
Was die Werkstatt braucht — und was Sie behalten
Zwischen „das Gerät muss sich bedienen lassen" und „nennen Sie mir Ihre Zugangsdaten" liegt ein großer Unterschied. Der erste Satz beschreibt die Reparatur, der zweite hat mit ihr nichts zu tun.
Eine Reparatur endet nicht mit dem Einbau, sondern mit dem Funktionstest. Nach einem Displaytausch prüfen wir Anzeige, Berührung bis in die Ecken, Helligkeitssensor, Hörer und Frontkamera, nach einem Akkutausch Ladeverhalten und Verhalten unter Last. Alles davon setzt voraus, dass sich das Gerät entsperren lässt.
Dafür gibt es zwei Wege, und Sie entscheiden, welchen Sie gehen. Entweder Sie nennen bei der Annahme den Geräte-Code, oder Sie schalten die Bildschirmsperre für die Dauer der Reparatur ab und richten sie nach der Abholung neu ein. Beides führt zum selben Ergebnis, der zweite Weg lässt weniger bei uns zurück.
Was in keinem Fall dazugehört: das Passwort Ihres Apple- oder Google-Kontos, Zugangsdaten zu Banking, E-Mail oder Messenger, der Code Ihrer Passwortverwaltung. Für den Austausch eines Bauteils wird davon nichts gebraucht, und wir fragen auch nicht danach.
Ohne jede Entsperrmöglichkeit bleibt der Test auf den Sperrbildschirm beschränkt. Das Gerät geht dann zwar repariert zurück, aber ungeprüft in allem, was hinter der Sperre liegt. Wenn Sie das so möchten, sagen Sie es bei der Annahme, dann halten wir es im Auftrag fest.
Die Datensicherung selbst ist ein Thema für sich und steht als eigener Beitrag im Ratgeber. Hier geht es um das, was danach kommt: die Sperren, die Konten und die Frage, welche Angaben den Tresen überhaupt erreichen.
Die Sperren im Überblick
Nicht jede Sperre stört eine Reparatur. Manche fällt erst auf, wenn das Gerät nach dem Einbau zum ersten Mal neu startet — und dann steht sie zwischen Ihnen und der Abholung.
| Sperre oder Konto | Wann sie im Weg steht | Was vorher zu tun ist |
|---|---|---|
| Geräte-Code, PIN oder Muster | Bei jedem Funktionstest nach dem Einbau | Code nennen oder die Sperre vorübergehend abschalten |
| Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm | Nach einem Displaytausch; die Gesichtserkennung ist davon nicht betroffen | Nichts einstellen, aber den Code kennen: Das Einlernen verlangt ihn in der Regel |
| Aktivierungssperre über Apple- oder Google-Konto | Erst wenn ein Zurücksetzen nötig wird, nicht beim reinen Bauteiltausch | Kontodaten greifbar halten, Abschalten nur nach Absprache |
| Schutz für gestohlene Geräte (neuere iOS-Fassungen, wenn eingeschaltet) | Wenn Sie Code, Konto oder Ortungsfunktion ändern wollen, vor allem außerhalb vertrauter Orte | Solche Änderungen am Vorabend an einem vertrauten Ort erledigen |
| SIM-PIN | Beim ersten Neustart nach der Reparatur | SIM-Karte vor der Abgabe herausnehmen und bei sich behalten |
| eSIM-Profil | Beim Tausch der Hauptplatine; beim Zurücksetzen nur, wenn Sie das Profil dabei nicht behalten | Vertragsunterlagen des Anbieters bereithalten |
| Verwaltungsprofil auf Dienstgeräten | Beim Abschalten von Sperren und beim Zurücksetzen | Freigabe der zuständigen Stelle einholen, bevor Sie einen Termin machen |
Der Abend vor dem Termin
Sechs Handgriffe, alle am eigenen Tisch und ohne das Gerät zu öffnen. Wenn Sie sie am Vorabend erledigen, stehen Sie am nächsten Tag nicht vor einer Wartezeit, die sich nicht abkürzen lässt.
Sicherheitsverzögerung einplanen
Ist auf einem iPhone der Schutz für gestohlene Geräte eingeschaltet, lassen neuere iOS-Fassungen Änderungen an Code, Konto und Ortungsfunktion nur mit Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung zu und legen außerhalb vertrauter Orte zusätzlich eine Wartezeit von in der Regel einer Stunde darauf; an vertrauten Orten wie zu Hause entfällt diese Wartezeit in der Regel. Erledigen Sie solche Änderungen deshalb zu Hause und nicht unterwegs zum Termin.
Automatisches Löschen prüfen
Unter iOS lässt sich einstellen, dass sich das Gerät nach zehn Fehleingaben selbst löscht, einzelne Android-Geräte bieten Ähnliches. Sehen Sie in den Sicherheitseinstellungen nach, ob das bei Ihnen aktiv ist, und sagen Sie es bei der Annahme, damit am Sperrbildschirm niemand probiert.
Bildschirmzeit und Einschränkungen ansehen
Ist unter iOS eine Bildschirmzeit mit eigenem Code eingerichtet, lassen sich Code- und Kontoänderungen unter Umständen gar nicht ausführen. Auf Android können Familienprofile ähnlich wirken. Wenn Sie diesen zweiten Code nicht mehr wissen, klären Sie das vor dem Termin, nicht danach.
Entscheiden, wie entsperrt wird
Legen Sie fest, ob Sie den Code nennen oder die Bildschirmsperre für die Reparatur abschalten. Wenn Sie den Code nennen, ändern Sie ihn nach der Abholung; dafür reichen in den Einstellungen in der Regel wenige Sekunden. Notieren Sie sich, wofür Sie sich entschieden haben.
Karten heraus, Hülle ab
SIM- und Speicherkarte nehmen Sie heraus und behalten sie bei sich. Hülle, Panzerglas und aufgeklebte Ringe kommen ab, weil sie eine Demontage in der Regel nicht überstehen. Ein eSIM-Profil bleibt dagegen im Gerät, es lässt sich nicht wie eine Karte herausziehen.
Gerätenummer notieren
Die IMEI unterscheidet zwei baugleiche Geräte zuverlässiger als jede Beschreibung. Sie steht im Einstellungsmenü, auf der Originalverpackung und bei manchen Modellen auf dem SIM-Schlitten; die Eingabe von *#06# im Tastenfeld zeigt sie in der Regel direkt an.
Zwei Fälle, die vor dem Termin geklärt sein sollten
Bei einem Gerät, das Ihnen gehört und an Ihrem Konto hängt, ist die Vorbereitung schnell erledigt. In zwei Konstellationen entscheidet sie darüber, ob sich eine Reparatur überhaupt sinnvoll beauftragen lässt.
Das Dienstgerät
Geräte aus dem Betrieb tragen häufig ein Verwaltungsprofil. Es kann verhindern, dass die Bildschirmsperre abgeschaltet wird, es kann das Zurücksetzen sperren, und es kann ein Gerät nach mehreren Fehleingaben löschen. Nichts davon lässt sich am Tresen aushebeln, und nichts davon sollte es.
Holen Sie deshalb vor dem Termin die Freigabe der zuständigen Stelle ein und klären Sie zwei Punkte gleich mit: wer den Auftrag erteilt und wer das Gerät abholen darf. Ein Gerät, das auf eine Firma läuft, geben wir nicht an eine beliebige Person heraus.
Kann die Verwaltung das Profil für die Dauer der Reparatur lockern, wird der Funktionstest deutlich aussagekräftiger. Geht das nicht, halten wir im Auftrag fest, was ungeprüft bleiben musste.
Das gebraucht gekaufte Gerät
Ein Gerät, das noch am Konto des Vorbesitzers hängt, meldet sich spätestens nach einem Zurücksetzen mit der Frage nach genau diesem Konto. Bei Apple-Geräten ist das die Aktivierungssperre, bei Android-Geräten der Schutz vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen, der nach dem Neustart wieder das zuvor hinterlegte Google-Konto verlangt; beide sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Systeme.
Diese Sperre ist kein Fehler, sondern der Diebstahlschutz des Herstellers, und sie lässt sich in einer Werkstatt nicht umgehen. Der Weg führt in beiden Fällen über den Vorbesitzer: Bei Apple-Geräten entfernt er das Gerät in seinem Konto aus der Geräteliste, bei Android-Geräten meldet er sich mit dem hinterlegten Google-Konto an oder nennt Ihnen die Zugangsdaten. Bei Apple gibt es zusätzlich ein Verfahren über den Hersteller mit einem Kaufnachweis; für den Android-Schutz vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen besteht dieser Weg nicht.
Solange das offen ist, trägt ein Bauteiltausch nur, wenn kein Zurücksetzen nötig wird. Klären Sie die Kontofrage also, bevor Sie eine größere Reparatur beauftragen — welche Arbeiten für Ihr Modell überhaupt anstehen, sehen Sie in der Geräteübersicht.
Was in dieser Phase eher schadet
Die meisten Schwierigkeiten bei der Annahme entstehen nicht durch zu wenig Vorbereitung, sondern durch gut gemeinte Schritte, die sich nicht mehr zurücknehmen lassen.
- Das Gerät vorsorglich zurücksetzen: Damit verlieren Sie Ihre Inhalte, ohne der Reparatur zu helfen, und handeln sich beim ersten Start die Kontoabfrage ein.
- Sich vorschnell aus dem Konto abmelden: Für einen Bauteiltausch ist das nicht nötig, und das erneute Anmelden verlangt anschließend Passwort und zweiten Faktor, oft im ungünstigsten Moment.
- Alle Passwörter auf einen Zettel schreiben und beilegen: Für die Reparatur ist keines davon nötig, nötig ist nur, dass sich das Gerät entsperren lässt.
- Sperren durch fremde Programme entfernen lassen: Solche Eingriffe hinterlassen Spuren im System und ändern nichts an der Frage, wem das Gerät gehört.
- Am Sperrbildschirm weiterprobieren, wenn der Code nicht mehr passt: Nach mehreren Fehleingaben verlängern sich die Wartezeiten, und bei aktiver Löschfunktion endet es im Werkszustand.
- Das Gerät selbst öffnen, um vorab nachzusehen: Dichtungen, Klebeflächen und Flachbandkabel nehmen das übel, und der Befund wird dadurch schwerer statt leichter.
Was von Ihren Angaben bei uns bleibt
Ein Reparaturauftrag braucht ein paar Angaben, sonst lässt sich das Gerät weder zuordnen noch zurückgeben. Mehr als diese Angaben braucht er nicht.
Auf den Auftrag gehören Ihr Name, eine Rufnummer für die Rückmeldung, Modell und Gerätenummer sowie das Fehlerbild in Ihren Worten. Je genauer der letzte Punkt ist, desto zielgerichteter fällt der Befund aus: „lädt nur in einer bestimmten Kabellage" ist eine Spur, „lädt nicht" ist eine Überschrift.
Wenn Sie uns den Entsperrcode nennen, vermerken wir ihn im Auftrag, damit der Test auch dann zu Ende geführt werden kann, wenn das Gerät über Nacht bleibt. Nach der Abholung ist er wertlos, sobald Sie ihn ändern — deshalb die Empfehlung, das gleich am Tresen zu erledigen.
Beim Funktionstest öffnen wir, was zum Fehlerbild gehört: die Kamera-App nach einer Kamerareparatur, ein Testton nach Arbeiten an Hörer oder Mikrofon, die Ladeanzeige nach einem Eingriff an der Ladebuchse. Fotos, Nachrichten und Konten bleiben zu.
Beim Einsenden ersetzt ein beiliegender Zettel das Gespräch am Tresen: dieselben Angaben, dazu der Hinweis, wie sich das Gerät entsperren lässt. Anschrift, Öffnungszeiten und der Weg für ein Paket stehen auf der Kontaktseite, die Orte im Umland unter Einsatzgebiet.
Nach der Abholung: die Sperren wieder scharf stellen
Der letzte Teil der Vorbereitung findet nach der Reparatur statt und dauert in der Regel wenige Minuten. Haben Sie uns den Code genannt, ändern Sie ihn noch am Tresen. Haben Sie die Bildschirmsperre abgeschaltet, richten Sie sie wieder ein, bevor das Gerät in die Tasche wandert — später erinnert Sie daran nichts mehr.
Die Biometrie ist der Punkt, an dem die meisten Rückfragen entstehen. Sitzt der Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm, was bei vielen aktuellen Android-Geräten der Fall ist, müssen Sie die gespeicherten Abdrücke nach einem Displaytausch in der Regel neu einlernen; je nach Modell und Ersatzteil kommt eine Kalibrierung dazu. Sensoren in der Einschalttaste oder auf der Rückseite bleiben davon unberührt.
Bei Apple-Geräten hängt die Gesichtserkennung nicht am Bildschirm selbst, sondern am Sensormodul darüber, das beim Tausch vom alten Bildschirm übernommen wird. Bei den älteren Modellen mit Home-Taste ist der Fingerabdruck fest mit der eingebauten Platine verbunden: Nur die ursprünglich verbaute Taste erkennt Fingerabdrücke, eine fremde nicht mehr. Bei den Modellen mit Druckpunkt-Simulation entfällt mit einer fremden Taste in der Regel zusätzlich die Menüfunktion, sie wird dann über eine Bildschirmtaste ersetzt. Das gehört in den Befund und wird vorher besprochen, nicht hinterher.
Zum Schluss der kurze Durchgang, am besten noch im Laden: SIM einlegen und das Netz prüfen, bei einem eSIM-Profil die Mobilfunkanzeige kontrollieren, einen Testanruf führen, die Kamera einmal öffnen und das Gerät einmal vollständig neu starten. Was Ihnen in den ersten Tagen danach auffällt, sagen Sie uns lieber früh als spät.
Diese Fälle klären Sie besser vorher mit uns
- Das Gerät hängt an einem Konto, an das Sie nicht mehr herankommen.
- Es ist ein Dienstgerät mit Verwaltungsprofil und die Freigabe fehlt noch.
- Der Bildschirm zeigt nichts mehr an, sodass sich keine Sperre mehr ändern lässt — dann führt der Weg zuerst über die Display-Reparatur.
- Das Gerät hatte Wasserkontakt: nicht einschalten, nicht laden, zügig vorbeibringen, weiteres unter Wasserschaden.
- Es geht Ihnen zuerst um die Inhalte und erst danach um das Gerät, siehe Datenrettung.
- Sie wissen den Entsperrcode nicht mehr und haben bereits mehrere Fehlversuche hinter sich.
Ein Anruf vorab dauert in diesen Fällen in der Regel kürzer als ein zweiter Weg in die Marktarkaden.
Gerät anmeldenHäufige Fragen
Nein. Für Display-, Akku-, Kamera-, Lautsprecher- und Ladebuchsenreparaturen wird kein Konto benötigt, sondern nur die Möglichkeit, das Gerät für den Funktionstest zu entsperren. Ein Konto kommt erst ins Spiel, wenn ein Zurücksetzen unumgänglich ist und das Gerät danach nach der Aktivierungssperre fragt. In diesem Fall geben Sie die Daten selbst ein; wir sprechen den Schritt vorher mit Ihnen ab, bevor irgendetwas gelöscht wird.
Ja, und genau das ist der übliche Weg, wenn Sie ihn genannt haben. Unter Android und iOS ändern Sie ihn in den Sicherheitseinstellungen in der Regel in wenigen Sekunden, ohne dass Daten verloren gehen. Bei neueren iOS-Fassungen mit eingeschaltetem Schutz für gestohlene Geräte verlangt die Änderung eine biometrische Bestätigung und an ungewohnten Orten zusätzlich eine Wartezeit; zu Hause oder an anderen vertrauten Orten geht es in der Regel sofort.
Bei vielen aktuellen Android-Geräten liegt der Sensor unter dem Bildschirm und arbeitet durch das Panel hindurch. Wird der Bildschirm getauscht, passen die gespeicherten Abdrücke nicht mehr zur neuen Optik darüber, und Sie müssen sie einmal neu einlernen; einzelne Modelle brauchen zusätzlich eine Kalibrierung. Sitzt der Sensor dagegen in der Einschalttaste oder auf der Rückseite, bleibt er von der Reparatur unberührt. Für das Einlernen brauchen Sie in der Regel Ihren Geräte-Code.
Nein, und das ist so gewollt. Die Aktivierungssperre bei Apple und der Schutz vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen bei Android sind Diebstahlschutzfunktionen der Hersteller; ließen sie sich in einer Werkstatt aufheben, wären sie wertlos. Der Weg führt über den Vorbesitzer: Bei Apple-Geräten nimmt er das Gerät in seinem Konto aus der Geräteliste, bei Android-Geräten meldet er sich mit dem hinterlegten Google-Konto an oder nennt Ihnen die Zugangsdaten. Bei Apple gibt es zusätzlich ein Verfahren über den Hersteller mit einem Kaufnachweis; für den Android-Schutz besteht dieser Weg nicht. Solange das offen ist, raten wir von einer größeren Reparatur ab, weil ein später nötiges Zurücksetzen das Gerät sonst unbrauchbar zurücklässt.
Bei einem Display-, Akku- oder Kameratausch bleibt das Profil unberührt, weil es im Gerät hinterlegt ist und nicht am getauschten Bauteil hängt. Anders sieht es beim Tausch der Hauptplatine aus: Dann ist das Profil weg und Ihr Mobilfunkanbieter muss es neu ausstellen, in der Regel über einen neuen Aktivierungscode. Beim Zurücksetzen fragt das Gerät in der Regel nach, ob das eSIM-Profil erhalten bleiben soll — wählen Sie hier bewusst aus, statt es nebenbei zu bestätigen. Halten Sie in solchen Fällen Ihre Vertragsunterlagen bereit. Eine physische SIM-Karte nehmen Sie dagegen einfach vor der Abgabe heraus.
Das lässt sich einrichten, sollte aber bei der Annahme gesagt und im Auftrag vermerkt werden. Wir geben ein Gerät nicht an eine beliebige Person heraus, die den richtigen Namen nennt, denn im Zweifel sind Ihre Inhalte noch darauf. Nennen Sie uns die Person also vorab und geben Sie ihr den Abholbeleg mit. Bei Dienstgeräten klären wir zusätzlich, wer den Auftrag erteilt hat und an wen das Gerät zurückgehen soll.
Vorbereitet abgeben, ohne zweiten Weg
Nennen Sie uns Modell, Fehlerbild und ob Sie den Entsperrcode mitgeben möchten; alles Weitere klären wir bei der Annahme in der Marktarkaden 6.