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Edelmetallankauf in der Am Sattlerhof

Gold­ankauf in Hildesheim

Ihr Schmuck verschwindet bei uns nicht hinter einer Trennwand. Sortiert, geprüft und gewogen wird auf dem Tresen, in Ihrem Beisein. Danach hören Sie eine Zahl — und entscheiden allein, was mit ihr geschieht.

  • Ohne Anmeldung
  • Anzeige der Waage zu Ihnen
  • Bar oder per Überweisung
Messingwaagschale mit Goldketten und Ringen auf dem Ladentisch, daneben Lupe und Prüfnadeln.
Waagschale, Lupe, Prüfnadeln: Mehr braucht die erste Einschätzung nicht — und alles davon liegt zwischen Ihnen und uns.

Eckdaten zum Ankauf

Einschätzung
kostenlosvor Ort, ohne Anmeldung, ohne Kaufzwang
Prüfung
in Ihrem Beiseinauf dem Tresen, nicht in einem Nebenraum
Auszahlung
bar oder Überweisungnach Ihrer Wahl, mit Beleg auf Papier
ANKAUF

Drei Sätze, die wir am Tresen fast täglich hören

Kaum jemand verkauft Gold zum Vergnügen. Meist steht ein Umzug dahinter, eine Erbschaft oder eine Schublade, die seit Jahren zu ist. Deshalb fangen wir nicht beim Kurs an, sondern bei dem, was im Weg steht.

  1. „Ich weiß gar nicht, was das ist."

    Bei alten Stücken ist der Stempel oft weggepoliert, bei sehr kleinen war nie einer da. Wir lesen zuerst die Punze und prüfen nach, wo keine steht. Zu jedem Häufchen hören Sie, was es ist: 333, 585 oder 750 beim Gold, 800 oder 925 beim Silber — oder Doublé, das nur so aussieht.

  2. „Die Zahl kann ich doch nicht nachrechnen."

    Der Betrag entsteht aus drei Größen: Gewicht, Feingehalt, Tageskurs. Alle drei legen wir offen, die Waage steht mit der Anzeige zu Ihnen. Die ganze Rechnung samt Beispiel steht unter So berechnen wir Ihren Preis.

  3. „Da hängt zu viel dran."

    Dann verkaufen Sie es nicht. Aus dem Ring der Großmutter kann in unserer Werkstatt ein Stück werden, das Sie tragen: als Umarbeitung oder als Trauringe aus eigenem Altgold. Beide Zahlen nennen wir im selben Gespräch.

585

Womit wir prüfen — und was das jeweils beweist

Vier Werkzeuge, mehr ist es nicht. Jedes beantwortet eine andere Frage, und jedes können Sie aus einem halben Meter mitverfolgen.

Die Lupe

Steht ein Feingehalt drauf?

Punzen sitzen an der Ringinnenseite, am Steg neben dem Verschluss, auf der Rückseite der Broschennadel. Dazu suchen wir Meister- und Herstellerzeichen.

Häufiger Irrtum: Kein Stempel heißt nicht, dass es kein Gold ist. Vieles vor 1950 blieb ungestempelt.

Der Magnet

Ist überhaupt Edelmetall dabei?

Gold, Silber und Platin sind nicht magnetisch. Was hängen bleibt, ist Stahl oder ein unedler Kern unter dünner Auflage.

Häufiger Irrtum: Federn und Verschlüsse dürfen magnetisch sein, während das Gehäuse Gold ist. Wir prüfen Teil für Teil.

Prüfstein und Prüfnadeln

Welcher Feingehalt ist es wirklich?

Strichprobe: ein feiner Abrieb Ihres Stücks auf dem schwarzen Stein, daneben der Strich einer Nadel mit bekanntem Gehalt, darauf die Prüfsäure.

Häufiger Irrtum: Der Strich beschädigt nichts. Wir setzen ihn an einer verdeckten Stelle.

Die geeichte Waage

Wie viel Gramm sind es?

Jedes Häufchen wird einzeln gewogen. Steine, Federn, Uhrwerke und Stahlteile ziehen wir vorher ab, weil sie nicht mitbezahlt werden.

Häufiger Irrtum: Die Küchenwaage ist nicht geeicht. Ihre Abweichung liegt genau dort, wo es bei Edelmetall zählt.

Zehnfachlupe über der Innenseite eines Goldrings auf der Werkbank.
LUPEDie Punze sitzt innen an der Schiene. Wo keine steht, entscheidet die nächste Probe.
Schwarzer Prüfstein mit mehreren Metallstrichen, daneben Prüfnadeln und kleine Säurefläschchen.
PRÜFSTEINEin feiner Abrieb neben dem Strich einer Nadel mit bekanntem Gehalt, darauf die Säure.
Schale einer geeichten Tischwaage mit einem Häufchen Goldketten und Ringen.
WAAGEJedes Häufchen wiegt einzeln. Steine und Stahlteile liegen dann bereits daneben.

Bleibt eine Frage offen — plattiertes Silber, Uhrengehäuse, sehr alte Legierungen —, sagen wir das und legen das Stück beiseite, statt zu raten. Ausführlich steht die Prüfkette unter Wie wir prüfen, die Bedeutung der Stempelzahlen unter Punzen, Karat und Feingehalt.

ABLAUF

Der Weg in fünf Schritten, mit Ausstieg

Für eine Handvoll Stücke ist der Weg in einer knappen Viertelstunde erledigt. Bei einer vollen Schatulle dauert Schritt zwei länger — der Rest bleibt gleich, auch die Stelle zum Aussteigen.

Ladentisch mit einem Tablett voller getrennter Schmuckhäufchen und einer Tischwaage daneben.
SCHRITT ZWEIVor dem Wiegen entstehen die Häufchen: Gold nach Feingehalt getrennt, daneben Silber, Platin, Uhren und Steine.
  1. 1ohne Wartenummer

    Hereinkommen und auspacken

    Sie kommen während der Öffnungszeiten herein, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr. Kein Formular, keine Voranmeldung. Alles kommt auf ein Tablett, gern als Tüte, Dose oder ganze Schublade.

  2. 2meist 5 bis 15 Minuten

    Sichten und trennen

    Wir gehen Stück für Stück durch und bilden Häufchen: Gold nach Feingehalt getrennt, Silber, Platin, Uhren, Steine — und eines für das, was nichts einbringt. Auch das sagen wir deutlich, statt es stillschweigend mitzuwiegen.

  3. 3unter einer Minute je Posten

    Wiegen, Posten für Posten

    Jedes Häufchen geht einzeln auf die geeichte Waage, und Sie sehen das Gewicht in derselben Sekunde wie wir. Steine trennen wir vorher ab und bewerten sie eigens.

  4. 4so lange Sie brauchen

    Das Angebot — und Ihr Ausstieg

    Sie hören eine Zahl, aufgeschlüsselt nach Posten. Hier endet der Besuch, wenn Sie das möchten: alles wieder einpacken, nichts unterschreiben, nichts zahlen. Die Einschätzung ist kostenlos. Statt Auszahlung geht auch Anrechnung, etwa auf eine Umarbeitung von Erbschmuck.

  5. 5meist zehn Minuten

    Beleg und Auszahlung

    Erst wenn Sie zusagen, nehmen wir Ihre Ausweisdaten auf und schreiben den Ankaufsbeleg mit Datum, Beschreibung, Gewicht, Feingehalt und Betrag. Warum der Ausweis dazugehört, steht unter Ausweispflicht und Beleg.

ZUSAGEN

Vier Dinge, die wir bewusst nicht tun

Verkaufsdruck entsteht aus Kleinigkeiten: einer Frist, einer Gegenfrage, einem Sammelposten. Genau die lassen wir weg.

Kein Angebot mit Ablaufdatum

Unsere Zahl beruht auf dem Kurs des Tages, mehr steckt nicht dahinter. Keine Frist, kein Sonderpreis für die nächsten zehn Minuten, kein Anruf hinterher. Kommen Sie in zwei Wochen wieder, rechnen wir neu — mal höher, mal niedriger.

Wir fragen nie zuerst nach Ihrer Preisvorstellung

Die Zahl kommt von uns, nach dem Wiegen. Wer zuerst nach der Vorstellung des Gegenübers fragt, verhandelt gegen den, der weniger weiß. Nennen dürfen Sie Ihre natürlich — nur eben, nachdem Sie unsere gehört haben.

Jedes Stück wird einzeln bewertet

Einen Sammelposten „Altgold gemischt" gibt es hier nicht, 333 und 750 landen nie im selben Häufchen. Bei Luxusuhren liegt der Sammlerwert oft über dem Materialwert — dann kaufen wir die Uhr, nicht das Metall.

Steine bleiben getrennt

Brillanten, Farbsteine und Perlen fassen wir aus oder trennen sie ab und bewerten sie eigens. Wollen Sie einen Stein behalten, bekommen Sie ihn zurück. Was dabei zählt, steht unter Diamanten und Edelsteine.

Woran sich unseriöse Anbieter erkennen lassen — Frist, Wiegen außer Sichtweite, Sammelposten ohne Aufschlüsselung —, steht unter Seriösen Goldankauf erkennen. Prüfen Sie uns ruhig an derselben Liste.

Tischwaage auf dem Ladentisch, das Anzeigefeld zeigt zum Betrachter, dahinter der offene Verkaufsraum.
ANZEIGE ZU IHNENGewogen wird auf dem Tresen, nicht in einem Nebenraum. Sie lesen dieselbe Zahl wie wir.
MATERIAL

Was wir ankaufen

Vom einzelnen Ohrring bis zum Karton aus der Haushaltsauflösung. Jede Gruppe hat ihre eigene Seite mit den Besonderheiten, die dort zählen.

Gold in jeder Form

Silber, Platin und Zinn

Steine und Uhren

Erst bewerten, dann entscheiden

Wenn es mehr ist als ein Stück

FRAGEN

Häufige Fragen zum Verkauf

Sechs Fragen, die beim Ankauf regelmäßig kommen — hier vorab beantwortet.

In der Regel ja. Sie nehmen den Betrag bar mit oder wählen eine Überweisung, ganz wie es Ihnen lieber ist. Bei größeren Summen ist die Überweisung oft die ruhigere Lösung, weil Sie kein Bargeld durch die Innenstadt tragen.

Ja. Für den Materialwert spielt der Zustand keine Rolle, ein verbogener Reif wiegt so viel wie ein gerader. Anders liegt es bei Uhren und bei Stücken mit Sammlerwert: Dort zählt der Zustand sehr wohl, und wir bewerten das Stück als Ganzes statt nach Gramm.

Ja, das ist der Kern unseres Ablaufs. Sortiert, geprüft und gewogen wird auf dem Tresen, nicht in einem Nebenraum, und die Anzeige der geeichten Waage ist zu Ihnen gedreht. Fragen Sie ruhig mitten hinein.

Nein. Die Einschätzung ist unverbindlich und kostenlos, es gibt keine Frist und keine Gebühr fürs Nachdenken. Sie dürfen alles wieder einpacken und gehen — oder nur einen Teil verkaufen und den Rest behalten.

Das hängt daran, ob Sie das Stück vermissen würden. Beim Ankauf zählt allein das Material. Bei einer Umarbeitung fließt Ihr Altgold in ein neues Stück, und Sie zahlen im Wesentlichen die Arbeit. Beide Zahlen nennen wir Ihnen im selben Gespräch.

Ja. Zahnarztpraxen, Dentallabore, Antikhändler, Entrümpler und Nachlassverwalter rechnen regelmäßig mit uns ab. Für wiederkehrende Anlieferungen stimmen wir Ablauf und Belegform vorher ab; größere Mengen kündigen Sie am besten kurz an.

Erst sehen, was es ist — dann entscheiden

Sichten, Prüfen und Wiegen laufen ohne Anmeldung, solange geöffnet ist: montags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 15 Uhr. Bringen Sie mit, was weg soll — und gehen Sie ruhig mit allem wieder hinaus, wenn die Zahl Sie nicht überzeugt.