Am Sattlerhof 12 · 31134 HildesheimMo–Fr 10–18 Uhr0171 3920011
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Alfeld (Leine) · Landkreis Hildesheim

Aus Alfeld nach Hildesheim: was Sie am Ende zurückbekommen

Diese Seite fängt hinten an — bei dem, was nach der Fahrt auf dem Tresen liegt. Danach geht es rückwärts: zur Prüfung an der Theke, zu der Schublade, die Sie zu Hause ausräumen, und erst ganz zum Schluss zu den dreißig Kilometern dazwischen.

Geöffneter Versandumschlag auf dem Ladentisch, gebrochene Goldkettenglieder und eine Lupe daneben.
Umschlag, Blechdose, Stoffbeutel — so kommt Altgold aus dem oberen Leinetal meist über den Ladentisch.
999

Drei Ergebnisse — eines nehmen Sie mit

Wer eine gute halbe Stunde fährt, möchte am Ende nicht beraten worden sein, sondern etwas in der Hand halten. Gerechnet wird dabei immer auf den reinen Goldanteil, also auf Feingold — was daraus wird, entscheiden Sie.

Geld und ein Beleg mit Zahlen darauf

Gewogen wird in Ihrem Beisein auf geeichten Waagen, getrennt nach Feingehalt, gerechnet mit dem Kurs des Tages. Ausgezahlt wird bar oder per Überweisung, ganz wie Sie möchten. Auf dem Beleg stehen Gewicht, Feingehalt und Betrag. Den Ausweis brauchen wir dafür — warum, steht unter Ausweispflicht und Beleg.

bar oder Überweisung

Ein neues Stück statt Bargeld

Statt auszuzahlen, geht Ihr Gold zwei Türen weiter in die eigene Werkstatt. Aus drei gerissenen Ketten wird ein Ring, aus dem Ring der Großmutter ein Anhänger, aus Familiengold ein Trauringpaar. Der Materialwert bleibt bei Ihnen, bezahlt wird die Arbeit — nachzulesen unter Umarbeitung und Trauringe aus eigenem Altgold.

Arbeitslohn ab 220 €

Alles wieder eingepackt

Sie hören eine Zahl, finden sie zu niedrig oder möchten erst mit der Familie sprechen — dann packen Sie ein und fahren zurück. Die Einschätzung kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Was gewogen wurde und welchen Feingehalt wir gefunden haben, sagen wir Ihnen trotzdem. Mit diesen Zahlen können Sie in Ruhe vergleichen.

Einschätzung kostenlos

585

Der Schritt davor: was an der Theke passiert

Zwischen Ihrem Umschlag und dem Betrag liegen vier Handgriffe. Sie sehen jeden davon, weil er auf dem Tresen stattfindet und nicht im Hinterzimmer.

  1. Auseinanderlegen und durch die Lupe sehen

    Gold zu Gold, Silber zu Silber, Modeschmuck beiseite. Unter der Lupe suchen wir die Punze: 333, 375, 585 oder 750 beim Gold, 800 oder 925 beim Silber. Sie sitzt meist im Ringinneren, am Kettenschloss oder auf einer kleinen Fahne.

  2. Prüfen, wo kein Stempel steht

    Ist die Punze abgerieben oder fehlt sie ganz, folgt die Strichprobe: ein Strich auf dem Prüfstein, ein Tropfen Prüfsäure, und wie der Strich stehen bleibt oder verschwindet, verrät die Legierung. Ein Magnet sortiert vorher aus, was gar kein Edelmetall ist. Das Verfahren steht ausführlich unter Wie wir prüfen.

  3. Abziehen, was nicht Metall ist

    Steine, Perlen, Stahlfedern, Uhrwerke und Zahnreste liegen mit auf der Waage, gehören aber nicht zum Edelmetall. Was sich ohne Schaden lösen lässt, nehmen wir heraus; der Rest wird geschätzt und abgezogen, bevor gerechnet wird.

  4. Wiegen und rechnen

    Auf geeichter Waage, je Feingehalt getrennt, und danach mit dem Tageskurs. Wie aus Gramm und Feingehalt ein Betrag wird, zeigen wir Schritt für Schritt unter So berechnen wir Ihren Preis.

Uhrmacherlupe über der Innenseite einer Ringschiene, die eingeschlagene Prägung nur als flache Kerbe erkennbar.
PUNZE LESENDer Stempel sitzt im Ringinneren, am Kettenschloss oder auf einer kleinen Fahne — oft blank getragen.
Schwarzer Prüfstein mit drei Metallstrichen, daneben Prüfnadeln und eine Tropfflasche ohne Aufschrift.
STRICHPROBEWo kein Stempel steht, entscheidet der Strich auf dem Stein und der Tropfen Prüfsäure daneben.

Für zwei Ketten und drei Ringe dauert das keine Viertelstunde. Für einen ganzen Nachlass mit Besteck, Münzen und Schatulle planen Sie eher eine Stunde ein — und rufen vorher kurz unter 0171 3920011 an, damit jemand Zeit dafür hat. Wie wir mit Erbmassen umgehen, steht unter Nachlass und Erbschaft.

MATERIAL

Ganz am Anfang: die Schublade in Alfeld

Fast alles, was hier über den Tisch geht, lag vorher jahrelang irgendwo herum. Der zweite Blick lohnt sich erfahrungsgemäß genau dort, wo man nichts vermutet.

Flache Werkbankschale mit verhedderten Kettenresten, einzelnen Ohrringen und angelaufenen Besteckteilen.
SCHUBLADENFUNDUngeordnet ist in Ordnung: Sortiert wird auf dem Ladentisch und nicht vorher zu Hause.

Nehmen Sie mit

  • Einzelne Ohrringe, deren Gegenstück seit Jahren verschwunden ist
  • Kettenreste, verbogene Glieder, abgerissene Verschlüsse
  • Ringe, die längst nicht mehr passen, samt Steinbesatz
  • Die Bestecktasche vom Dachboden, auch dunkel angelaufen
  • Zahngold so, wie es aus der Praxis mitgegeben wurde
  • Münzen und kleine Barren aus dem Bankschließfach

Bitte nicht

  • Nicht polieren. Politur trägt Material ab, und angelaufenes Silber ist kein Mangel, sondern ein Zustand.
  • Nichts zerschneiden und keine Steine herausbrechen. Beides lösen wir mit dem richtigen Werkzeug sauberer und verlustärmer.
  • Nicht vorher aussortieren, was bestimmt nichts wert ist. Diese Einschätzung trifft die Waage besser als das Gefühl.
  • Den Ausweis nicht zu Hause lassen. Ohne geht der Ankauf nicht, auch nicht bei kleinen Beträgen.
ANFAHRT

Die dreißig Kilometer — offen gesagt

Wir sitzen nicht in Alfeld und tun auch nicht so. Was wir anbieten, ist eine eigene Werkstatt mit Goldschmiedemeister im Haus; was Sie dafür aufbringen, ist eine gute halbe Stunde Leinetal.

  • Alfeld
  • Gronau
  • Elze
  • Nordstemmen
  • Hildesheim

rund 30 Kilometer · meist 30 bis 40 Minuten

Der geläufige Weg folgt der Leine nach Norden: über Brüggen und Banteln nach Gronau, weiter nach Elze und von dort ostwärts über Nordstemmen nach Hildesheim. Mit der Bahn fahren Sie dieselbe Achse durchs Tal und steigen in der Regel einmal um. Wer unterwegs wohnt, findet Entfernungen und Anfahrt auf der Seite für Nordstemmen, Elze und Gronau; wie wir das Gebiet insgesamt einteilen, steht unter Einzugsgebiet.

In Hildesheim liegt die Am Sattlerhof wenige Gehminuten von den Parkhäusern der Innenstadt entfernt; Fußweg und Haltestelle beschreiben wir unter Ladengeschäft und Anfahrt. Geöffnet ist Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–15 Uhr. Für Einschätzung, Ankauf und die Annahme einer Reparatur brauchen Sie keinen Termin — kommen Sie einfach vorbei.

Wenn die Fahrt nicht infrage kommt

Bei einem ganzen Nachlass, bei größeren Beständen oder wenn der Weg beschwerlich ist, drehen wir die Richtung um: Nach Absprache kommen wir mit Waage, Lupe und Prüfstein nach Alfeld. Dafür brauchen wir einen vereinbarten Termin und vorab eine grobe Vorstellung, worum es geht.

PREISE

Was Bewertung und Um­arbeitung kosten

Der Ankauf selbst kostet Sie nichts, er bringt etwas ein. Geld kostet nur der Weg danach, wenn aus dem alten Gold wieder etwas werden soll.

Anfertigung, Umarbeitung und Bewertung — Richtwerte, Preisstand August 2026
LeistungRichtpreisÜblich fertig in
Mündliche Einschätzung vor Ort, unverbindlichkostenlosmeist am selben Tag
Schriftliches Wertgutachten, je Schmuckstück*ab 65 €3–7 Werktagen
Altgold umarbeiten zu neuem Schmuckstück (Arbeitslohn)*ab 220 €3–5 Wochen
Anfertigung nach Maß, schlichtes Einzelstück (Arbeitslohn ohne Material)*ab 250 €2–4 Wochen

Richtwerte inklusive Mehrwertsteuer, unverbindlich. Was Ihr Stück kostet, hängt von Material, Zustand und Aufwand ab — Sie erhalten vor Arbeitsbeginn einen Kostenvoranschlag und entscheiden dann.
* Bei diesen Arbeiten schwankt der Preis besonders stark mit dem Materialeinsatz.

Was Ihr Stück kostet, sagen wir Ihnen nach kurzer Sichtung — vor Arbeitsbeginn und unverbindlich. Bringen Sie eigenes Material mit, rechnen wir dessen Wert gegen, sodass in der Regel nur die Differenz offenbleibt. Die Richtwerte für Reparaturen an Ring, Kette und Fassung stehen gesammelt unter Preise und Bearbeitungszeiten.

FRAGEN

Was uns aus Alfeld am Telefon gefragt wird

Sechs Fragen, die fast jedes Gespräch aus dem oberen Leinetal enthält.

Das entscheidet nicht die Menge, sondern der Anlass. Für eine Einschätzung mit belastbarem Ergebnis lohnt sich der Weg auch bei drei Ringen, weil Sie danach Gewicht, Feingehalt und Betrag kennen. Für eine einzelne gelötete Kettenstelle würden wir Ihnen die dreißig Kilometer eher nicht empfehlen.

Einen Postversand bieten wir nicht an. Prüfen und Wiegen gehören auf den Tresen, damit Sie zusehen können. Wenn die Fahrt nicht infrage kommt, kommen wir nach Absprache mit einem Hausbesuch zu Ihnen oder holen größere Bestände ab. Beides läuft über einen vorher vereinbarten Termin.

Steine gehören nicht zum Edelmetallgewicht und werden herausgerechnet. Was sich sauber ausfassen lässt, nehmen wir heraus und geben es Ihnen mit, wenn Sie es behalten möchten. Größere Diamanten und farbige Edelsteine sehen wir uns gesondert an und bewerten sie getrennt vom Metall.

Ja. Eine fehlende Punze heißt nicht, dass kein Gold darin steckt — bei älteren und bei ausländischen Stücken fehlt sie oft. Den Feingehalt bestimmen wir dann über die Strichprobe auf dem Prüfstein. Umgekehrt gilt dasselbe: Ein vorhandener Stempel ersetzt uns die Prüfung nicht.

Ja, das ist der Weg über die Werkstatt statt über die Kasse. Ihr Material bleibt Ihres, es wird eingeschmolzen oder weiterverarbeitet, und Sie zahlen den Arbeitslohn. Für ein umgearbeitetes Stück rechnen Sie in der Regel mit drei bis fünf Wochen, bei Trauringen mit mehr Vorlauf.

Meist zweimal: einmal zum Besprechen samt Maßnehmen, einmal zum Abholen. Wer bündeln möchte, legt den ersten Termin auf einen Tag, an dem ohnehin etwas in Hildesheim ansteht. Wir melden uns, sobald das Stück fertig ist, damit die zweite Fahrt kein Blindflug wird.

Sagen Sie uns, was Sie aus Alfeld mitbringen

Zwei Minuten am Telefon klären, ob sich der Weg lohnt und was in den Umschlag gehört. Für Einschätzung und Ankauf kommen Sie ohne Termin vorbei — für Umarbeitung, Trauringe aus eigenem Gold und den Hausbesuch reservieren wir Ihnen Zeit.